Burnout-Kids – wenn das, was sie tun, nicht mit ihrem Inneren zusammenpasst
Im Gespräch mit Christian von Wernsdorff
31.12.2025 46 min
Zusammenfassung & Show Notes
Heute habe ich Christian wieder zu Gast. Wir sprechen über ein Thema, das mir als Mutter so sehr am Herzen liegt: Wie können wir unsere Kinder in einem System stärken, das oft mehr bewertet als ermutigt?
Christian beschreibt ehrlich, wie unser Schulsystem zu einer "Angstmaschinerie" geworden ist und teilt die erschütternde Zahl: Kinder starten mit 97% kreativem Potenzial und kommen mit nur 2% wieder heraus. Doch es gibt Hoffnung! Wir sprechen darüber, wie Eltern und Lehrer Nischen schaffen können, wie wichtig es ist, dass Kinder sich gesehen fühlen, und warum die Botschaft "Du bist genug" so kraftvoll ist.
Christian gibt uns zwei wunderbare Leitfragen mit: "Was brauchst du?" und "Was habe ich noch nicht gegeben?" Ein Gespräch, das Mut macht und zeigt: Kleine Schritte wirken, wenn wir sie regelmässig gehen. Für starke Kinder braucht es starke, authentische Erwachsene.
Heute spreche ich mit Christian darüber, wie wichtig es für uns als Eltern und Pädagogen ist, unseren Kindern immer wieder zu sagen: Sie sind gut so, wie sie sind. Es geht darum, wie wir sie stärken können, um in ihr volles Potenzial zu kommen, welche Rolle Authentizität spielt und über die Gefahren des neuen Phänomens "Burnout-Kids".
Die drei kraftvollen Fragen aus unserem Gespräch:
- "Was brauchst du?"
- "Was habe ich bisher nicht gegeben? Ist da noch Luft nach oben?"
- "Was tut mir eigentlich gut?"
Die wichtigsten Themen:
- ‚Erziehung‘ liegt im Spannungsfeld zwischen Halt geben und lenken, ja in eine Form zwingen einerseits und ganz freilassen andererseits. Kleine Kinder brauchen zunächst (metaphorisch gesprochen) einen Pflock, um dem Wind standzuhalten. Eine verlässliche Bindung, Struktur, Rituale, Regeln – das gibt Sicherheit und lässt Vertrauen wachsen. Wenn „Ich weiss, was kommt..“, wächst mein Vertrauen.
- Die wichtigste Haltung ist bedingungslose Liebe. Dein Einschreiten darf nie den Kern eines Kindes angreifen. Das Interesse an der Entfaltung des Kindes darf nicht an irgendwelche Bedingungen geknüpft sein.
- Autoritative Begleitung – eine Mischung, die Kinder stark macht: zum einen: Grenzen setzen, das Kind dabei gut im Blick haben und zum anderen: die Eingrenzung möglichst nachvollziehbar machen und liebevoll begleiten.
- Liebevoller Humor schafft eine friedfertige, leichte Atmosphäre und hält die Verbindung zum Kind.
- Zwischen Bedürfnis und Wunsch unterscheiden: Grundbedürfnisse haben Vorrang – an Wünschen kann man Aufschub und Frustrationstoleranz üben.
- Wie kindzentriert – wie familienzentriert ist der Blick auf Bedürfnisse? Es geht nicht nur um die Bedürfnisse des Kindes, sondern auch um die der Erwachsenen – und um das ganze Familiensystem. Eltern, denen es gut geht, wirken stärkend auf ihr Kind.
- Kindern zu früh Wahlmöglichkeiten anzubieten, überfordert und verunsichert sie. Kleine Kinder leben vorrangig in der Nachahmung. Ein kerniges Standing und Klarheit bei den Erwachsenen stärken sie.
- In Bildern sprechen. Abstrakte Erklärungen gehen unverstanden an Kindern vorbei. Innere Bilder können eine Kraftquelle sein!
- Ein Kind zu früh in abstrakte Gedanken zu schicken, schwächt seine innere Bilderwelt. Starke innere Bilder tragen in allen Lebensaltern zu einem sinnerfüllten Leben bei.
- Der Nordstern, der aus der Orientierungslosigkeit herausführt, ist deine Haltung. Wie siehst du dein Kind? Wo will es hin? Was steckt alles in ihm? Welche Werte sind für dich vorrangig und unantastbar?
