Erfolgsfaktor Betriebsübergang – Projekte sicher in den Alltag überführen
Wie IT-Projekte nachhaltig in den Betrieb übergehen können
30.03.2025 15 min
Zusammenfassung & Show Notes
Die Einführung neuer IT-Systeme oder deren Transformation stellt Unternehmen vor große Herausforderungen. Besonders der Übergang in den operativen Betrieb ist eine kritische Phase, in der Projekte dauerhaft in den Alltag integriert werden müssen. Dabei sind nicht nur technische, sondern auch organisatorische und menschliche Faktoren entscheidend für den Erfolg.
In diesem Podcast beleuchten wir, wie Unternehmen diesen Übergang optimal gestalten können. Welche Stolpersteine gibt es, und wie lassen sie sich vermeiden? Welche Strategien und Best Practices helfen dabei, reibungslose Betriebsübergänge sicherzustellen? Wir teilen praxisnahe Tipps und diskutieren Lösungsansätze für typische Herausforderungen.
🎙️ Episode: Erfolgsfaktor Betriebsübergang – Projekte sicher in den Alltag überführen
🔄 Wie IT-Projekte nachhaltig in den Betrieb übergehen können
Der Übergang vom Projekt in den operativen Betrieb ist ein kritischer Moment in jeder IT-Transformation – und oft unterschätzt. In dieser Folge sprechen wir darüber, worauf es beim sogenannten "Betriebsübergang" wirklich ankommt.
Ob Systemwechsel, SAP-Transformation oder neue Plattformen – irgendwann ist das Projekt abgeschlossen, doch der Erfolg entscheidet sich erst im operativen Alltag. Genau hier passieren häufig die größten Reibungsverluste.
🔍 Was dich in dieser Folge erwartet:
✅ Warum der Betriebsübergang eine der sensibelsten Phasen in IT-Projekten ist
✅ Die häufigsten Fehler und Herausforderungen beim Übergang in den Betrieb
✅ Welche Rolle Organisation, Kommunikation und Wissenstransfer spielen
✅ Praxisbeispiele: Was funktioniert – und was nicht
✅ Konkrete Tipps, wie sich der Übergang professionell und reibungslos gestalten lässt
✅ Die häufigsten Fehler und Herausforderungen beim Übergang in den Betrieb
✅ Welche Rolle Organisation, Kommunikation und Wissenstransfer spielen
✅ Praxisbeispiele: Was funktioniert – und was nicht
✅ Konkrete Tipps, wie sich der Übergang professionell und reibungslos gestalten lässt
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Transkript
One, two, three, four.
Hallo und herzlich willkommen bei Smart
BIG X für IT Projektmanager,
präsentiert von Sidekick Network basiert
unser Podcast auf der Erfahrung
von über 20.000 IT Projekten.
Bist du bereit?
Direkt zum Punkt zu kommen?
Dann lass uns starten.
Bei der Neuimplementierung oder
Transformation von IT Systemen kommt
irgendwann der Übergang in den Betrieb.
Dabei geht es dann darum, das
Projektergebnis dauerhaft in den
operativen Alltag zu überführen und
sicherzustellen, dass es effizient
und nachhaltig genutzt wird.
Wir widmen diesen Podcast der Frage Wie
kann ein Übergang in den Betrieb möglichst
reibungslos ablaufen und was
sind die Best Practices dafür?
Heute darf ich Johanna
Kellerbauer begrüßen.
Johanna ist seit 15 Jahren IT
Projektmanagerin und hat schon viele
kleine, aber auch große
Betriebsübergänge aktiv begleitet.
Sie gibt uns heute einen Einblick in
typische Fallstricke und
wie man diese lösen kann.
Hallo Johanna.
Hallo Andreas, grüße dich.
Schön, dass du heute da bist.
Bevor wir aber in die Fallstricke direkt
reinspringen, die ich im Intro
versprochen habe, wenn alles glatt läuft.
Wie sieht denn dann erfolgreicher
Betriebsübergang aus?
Dass wir erstmal vielleicht in der
positiven Art und Weise in
dieses Thema einsteigen?
