#58 Schlafen
Teil 2
12.06.2026 44 min
Zusammenfassung & Show Notes
Auch bei dieser Folge kann es vereinzelt zu Tonqualitätsproblemen kommen – wir bitten um euer Verständnis.
Schlaf in verschiedenen Lebensphasen – was brauchen wir wirklich?
Schlafen ist ein großes Thema, dem wir uns bereits in unserer zweiten Folge gewidmet haben – damals mit dem Schwerpunkt auf der Schlafphysiologie. In dieser Folge gehen wir einen Schritt weiter: Wir schauen uns an, wie sich Schlaf in verschiedenen Lebensphasen verändert, was gesunder Schlaf bedeutet und welchen Sinn er erfüllt. Außerdem werfen wir einen kritischen Blick auf die Produkte, die der Markt verspricht, um den Schlaf zu verbessern – und wie sinnvoll diese wirklich sind.
Schlafen ist ein großes Thema, dem wir uns bereits in unserer zweiten Folge gewidmet haben – damals mit dem Schwerpunkt auf der Schlafphysiologie. In dieser Folge gehen wir einen Schritt weiter: Wir schauen uns an, wie sich Schlaf in verschiedenen Lebensphasen verändert, was gesunder Schlaf bedeutet und welchen Sinn er erfüllt. Außerdem werfen wir einen kritischen Blick auf die Produkte, die der Markt verspricht, um den Schlaf zu verbessern – und wie sinnvoll diese wirklich sind.
Ein besonderes Augenmerk legt Barbara darauf, was Mütter – vor allem mit Baby oder Kleinkind – brauchen, um zu ausreichend erholsamem Schlaf zu kommen.
Die Schlafqualität wird von vielen Faktoren beeinflusst, darunter Entwicklungsphasen, Krankheit und Hormonschwankungen. Grundsätzlich unterscheiden wir zwei Schlafphasen: den regenerativen und den integrativen Schlaf. Im integrativen Schlaf verarbeitet der Mensch Erfahrungen, Erlebnisse und Eindrücke – Dinge werden gespeichert, gefestigt oder aussortiert. Deshalb lautet eine der wichtigsten Empfehlungen für erholsamen Schlaf: mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen auf Bildschirme verzichten. Das Licht der Geräte und die ständig neuen Reize verhindern, dass der Körper in die regenerative Erholung finden kann. In diesem Zusammenhang sprechen wir auch über die Melatoninbildung und den Einfluss von Licht darauf.
Barbara teilt ihre Erfahrungen aus der Praxis: Viele Mütter, besonders stillende, sind stark belastet und fühlen sich dem Schlafmangel hilflos ausgeliefert. Ein wichtiger Ansatz ist dabei, den Partner oder eine zweite Bezugsperson aktiv einzubinden – denn: Entlastung ist möglich. Stillen und trotzdem schlafen schließen sich nicht aus, wenn eine weitere Vertrauensperson für das Baby da ist. Dem Kind ist es zumutbar, sich auch von einer zweiten Bezugsperson beruhigen zu lassen.
Dabei gilt: Gut auf die eigenen Ressourcen zu achten, das eigene Energieniveau im Blick zu behalten und für sich selbst zu sorgen – damit man wieder gut für das Kind da sein kann. Denn für das Kind ist es von grundlegender Bedeutung, dass es den Eltern gut geht.
Im Alltag ist das leichter gesagt als getan. Viele Eltern haben hohe Ansprüche an sich selbst und gehen dabei weit über ihre eigenen Grenzen hinaus. Manchmal braucht es genau diese Erfahrungen, um sich selbst besser kennenzulernen – die eigenen Bedürfnisse zu verstehen, Grenzen zu erkennen und Warnsignale frühzeitig wahrzunehmen.
Abschließend: Auch bei älteren Kindern spiegeln sich Entwicklungsschritte immer wieder im Schlafverhalten wider – das ist normal und gehört dazu.
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