Hör dir dieses Gespräch an, wenn du...
✨ dich zwischen "zu streng" und "zu nachgiebig" verloren fühlst
✨ nicht weisst, wie viel Struktur dein Kind braucht
✨ bedürfnisorientiert begleiten willst – ohne dich selbst zu verlieren
✨ dir Klarheit wünschst, was Kinder in welchem Alter wirklich brauchen
✨ einen Nordstern suchst in der Flut an Erziehungsratgebern
✨ dich zwischen "zu streng" und "zu nachgiebig" verloren fühlst
✨ nicht weisst, wie viel Struktur dein Kind braucht
✨ bedürfnisorientiert begleiten willst – ohne dich selbst zu verlieren
✨ dir Klarheit wünschst, was Kinder in welchem Alter wirklich brauchen
✨ einen Nordstern suchst in der Flut an Erziehungsratgebern
Einige Nachlese-Punkte:
Prof. Manfred Spitzer: Digitale Demenz (2012), Die Smartphone-Epidemie (2018)
Margret Rasfeld - Schulen im Aufbruch: 'Frei Day' - Die Welt verändern lernen! (2021) Projekt "Lernlust statt Schulfrust" mit Gerald Hüther
Prof. Dr. Michael Schulte-Markwort: Burnout Kids. Wie das Prinzip Leistung unsere Kinder überfordert.
Vivian Dittmar: Echter Wohlstand. Warum sich die Investition in inneren Reichtum lohnt (Zeitwohlstand, Beziehungswohlstand, Kreativitätswohlstand)
Kleine Korrektur: Die Dreiteilung "Kopf, Herz und Hand" stammt nicht von Peter Petersen, sondern vom Schweizer Reformpädagogen Pestalozzi.
Mehr von mir:
Potenzialentfaltungscoach (Gerald Hüther)
Life Coach (Dr. Bock Akademie)
Wenn dich dieses Gespräch berührt hat und du dir mehr Leichtigkeit, Klarheit und Verbindung in deinem Familienalltag wünschst, dann schau gern auf meiner Website vorbei:
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Mehr über Christian von Wernsdorff:
Waldorfpädagoge (Freie Waldorfschule Aachen)
somatic experiencing-practitioner ('SE'Traumalösung - Peter Levine)
Life Trust Coach (Veit Lindau)
Potenzialentfaltungscoach (Gerald Hüther)
Traumasensibles Coaching (Verena König - Neurosystemische Integration)
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Von Herzen,
Jana
Transkript
Heute habe ich den Christian zu Besuch. Hallo Christian.
Hallo, grüß dich Jana.
Schön, dass du da bist und mein Gast heute bist. Ja, Christian und ich haben
uns kennengelernt im letzten Jahr.
Und in den Gesprächen, die wir hatten, haben wir festgestellt,
dass wir eigentlich das gleiche Anliegen haben.
Wir begleiten und unterstützen Kinder, Heranwachsene, also Jugendliche und Erwachsene,
dabei ihr ganzes Potenzial zu entwickeln und zu entfalten. in diesem Prozess.
Und da haben wir mehrere Themen heute, die wir zusammen besprechen wollen.
Hauptsächlich in die Richtung Schule, würde ich mal sagen, in dem Bereich.
Ja, Christian, wie geht es dir heute?
Ja, danke schön. Positiv erregt, freue mich.
Angeregt, dass ich hier sein kann. Und genau, also unser gemeinsames Anliegen,
ich bin jetzt sozusagen hier für die Fraktionsschule.
Langjähriger Lehrer der Waldorfschule, eigentlich schon personiert,
aber ich bin jetzt schon im vierten Jahr sozusagen im Überhangmandat und ja,
Unterrichte noch im kleinen Umfang und mache Coaching und solche Dinge.
Sehr schön und sehr angenehm.
Da treffen wir uns in einem bestimmten Anliegen, da kommen wir auch gleich drauf zu sprechen.
Da kommen wir auch gleich nochmal drauf zu. Genau, sehr schön.
Ich freue mich jetzt auf unser Gespräch und werde auch gleich starten mit dem
Thema, wie das aktuell in dem Schulsystem so aussieht.