Ja, also ein positiver Betriebsübergang
wäre, dass alles wunderbar läuft, dass
alle zufrieden sind, sowohl das
Projektteam, sein System oder sein Tool
ordentlich übergeben hat,
dass da keine keine Baustellen mehr offen
sind, dass die Kollegen, die den Betrieb,
den operativen Betrieb dann übernehmen,
abgeholt sind und alles,
alles klar ist und das alles auch
natürlich noch innerhalb der
Timeline funktioniert, die
man sich ausgedacht hatte.
Also möglichst auch noch rechtzeitig.
Also das wäre die wunderschöne Version.
Das wäre die Idealwelt.
Und jetzt auf die Fallstricke kommen.
Was sind aus deiner Sicht
so die sehr, sehr typischen?
Also ich muss sagen sehr, sehr typisch.
Weil wenn man sich online beliest oder
generell in das Thema vertieft, dann
kommen da lange Listen, was
alles gemacht werden muss.
Aber wir wollen uns ja hier
konzentrieren auf die wichtigsten Themen.
Was sind aus deiner Sicht so
die typischsten Fallstricke?
Also das erste Thema, was was eigentlich
meistens aufkommt, ist
unzureichende Dokumentation.
Und das ist was, was man während des
Projekts eben möglichst
schon starten sollte.
Dass man alles gut dokumentiert, was
notwendig ist für einen
späteren operativen Alltag.
Das bedeutet jetzt nicht, dass
man sich über dokumentiert.
Also wir haben ja auch eine agile
Arbeitsweisen, sind ja auch gerne genutzt
und haben auch absolut ihre Berechtigung.
Aber es gibt wichtige Informationen, die
einfach am Schluss des Projektes
stehen müssen, die der Betrieb braucht.
Und die muss man einfach möglichst
rechtzeitig dokumentieren und auch
in passender Form dokumentieren.
Ja, vielleicht noch mal für unsere Zuhörer
noch mal der Unterschied zwischen
dem Projekt selber und dem Betrieb.
Es gibt ja ganz viele Projekte, die neue
IT Systeme einführen, aber die Leute sind
natürlich zeitlich begrenzt da an diesen
Themen dran und irgendwann
muss das Thema auch mal dann in den
operativen Betrieb dieser dieses
Unternehmens mal überführt werden,
wo alle Systeme betreut werden.
Und diesen Übergang sozusagen zu schaffen,
aus dieser schnellen, flexiblen
Arbeitsweise, projektgetrieben hin zu Und
jetzt muss es stabil laufen
für alle Nutzer im Unternehmen.
Das ist die große Herausforderung.
Genau.
Und da sprechen wir vor allem also aus
meiner Erfahrung über
größere Zusammenhänge.
Also in kleineren Startups oder so sind
das oft Teams, die zusammengehören.
Also da ist es oft nicht getrennt.
Aber je größer die Firma ist, desto mehr
sind die Bereiche voneinander abgegrenzt.
Dann gibt es oft wirklich Projektbereiche,
die nur neue Tools einführen und eben
Betriebsbereiche, die nur das tun und dass
genau diese Trennung bedeutet, dass man
eben auch von einem Bereich in den anderen
dann das ganze Thema übergeben muss.
Und das ist unser Thema heute.
Ja, das ist vielleicht auch der, der der
zweite Fallstrick, den du dabei hast,
der das Thema Verantwortlichkeiten.
Genau, also da auch da ist es wieder
wichtig, frühzeitig
sich Gedanken zu machen.
Eben auch zum Beispiel über ein
Supportkonzept und auch vielleicht während
des Projekts schon so einen ersten Draft
mal mit den Betriebskollegen
zu besprechen.
Mit Support Konzept meine ich halt,
dass man First Second Level
entsprechend mal aufmalt und mal schaut.
Okay, wer ist an welcher Stelle für was
zuständig, für irgendwelche Bugs die
auftreten oder eben auch für
Release neue Release Notes?
Wer schaut sich die an und solche Dinge?
Also das.
Das muss halt alles möglichst gut
abgegrenzt sein und klar definiert sein.
Wer ist für was verantwortlich?
Dann im Operativen.
Also wenn so ein Nutzer vor dem System
sitzt, ein Thema hat, die Hotline anruft,
wer macht dann First Level bzw bis
hinten runter in den Third Level?
Wer kontaktiert den
Lieferanten, wenn irgendwas ist?
Bzw.
Zu welchen Zeiten überhaupt?
Ja, genau.
Supportzeiten.
Das sind alles Themen, die man dann
in einem SLA in so einem Service
Level Agreement zum Beispiel.
