Mehr als Schall und Rauch

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Warum Frauen immer dann gerufen werden, wenn Männer gescheitert sind – und was sie dagegen tun können

Kristin Hanusch-Linser über das Bierlein-Phänomen, die Notwendigkeit von Quoten und warum Frauen aufhören sollten, sich zu billig zu verkaufen

15.04.2026 30 min

Zusammenfassung & Show Notes

Silvia Polan spricht in Folge 53 mit Kristin Hanusch-Linser – Kommunikationsexpertin, Chefredakteurin von Sheconomy und Impulsgeberin für Frauen in der Wirtschaft. Im Mittelpunkt steht das sogenannte Bierlein-Phänomen: Frauen werden gerufen, wenn Männer die Dinge verbockt haben – und verschwinden wieder, sobald es läuft. Dazu kommen Quoten, Karrierehürden, Selbstpositionierung und die Frage, ob Gleichstellung wirklich ohne strukturelle Eingriffe möglich ist.

In Folge 53 von Mehr als Schall und Rauch spricht Silvia Polan mit Kristin Hanusch-Linser von Sheconomy über Frauen in Führungspositionen, Sichtbarkeit, Netzwerke und strukturelle Hürden in Wirtschaft und Medien.

Ausgehend von den Minerva Awards geht es um die Frage, warum Frauen oft dann Verantwortung übernehmen, wenn vorher etwas schiefgelaufen ist, und weshalb Gleichstellung aus ihrer Sicht nicht ohne klare Maßnahmen wie Quoten funktioniert. Kristin Hanusch-Linser spricht außerdem über die Entwicklung von Sheconomy, den wirtschaftlichen Mehrwert von Diversity und darüber, warum Frauen nicht nur sichtbar sein, sondern auch ihren Impact klar zeigen müssen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist ihre persönliche Karriere: Wie man mit Widerständen umgeht, warum Positionierung kein Nice-to-have ist und weshalb Respekt wichtiger sein kann als Beliebtheit. Zum Schluss geht es auch um die Rolle von Männern in diesem Wandel und um die Frage, ob wir in den nächsten Jahren echte Fortschritte sehen werden.

Keypoints
  • Frauen werden oft dann in Spitzenpositionen geholt, wenn vorher Männer gescheitert sind.
  • Gleichstellung passiert nicht von selbst, sondern braucht aus ihrer Sicht klare strukturelle Maßnahmen.
  • Quoten sieht Kristin Hanusch-Linser als notwendiges Instrument für echte Veränderung.
  • Sheconomy will heute stärker den konkreten wirtschaftlichen Impact von Frauen sichtbar machen.
  • Diversity ist kein Soft-Topic, sondern ein wirtschaftlicher Faktor.
  • Karriere verläuft nicht glatt, sondern ist mit Hürden und Widerständen verbunden.
  • Frauen müssen sich positionieren und sichtbar machen, besonders in Führung und Kommunikation.
  • Mentoring, Netzwerke und gegenseitige Unterstützung bleiben zentral.
  • Respekt ist wichtiger als von allen gemocht zu werden.
  • Auch Männer müssen tradierte Rollenbilder hinterfragen, damit Gleichstellung schneller vorankommt.
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