Ich spreche jetzt mal von der Regelschule, von der öffentlichen Schule,
wie ich mit Erschrecken wahrnehme als Mutter, aber auch im Umfeld mit meinen
Freunden und Bekannten, wie schwierig das wird, wie an unseren Kindern rumoptimiert
wird, würde ich jetzt schon fast sagen.
Diese Druck und Bewertung, den wir gemeinsam aushalten müssen,
das beobachte ich mit Erschrecken.
Ich mag mich nicht erinnern, man sagt ja schnell, Früher war alles schöner,
so würde ich es jetzt nicht beschreiben, aber ich mag mich nicht erinnern,
dass ich schon in der vierten Klasse so viele Hausaufgaben hatte oder wie schnell
eben diese Bewertung ist.
Man muss optimiert werden oder abgeklärt werden.
Und ich weiß nicht, wie deine Beobachtungen in Deutschland sind,
das ist das, was ich jetzt hier in der Schweiz bei meinen Kindern und im Bekanntenkreis
extrem wahrnehme und das besorgt mich.
Ich versuche meine Kinder natürlich zu stärken und ihnen Halt zu geben,
aber ich finde das sehr schade. Wie nimmst du das?
In der Tat, da ist viel Leid. Unser Schulsystem,
ist, würde ich sagen, eine große Angstmaschinerie, wo eigentlich alle Beteiligten
unter Druck stehen und Angst haben, also die Lehrer haben Angst vor den Kollegen, vor den Curricula,
vor den Prüfungen, die das Maß aller Dinge sind, die Bewertungen,
die Noten sind das Maß aller Dinge.
Und jeder kommt eigentlich in die Rolle, und die Kinder und Jugendlichen sind
so die letzte Stufe dieses Systems, kommt in die Rolle des Erfüllers.
Eigentlich sollte eine Schule aber etwas sein, was Kinder und Jugendlichen an
ihren Kern heranführt, an ihre Persönlichkeit, an ihr kreatives Potenzial.
Und ich habe neulich einen Vortrag von Margot Rasfeld gelauscht, also das ist diejenige,
die ehemalige Direktorin, die die Schulen im Aufbruch gegründet hat und die
Fridays gegründet hat und jetzt seit lange er auch mit einem Bus und Schülern
durch die Republik gefahren ist mit Gerald Hüther im Boot,
unter dem Motto Lernlust statt Schulfrust,
das ist schon das ganze Programm, sie sagt, die Die Kinder, also Margit Raasfeld
sagt, die Kinder gehen mit 97% kreativem Potenzial in die Schule und kommen mit 2% wieder raus.
So, wie kommt's? Kinder werden angehalten, für fremde Ziele sich abzurackern.
Sie kriegen die permanente Botschaft, ich genüge nicht und reflektieren das auch.
Es gab jetzt in Leipzig eine Aktion von Oberstufenschülern, die haben,
einer hat irgendwie die Mauer durchbrochen und hat statt zu lernen einen Brief
geschrieben an einen Mitschüler, wie es ihm geht eigentlich.
Und das hat eine Lawine ausgelöst. Und so sind über 70 Briefe entstanden,
die dann auch veröffentlicht wurden.
Wie es den Schülern geht. Also das sind jetzt Jugendliche, 16, 17, 18-Jährige.
Ich lerne in der Schule permanent, dass ich nicht genüge. Das ist die Kernbotschaft.
Ich werde verglichen. Ich muss eine Fassade hochhalten, weil es geht immer darum,
dass es einem gut geht und schlecht gehen hat gar keinen Raum.
In Wirklichkeit geht es aber vielen sehr schlecht.
Ja, ich habe schon gesagt, ich werde verglichen, benotet.
In ein Rastersystem reingedrückt, wo ich meinen Sinn nicht mehr finde.
Das ist das Allerwichtigste, wo ich mein Potenzial gar nicht mehr spüre und
wo ich letztlich dann von meinen Gefühlen und auch meinem Körper abgeschnitten
werde und mich meiner selbst entfremde.
Absolut, ja.
So, das führt dann zu dem Phänomen, was ein Wissenschaftler namens Marquardt,
Quart, er hat einen Doppelnamen, aber der erste Teil fällt mir jetzt gerade nicht ein,
unter dem Namen Burnout Kids veröffentlicht hat.
Spannend, ja.