Wenn man jetzt einen externen Anbieter zum
Beispiel auch hat,
während des Projekts schon festlegt.
Aber auch da muss man ja möglichst dann
auch schon vorher vielleicht mal mit den
Betriebskollegen gesprochen haben,
ob das denn zusammenpasst, ob das.
Typisch.
Ist für den SLS,
Wann ist da der Support erreichbar?
Also solche Dinge.
Genau das sind Sachen, die halt vorher in
so einem Supportkonzept schon
mal geklärt werden können.
Und das geht eben auch einher mit nicht
klar definierten Verantwortlichkeiten.
Das ist oft ein Problem.
Dann das darf man nicht
zu spät besprechen.
Ja, ja, was wäre ein weiteres
Thema aus deiner Sicht da?
Das geht eigentlich damit einher, so ein
bisschen mit dem, was wir gerade
besprochen haben, dass man eben auch den
Betrieb frühzeitig einbindet
in diese Projektphase.
Also wieder das Thema rechtzeitig mit den
Leuten reden und sie
entsprechend eben auch abholen.
Worum geht es?
Was ist die Lösung?
Und dann auch deren Insights auch nutzen.
Also Betriebskollegen haben ja, haben ja
auch Betreuende die Systeme
schon seit Jahren viele.
Und die denken auch noch mal an Sachen, an
die vielleicht das Projektteam
nicht unbedingt denkt.
Sie wissen ja auch, was
geht und was nicht geht.
Genau richtig.
Also das ist so ein Punkt, den man
den man durchaus sich mal überlegen kann,
dass man die Kollegen ein bisschen früher
reinholt, als es vielleicht die
allgemeinen Prozesse vorsehen.
Weil erstens sind sie darüber dankbar und
zweitens ist man selber dann vielleicht
auch ein bisschen erhellt, weil man noch
Dinge lernt, die man eben vorher
vielleicht an die man gar nicht.
Gedacht hat, meistens auch
nicht gerade überbesetzt.
Ja, und dann kommst du mit deinem Thema um
die Ecke und dann schreien die
wahrscheinlich nicht
Schön, dass du da bist.
Ich hatte hier noch Kapazitäten.
Meistens nicht.
Das ist halt genau das Problem deswegen.
Also das ist eines der Hauptprobleme oft,
dass eben der Betrieb sehr überlastet ist
und immer neue Tools dazukommen und
wenige Tools abgeschaltet werden.
Im Gegensatz dazu.
Und genau deswegen eben genau diese
Punkte, die Kollegen früh reinzuholen, gut
zu dokumentieren und
mit ihnen zu sprechen.
Das ist eigentlich.
Hast du denn schon mal,
bevor wir in die Hacks dann auch
reingehen,
hast du schon mal einen Geräuschlosen
Übergang, wenn man es so
benennen darf, erlebt?
Also in größeren
Zusammenhängen nicht wirklich.
Da gab es meistens irgendwelche Probleme.
Aber, Also ob das jetzt politische waren
oder eben auch menschliche oder eben genau
die, dass das Thema der der
Rechtzeitigkeit Timeline hat nicht
gepasst, Infos waren nicht da, da
gab es immer irgendwelche Probleme.
Aber in kleineren Zusammenhängen habe ich
das schon erlebt, dass
das gut funktioniert.
Aber das liegt eben auch daran, dass die
Teams da meistens mehr
integriert sind ineinander.
Und ich habe mal in einem kleineren
Startup so einen Übergang betreut und
da hat das wunderbar funktioniert.
Da gab es überhaupt gar keine Probleme.
Aber das lag eben daran, dass die das dass
diese beiden Seiten eigentlich keine zwei
unterschiedlichen Seiten waren Betrieb und
Projekt, sondern die haben eigentlich
von Anfang an zusammengearbeitet.
Ja.
Hast du auch schon mal erlebt, dass was
sogar blockiert wurde in
der Übernahme eines Systems?
Ja.
Also ja, das ist ja die Frage.
Bzw.
Wie habt ihr das dann gelöst?
Also es ist es ist schon insofern
blockiert worden, dass halt bestimmte
Fristen, die halt standen, bis wann man
irgendwas anmelden muss und ein
Betriebsübergang halt
durch Ablehnen oder kurzfristigen Absagen
von Terminen oder die die Infos nicht
rüberzureichen sozusagen blockiert wurden.
