Wahlen in Ungarn: Ein Sieg Magyars bedeutet kein Systemwechsel
08.04.2026 22 min RaBe-Info
Zusammenfassung & Show Notes
Nächsten Sonntag wählt Ungarn ein neues Parlament – und zum ersten Mal seit 16 Jahren könnte der amtierende Präsident Viktor Orbán verlieren. In den Meinungsumfragen liegt der Herausforderer Péter Magyar derzeit vorne, der Wahlsieg ist ihm aber keineswegs sicher – nicht zuletzt auch aufgrund des von Orbán in den vergangenen Jahren vorangetriebenen Umbaus des Wahlsystems. Selbst im Fall eines Wahlsiegs von Magyar ist nicht mit einem Systemwechsel zu rechnen, erklärt Péter Techet, promovierter Jurist und Historiker, am Institut für den Donauraum und Mitteleuropa (IDM) in Wien.
El Salvador war lange bekannt für blutige Bandengewalt. Seit der Präsident Nayib Bukele vor 4 Jahren den Ausnahmezustand verhängt hat, ist die Gewalt der Banden stark zurückgegangen. Das Sicherheitsgefühl vieler in El Salvador hat sich stark verbessert. Doch diese Sicherheit hat eine Schattenseite. Die Regierung unter Bukele geht im Ausnahmezustand höchst autoritär vor.