Also Burnout ist ja die Folge einer Inkohärenz im Gehirn, dass das,
was man tut und wofür man sich abrackt,
was mit den inneren Zielen nicht konkurrent ist, nicht in Deckung.
Da ist also, dann kommt irgendwann die Frage, was hat das eigentlich mit mir zu tun?
Und dann schallt die Antwort aus dem Inneren eigentlich nichts.
Ich komme gar nicht mehr drin vor.
So, und das ist natürlich, es geht darum, funktionstüchtige Räder im wirtschaftlichen
Räderwerk heranzubilden.
Das ist das Ziel.
Und in diesem Ziel ist eigentlich jeder irgendwie Opfer und Objekt.
Ja.
Die Ausführenden. Mit immer einem gewissen Rand natürlich von noch Bewegungsfreiheit, zum Glück.
Und das ist unterschiedlich, wie stark sich jetzt auch Kollegen mit diesem System
identifizieren oder nicht.
Und da möchte ich auch nachher nochmal drüber sprechen, also über die Nischen
und Freiräume, die es dann doch zum Glück noch gibt.
Ja, danke Christian. Es ist leider so, du hast das eigentlich sehr treffend
schon geschildert, auch noch ein bisschen aus deiner Sicht.
Ich nehme es natürlich als Mutter wahr, wie wir alle so sind.
Wir haben eh schon so viel zu tun.
Und wir sollen dann noch mehr, jetzt setzen sie sich mit dem nochmal hin oder
mit dem Kind oder mit der Tochter, machen noch mehr Hausaufgaben oder das reicht
noch nicht, da muss noch mehr gemacht werden.
Wir wissen gar nicht mehr, wann wir das alles machen sollen und mir widerstrebt
das auch inzwischen, weil ich natürlich auch viel weiß und verstanden habe und
wir sind halt in diesem System und das ist halt echt schwierig.
Dabei sollten wir die Kinder ja eigentlich auch von der Seite halt von der Bildung,
von Bildungsauftrag und wir als Eltern sollten die Kinder ja stärken und ermutigen,
anstatt noch mit Druck und Bewertung rauszuwäumen.
Und wir wissen ja auch, was das mit uns gemacht hat.
Dann entwickeln sich Glaubenssätze, die fangen natürlich bei uns im Elternhaus
an, was wir, wir alle bekommen irgendwie Glaubenssätze mit, aber wir können
es so gut wie möglich wenigstens machen, je bewusster man ist, das dann auch zu lösen.
Aber das ist alles dann Arbeit, die dann später gemacht werden muss im Laufe
des Lebens, wenn man das machen möchte. Und das dauert sehr, sehr lange, ja.
Das liegt im Ganzen eine missverständliche Auffassung von dem zugrunde,
was Lernen eigentlich ist.
Da können wir in die Antike zurückgreifen und uns bei Heraklit nochmal anschauen,
was Lernen eigentlich ist.
Er hat nämlich gesagt, Lernen ist nicht ein Fass füllen, sondern ein Feuer entfachen.
So, und dieses Feuer ist schon da. Und das ganze Potenzial ist schon da.
Das heißt, ein Kind, was auf die Welt kommt, ist nicht ein leeres Blatt,
wo man jetzt ganz viel draufschreiben und reindrücken muss, sondern das hat
seine eigenen Impulse, seine eigene Message.
Das kommt mit ganz viel innerer Mission auf die Welt.
Und eigentlich müsste es darum gehen, dieses alles entdecken und fördern zu helfen.
Absolut, ja. Und das passiert leider im Moment nicht.
Oder ich weiß nicht, wie lange das schon so ist. Aber ich habe das Gefühl,
es wird immer wieder Stärke ausgeprägt. Jetzt gab es ja auch wieder die PISA-Studie wieder,
Die dann vielleicht mal an der falschen Stelle an.
Dann kommen noch früher die Tablets in den Kindergarten. Und das geht alles
völlig an dem vorbei, in welcher Welt ein kleines Kind eigentlich lebt.
Das lebt in Bildern und Märchen und Geschichten.
Und da kann man es abholen und da kann man es auch berühren und mit dem Tablet
wirklich in Wirklichkeit nicht so, das ist einfach daran vorbei.
Ja.
Also da ist ganz viel da im Kind und im Jugendlichen.