Also von von Management Seite in dem Fall
das kann schon mal passieren, dass da halt
dann eben so ein bisschen
politisch gespielt wird und nicht.
Der Trainer hat gesagt, wir machen
jetzt Zeitspiel bis zum Ende.
Richtig.
Genau, wir schinden jetzt mal Zeit.
Ja, und dann ist die Frist vorbei.
Huch, jetzt können wir
es nicht mehr übernehmen.
Und so was haben wir schon erlebt.
Und da waren wir auch leider etwas
ohnmächtig, weil wir da
nicht dagegen an konnten.
Das waren aber das sind halt dann auch
manchmal so Situationen, da waren dann
auch noch viele Abwesenheiten
und dann ist halt eine Frist verstrichen
und dann muss man das halt
eben irgendwie nachholen.
Das Problem daran ist nur, dass oft solche
Übergänge nur jährlich gemacht werden.
Oft, so zum 1.
Januar, übernehmen wir das System.
Das bedeutet, dass das Projektteam dann
eben ein ganzes Jahr
das alles noch weiterführen muss.
Also obwohl das Tool schon in Betrieb ist,
muss es dann eben noch vom
Projektteam weiterbetreut werden.
Sowohl Fachbereich als auch eben
die IT, die das eingeführt hat.
Ich glaube, das bringt uns direkt zu
deinem ersten Hack, den
du heute mitgebracht hast.
Ja, also wenn wir jetzt mal positiv in die
Zukunft schauen und deinen
Erfahrungsschatz sozusagen.
Anzapfen dürfen, was sind
denn aus deiner Sicht?
Du hast heute vier mitgebracht,
die die Hacks für unsere Zuhörer.
Also genau der erste ist die
allgemeine Rechtzeitigkeit Information.
Informationen über Fristen haben.
Und damit ist nicht die deutsche.
Pünktlichkeit.
Gemeint, sondern.
Ja genau die Fristen im Kopf haben und
auch eben die benötigten
Informationen rechtzeitig parat haben.
Das ist so das Thema.
Weil eben manchmal bis zu einem bestimmten
Zeitpunkt was angemeldet werden
muss oder Finanzierung stehen muss.
Und das muss man einfach
rechtzeitig auf dem Schirm haben.
Einen Plan Wie komme
ich denn an die Fristen?
Also wenn ich jetzt komplett neu bin in
diesem Unternehmen oder vielleicht auf
einem Projekt und die sagen zu mir Hey, du
musst den Betrieb dann aber sicherstellen.
Wie komme ich dann an diese Fristen ran?
Das ist interessant.
Interessante Frage.
Das kommt auch immer darauf
an, wo du dich bewegst.
Also du musst halt natürlich alle
Informationsquellen anzapfen, die du hast.
Ob das jetzt irgendein Wiki ist, was zur
Verfügung steht oder ob du eben
irgendwelche Kollegen fragen kannst.
Das ist ja immer.
Immer.
Das ist eigentlich sage ich jetzt mal der,
dass das Gold Thema finde ich, dass
man weiß, mit wem muss ich reden?
Wo kriege ich die Informationen her?
Da gibt es halt keine, keine
Paradelösung, würde ich mal sagen.
Das ist immer unterschiedlich.
Ja, aber ja eben.
Im Zweifelsfall so vielen Leuten wie
möglich auf den Keks gehen, sage ich jetzt
mal, um rechtzeitig die Informationen
zu haben und auch die Fristen zu kennen.
Ja.
Genau.
Und dann eben als nächstes Thema was, was
ich so ein bisschen mitgebracht habe, auch
frühzeitig den Betrieb mit mit reinnehmen.
Einerseits allgemein rechtzeitig sein, das
war das erste Thema, das zweite frühzeitig
die Betriebskollegen mit
mit ins Boot holen, also.
Mit den Terminen rein nehmen, zum
Beispiel wenn sie die Zeit haben.
Genau richtig.
Und auch eben deren Insights nutzen und
selber eben schnell in
die Kommunikation gehen.
Ja.
Und das dritte Thema ist
Finanzierung, weil die muss auch stehen
und da gibt es meistens in größeren
Zusammenhängen etablierte Prozesse,
die man dann eben auch bedienen muss.
Und das ist aber auch viel
mit Absprachen verbunden.
