Prompt mich mal! — Der Podcast über KI, ChatGPT & kreative Prompts

Generative KI zum Hören – ganz ohne Vorwissen

Die Kampfansage von OpenAI an Bildschirme

Warum Audio-Interfaces das nächste große Plattform-Rennen auslösen

05.01.2026

Zusammenfassung & Show Notes

OpenAI richtet seine Strategie neu aus – und setzt alles auf Audio.
Statt Bildschirme, Apps und Touch-Interfaces rückt die natürliche Sprache ins Zentrum der Mensch-KI-Interaktion. Ziel ist eine Zukunft, in der KI nicht mehr aktiv aufgerufen werden muss, sondern als akustischer Begleiter permanent verfügbar ist.
Um diese Vision umzusetzen, bündelt OpenAI seine Ressourcen: leistungsfähigere Sprachmodelle, natürlichere Dialoge und neue Hardware-Konzepte, die voraussichtlich ab 2026 erscheinen sollen. Doch OpenAI ist nicht allein. Auch Meta, Google und Tesla integrieren sprachbasierte Assistenten zunehmend in Brillen, Fahrzeuge und Suchmaschinen.
Parallel dazu drängen Start-ups mit radikal neuen Geräten auf den Markt: KI-Ringe, Anhänger oder Wearables, die vollständig ohne Display auskommen. Ihr gemeinsames Ziel: die Abhängigkeit vom Smartphone zu reduzieren und Technologie nahtlos in den Alltag einzubetten.
Experten sehen darin den Versuch, aus früheren Designfehlern zu lernen. Statt Aufmerksamkeit zu binden, soll KI im Hintergrund arbeiten – zugänglich, intuitiv und jederzeit ansprechbar. Die Audio-Offensive markiert damit nicht nur einen technischen Wandel, sondern einen kulturellen: weg vom Bildschirm, hin zur direkten Verbindung zwischen Mensch und künstlicher Intelligenz.