Ich habe jetzt das Glück, dass ich an einem Schultyp arbeite und den mir ja
auch gesucht habe als junger Lehrer, wo zum Glück, wo das kreative Potenzial
doch noch eine große Rolle spielt und wo die Entwicklung der Persönlichkeit im Zentrum steht.
Es gibt ganz viel künstlerisches Arbeiten in der Mittel- und Oberstufe,
in allen Stufen eigentlich.
Ganz viel Klassenspiele, Theater
malen, Steinhauen, Holzarbeiten nähen und Gartenbau, auch ganz wichtig.
So, großes Angebot in dem ein Kind rauskriegen soll, auch spielerisch rausfinden soll was liegt mir,
womit gehe ich in Resonanz das ist auch so ein Schlüsselbegriff Resonanz womit,
was bringt mich zum Schwingen wo fühle ich mich zu Hause innerlich so,
und jetzt finde ich es wichtig, wir haben ja auch Abschlüsse wir haben also
die sogenannten zentralen Abschlussprüfungen bei uns sind die in der 11.
Klasse die sind eigentlich in der 10.
Klasse, aber in der Weihnachtsschule wird es dann erst ab der 11 zugelassen
und wir haben Abitur auch und ich habe viele Jahre Abitur abgenommen.
Und ich habe so gemerkt, auch bei den Kollegen, wir waren ja jetzt alle Waldorf-Lehrer,
so was unheimlich hilfreich ist, wenn man das ganze Spiel mitspielt,
des Trainierens für die Prüfung, und das aber auch das ein bisschen wie ein
Spiel betrachtet. Es geht nicht um Leben und Tod.
Es ist kein Toternst, da rein zu bringen. Nehmt das ernst, ja.
Aber es gibt auch noch was anderes.
Sodass so ein gewisser Abstand bleibt, so die Erfahrung bleibt,
ah ja, und ich bin auf jeden Fall genug und ich bin auf jeden Fall als Mensch
anerkannt und akzeptiert und meine Zugehörigkeit hängt nicht davon ab,
ob ich jetzt ein Einser-Abi mache oder nicht.
Das ist unheimlich wichtig, diese Botschaft und das gilt genauso für Eltern.
Finde ich.
Dass die Kinder spüren, vor allen Dingen spüren, niemand ist enttäuscht von
mir, wenn ich nicht die gewünschte Note bringe.
Das ist das Schlimmste, wenn die Mutter sagt, ich bin enttäuscht von dir.
Dann kann man mal ein Kind rudern sehen, wirklich, wenn es so eine Botschaft kriegt.
Richtig.
Das kann es also nicht sein, sondern du bist in jedem Fall gut und du gehörst
in jedem Fall dazu und keiner lässt dich hier fallen.
Mhm.
Das ist bei unserem Schultyp dann auch der Grund, warum wir kein Sitzenbleiben
haben und die Klassenzugehörigkeit nicht verhandelbar ist, sondern einfach eine begebene Größe.
Wenn einer einen Durchhänger hat mit 14, 15 und eine Zeit lang nichts macht,
dann kommt er schon wieder rein ins Punkt.
Ja, dann seid ihr dann auch voll im Vertrauen, ja.
Ja, wir sind im Vertrauen und nicht in der Kontrolle und in der Überprüfung
und in der Vergleichskultur und so weiter, sondern im Vertrauen,
ganz richtig. Das spüren die.
Ja, natürlich, weil du brauchst ja, es geht ja immer dann wieder um das Thema Beziehung aufbauen.
Kinder wollen ja immer lernen, du hast das sehr schön vorhin schon gesagt.
Aber sie lernen nicht von jemandem, der vor der Klasse steht,
da irgendwas langweilig runterbetet oder überhaupt keine Beziehung zu den Kindern
aufbaut oder zu einem Kind.
Und das macht es dann noch schwieriger, wenn der Stoff vielleicht schon langweilig
erzählt wird und die Person auch eben nicht den Bezug hat, stelle ich mir das
schwierig vor, könnte ich auch nicht mehr lernen.
Und dann heißt es aber, das Kind hat halt die Note X bekommen und die ist halt
schlecht, obwohl die eigentlich müsste man,
ich habe es neulich gehört von einem Freund von mir, der meinte,
der Sohn war dann, der war größer, war mutig und hat gesagt,
eigentlich gehört die vier ja nicht nur mir, die gehört ja auch dem Lehrer zu Held.