Und deswegen ist das eine Sache, die wird
ja meistens auch auf etwas
höherer Ebene manchmal diskutiert.
Und wenn man zum Beispiel jetzt nur
unterstützt als Projektmanager oder so,
dann ist es wichtig, dass man da eben auch
rechtzeitig mit dem Management spricht und
sagt Ja, Finanzierung muss geklärt sein.
Also was muss dann zum
Beispiel finanziert werden?
Die Betriebskosten müssen finanziert
werden, aber auch die ganzen Services.
Und was passiert, wenn
ein Change kommt etc..
Genau dafür gibt es meistens ein Budget,
was eben nicht das Projektbudget
ist, sondern das Betriebsbudget.
Und das muss eingeplant sein.
Und da gibt es auch bestimmte
Verrechnungsschlüssel, je
nachdem, wo man sich halt bewegt.
Da ist natürlich auch wieder jeder
Konzern, jede Firma irgendwie anders und.
Jeder Dienstleister.
Oder Dienstleister.
Genau.
Also Lizenzkosten sind
natürlich auch ein Thema.
Das müssen die Betriebskollegen dann ja
auch klären, wenn Lizenzen
verlängert werden müssen.
Ja, also so eine Sachen müssen halt
möglichst frühzeitig auch stehen und nicht
erst kurz vor Go Live
irgendwie besprochen werden.
Das funktioniert dann nicht.
So was dauert ja auch, das geklärt ist.
Genau.
Ja, Vertragsverhandlungen
können lange dauern.
Ja, genau.
Und der vierte und letzte Hack,
den du uns heute mitgebracht hast.
Das ist so ein Thema.
Was?
An das ich erst mal
nicht so gedacht hätte.
Was mir aber dann später irgendwann bei
mehreren Projekten aufgefallen ist, dass
eben wichtig ist, eine
klare Grenze zu ziehen.
Welche Tätigkeiten fallen noch ins Projekt
und welche Tätigkeiten
übernimmt dann eben der Betrieb?
Also so was wie Schulungen,
das ist eine Erstschulung gibt.
Das macht man natürlich im Projekt, Das
ist verständlich, Aber wenn danach eben
noch irgendwelche Key User reingeholt
werden müssen, dann
muss irgendwann Schluss sein.
Also da kann nicht jedes Mal wieder das
Projektteam herangezogen werden und sagen
hier schult mal unsere User oder reicht
mal noch die und die und die Sachen rüber.
Also das, das ist halt nach der
Betriebsübergabe müssen solche Sachen
möglichst im Betrieb laufen, genauso wie
Nacharbeiten an irgendwelchen größeren
Datenmigrationen oder
so ein Erstbefüllung zu.
Einem Projekt hattest du.
Ja genau das hatte ich mal eine
Erstbefüllung
von großen Datenmengen, die wir halt bei
einer Migration da durchführen mussten.
Das war innerhalb des Projekts, das war
sozusagen abgestimmt, dass einmal
die Datengrundlage geschaffen wird.
Danach mussten dann aber noch mal neue
Versionen eingespielt werden und Daten
überschrieben und noch mal angepasst.
Und das ist dann ein Thema, was
eben im Betrieb passieren sollte.
Und da gab es dann auch Diskussionen.
Also das muss man eben frühzeitig auch
wiederum, da sind wir wieder bei der
allgemeinen Rechtzeitigkeit, da muss man
eben kommunizieren und abstimmen, was
passiert im Projekt und was
passiert dann im Betrieb?
Das waren sehr wertvolle Hacks für uns und
ich glaube, wenn ich so die Podcasts Revue
passieren lasse, am Ende kommt es
immer wieder runter auf Kommunikation.
Ja.
Absolut, ja.
Wir reden zwar über Tools, klar über IT
Systeme, aber Menschen
arbeiten mit Menschen.
Genau.
Und wer mit Johanna mal arbeiten möchte,
das vielleicht so zum Abschluss,
kann gerne in den Shownotes
nachschauen und den Kontakt herstellen.
Auch gerne über uns.
Vielen Dank, dass du da warst und
deine Erfahrung mit uns geteilt hast.
Sehr gern.
Es war mir eine Freude.
Auf ein nächstes Mal.
Ja, genau.
Danke.
Danke dir.
Tschüss.
Ciao.
Ich denke.