So was zum Beispiel, wunderbare Denkfigur.
Ja, also das ist dann wieder so wie so.
Relativiert.
Ja, oder weißt du, wenn die Kinder auch, oder wenn sie größer werden,
sich auch mal trauen, ein bisschen kritisch was zu hinterfragen,
wenn sie jetzt gestärkt werden vom Elternhaus, wir sind der sichere Hafen, wir sind da.
Und wie du sagst, ich versuche das auch zu sagen, gib dein Bestes,
aber du bist gut so, wie du bist.
Und wenn die Note mal schlecht ist oder dir das Fach nicht liegt,
dann ist das kein Weltuntergang, dann ist das nicht, du bist okay.
Ja und Genau und an der Stelle ist wirklich unser Beitrag Den wir als Eltern
leisten können Und da ist deine Arbeit unglaublich verdienstvoll Finde ich,
dass du da die Eltern Oder in deinem Kurs die alleinerziehenden Mütter Stärkst
und hier in diesem Podcast Die Eltern stärkst und ihnen diese Botschaften Gibst.
Es ist sehr wichtig Dass die Eltern das auch wirklich fühlen Mhm,
Das heißt, es setzt eine innere Arbeit voraus.
Genau, die innere Haltung.
Ich habe mir auch noch mal so im Vorfeld jetzt überlegt, hier von diesem Podcast,
was ist eigentlich wichtig, dass die Kinder an ihren Eltern erleben.
Da finde ich es unglaublich wichtig, dass die an ihren Eltern was Forschendes,
was Offendes, was Fragendes erleben.
Und erleben, die sind auch Menschen und die sind auch unterwegs und die haben
auch nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen. Das heißt, wir sitzen eigentlich in einem Boot.
Richtig, ja.
Die haben einen Vorsprung, klar, weil die älter sind, aber wir sitzen letztlich in einem Boot.
Und diese Qualität des selber noch Lernens und selber Forschendseins und selber
Unterwegsseins, Tolerantseins, das ist ja jetzt politisch auch ein hochaktuelles Thema.
Heute in Aachen eine Riesendemo gegen Rechtsradikalismus.
Also Toleranz ist ein Riesenthema, dass das die Kinder an ihren Eltern erleben.
Und vor allen Dingen erleben,
Ich sag's nochmal, wir haben es schon ein paar Mal gesagt, aber das kann man
nicht oft genug sagen, ich bin genug.
Das kann man leider nicht oft genug sagen, weil selbst wenn ich es jetzt,
wenn du das jetzt in der Lehrerrolle sagst, komm, gib dein Bestes oder wenn
jemand mal einen Hänger hat oder so, wir sind da im Vertrauen und bewerten dich da nicht.
Also, dass sie es auch von der Seite spüren und eben auch von uns spüren,
dass wir ihnen das immer wieder sagen, weil es leider von in der Außenwelt so
oft, wir leben in einer absoluten Fehlerkultur, machen wir uns nichts vor.
Genau, dann entsteht Fehler.
Es wird immer nur geguckt, wo bist du noch nicht optimiert, aber wollen wir
denn, jetzt schweife ich vom Thema ab, aber wollen wir denn nachher alle die gleichen Leute haben?
Das ist doch total langweilig und hat nichts mehr mit Individualität zu tun.
Ja, wo bleibt da dann die Vielfalt?
Naja, es gibt Kräfte, die das wollen und wir gesellen uns mal gerade nicht dazu.
Und stärken die andere Seite.
Natürlich ist Kreativität was absolut individuell ist.
Ja, keine Frage, ja.
Da liegt ja auch der Reiz drin.
Ja.
Ja, also, wir waren mal stehen geblieben, was Eltern sein dürfen,
dass die Kinder sie wirklich als ein gutes Vorbild, ein kraftgebendes Vorbild
erleben. Ah ja, da wollte ich noch was zu sagen.
Jetzt nochmal zurückkommt auf diese Leipziger Schüler, die ja nur exemplarisch
sind für Schülerschaft.
Das größte Leid ist das Gefühl, überhaupt nicht gesehen zu werden.
Wenn ich nicht gesehen werde, bin ich in gewisser Weise gar nicht richtig da.
Also ich fühle mich nicht da. Also ich entwickle ja meine Identität in Resonanz
mit anderen und deshalb ist das so unheimlich wichtig, sowohl für Lehrpersonen
und vor allen Dingen aber auch für Eltern, dass ihr Kind sehen.
Und sehen heißt nicht beurteilen, sondern sehen heißt, sich aufmachen,
sich leer machen und einfach mal wahrnehmen. Wer bist du?
Ach, interessant. Und alles ist interessant.
Ja, das stimmt absolut, Christian. Und ich kann dazu auch sagen,
und die Eltern damit stärken.
Ich brauchte da einige Jahre und habe an mir gearbeitet. Das fängt ja immer alles bei mir an.
Und ich habe gemerkt, wo ich dann halt, wie nennt es, verwickelt,
aber wo ich halt eben gefangen in Glaubensmustern oder was ich übergestülpt
bekommen habe, unbewusst.
Und was ich dann einfach natürlich mit, ich möchte das Beste machen und gebe
das an meine Kinder weiter.
Und dann habe ich irgendwo gemerkt, aber irgendwie ist da was.
Und dann habe ich aber bei mir dann die Arbeit gemacht. Und dann in dieser Entwicklung
und dass ich richtig authentisch geworden bin,
ist mein Herz auch mehr aufgegangen. Und für meine Kinder, ich habe meine Kinder
echter gesehen, weil ich habe sie vorher ja auch irgendwie haben wollen,
weil ich es ja nicht bester wusste, also in gewisser Weise.
Und jetzt hat sich das sehr, sehr schön entwickelt oder darf sich noch immer entwickeln.
Es kommen ja neue Herausforderungen und jeder Tag ist anders.
Aber ich versuche sie zu, oder ich sehe sie und ich gebe ihnen den Raum und
da kommen wir auch nochmal drauf zu, diese Grundbedürfnisse nach Autonomie und
Verbundenheit, dass sie das spüren, ich bin da, ich sehe sie und ich bin aber auch authentisch.
Das ist ganz wichtig für uns Eltern.
Also dieses, jetzt kommen wir mal gerade zu dem Ort, wo wir uns begegnet sind,
nämlich wir sind uns begegnet in einer Folgeorganisation der Ausbildung bei,
Professor Dr. Gerald Hüther zum,
Potenzialentfaltungscoach und daraus ist Von einigen wenigen hervorgegangen,
die Initiative von Gerald Hüther angeregt, zu einer Akademie für Kinderliebe.
Und deren oberstes Ziel ist eigentlich das bedingungslose Interesse an der Entfaltung des anderen.
Ja, so kann man es gar nicht sagen. Das ist so das Allerwichtigste.
Und es geht eben um Potentialentfaltung. Und diese Betrachtungsweise hat natürlich
ganz weitreichende Konsequenzen für das ganze Schulausbildungs- und Erziehungssystem.
Da möchten wir dazu beitragen, neue Haltungen und Gesichtspunkte an die Hand
zu geben. Wir sind ja gerade dabei.
Jetzt einen Podcast aufzubauen.
Genau, der hat uns kennengelernt. Genau. Sehr dankbar für.
Ich auch, ja. Das stimmt. Ja, ich denke, da ist auch vieles,
du hast es ja auch schon, war es Schule im Wandel, Schule im Umbruch?
Im Aufbruch.
Im Aufbruch, genau.
Schule im Aufbruch, ja.
Es gibt ja vieles, aber ich finde es toll, dass so viel entsteht und dass sich
Menschen zusammenfinden.
Und ich fand das auch, als wir uns kennengelernt haben mit den vielen anderen,
die da jetzt an der Akademie arbeiten, dass man da nicht alleine ist.
Weil oft hatte ich das Gefühl, man ist so alleine oder man fühlt sich so hilflos.
Und das wollen wir ja auch dann ändern, dass dann Menschen zu uns finden,
die dieses Anliegen auch haben oder sich ratlos fühlen oder alleine, dass es nicht so ist.
Und ich glaube, da ist das ganze Digitale echt gut, dass wir,
obwohl wir uns nicht kennen, wir führen Gespräche mit Menschen,
an denen würden wir vielleicht so vorbeilaufen, man würde sich über etwas Oberflächliches
unterhalten, aber nicht so vertraut, weil wir haben eben ein Anliegen,
was eine gute Basis schafft und tiefere Gespräche schneller herstellt, oder? Auf jeden Fall.
Vernetzungsunterstützer Nummer 1. Auf jeden Fall. Ersetzt aber nicht die Präsenzbegegnung.
Aber es ist einfach die zweite Wahl. Und es ist gut, dass es sie gibt. Würde ich auch sagen.
Ich würde noch gerne was sagen zur Bewertungskultur. Was mir gerade im Sinn kam.
Also wir dürfen uns nicht wundern, wenn unsere Jugendlichen und auch schon Kinder
inzwischen auf Likes jagt sind. Bei TikTok oder sonst wo.
Weil wenn sie keine Anerkennung bekommen in der Einrichtung,
wo ihr Haupteinsatzfeld ist, dann suchen sie sich halt woanders.
So, ganz logisch. Man braucht Anerkennung und Likes sind natürlich ein ganz
zweitrangiger Kompromiss, aber besser als nichts dann vielleicht.
Hast du den Eindruck, wenn du das jetzt so ansprichst, und wir nehmen mal noch
dazu, das ist jetzt das, wenn sie noch größer werden, aber auch,
es geht ja schon recht früh los, dass die Kinder dann halt an,
also Gamen, also rumspielen halt,
also Computerspiele, also Nintendo und alles solche Sachen eben spielen.
Und ich hätte die Gespräche ja auch teilweise mit den Kindern,
also mit dem Großen eher, wie so eine Frustbefriedigung würde ich es fast schon
nennen, weil da dürfen sie das ausleben, was schon nicht mehr geht.
Es sei denn, man schafft es irgendwie dann entweder mit einer guten Schule oder
guten Lehrern oder eben zu Hause, dass es vielleicht nicht so stark ist oder
vielleicht gar nicht noch in dem Alter da ist.
Aber ansonsten, wenn du es von beiden Seiten, also nehmen wir mal einen stark
bekommst, dann würde ich vielleicht mich da auch reinflüchten,
weil das ist meine Fantasiewelt.
Da kann ich machen, kann rumballern oder irgendwas machen, weil da wird mir mal nichts gelassen.
Das ist auf jeden Fall so dieser Zusammenhang. Und man merkt,
also ich habe jetzt wirklich viele Jahrzehnte schon Erfahrung und was ich beklagen
muss, ist, dass die Aufmerksamkeitsspanne bei den Schülern immer kürzer wird.
Also, dass die sich mal über einen längeren Zeitraum konzentrieren auf was,
ist kollektiv etwas, was weniger wird, was abkommt.
Und ich bin jetzt Sprachlehrer, also wenn man irgendwie was vermitteln will
und einüben will, ist das echt Knochenarbeit.
Gedächtniskräfte nehmen dramatisch ab. So, das sind die Folgen.
Da gibt es ja sehr schöne Studien von dem Ulmer-Professor, wie heißt er jetzt,
also Digitale Demenz war eines
seiner größten Bücher und eines der neuesten, die, wie heißt es, die,
Digitale Seuche oder so ähnlich. Du weißt, wen ich meine. Harald.
Ja, aber ich weiß nicht, wie ich nach meinem heiße. Wer das dann googeln möchte
oder suchen möchte, findet das ja unter dem Buch.
Ja, kannst du auch in die Show Notes. Mir fällt es auch gleich ein.
Ja, das kann ich ja verlinken. Ja, da ist viel.
Und ich glaube, wenn ich jetzt wieder von der Elternsicht spreche,
viele sind dann auch überfordert, weil du ja wieder eine Diskussion hast.
Du musst sie ja erst mal schon dazu bringen, dass sie Hausaufgaben machen.
Also wenn, nehmen wir mal so die normalen Schulen oder im Erholen-Profil-Hausaufgaben
auch noch sind, das ist schon mal schwierig, die Diskussion.
Dann machst du vielleicht abends noch ein Essen, dann hast du noch Sachen zu
organisieren und dann wollen die natürlich irgendwie vielleicht gamen und dann
lässt du das dann halt zu, weil du nicht noch eine Diskussion haben willst,
verhandelst dann über die Zeit.
Also ich habe jetzt Glück, im Moment bei uns ist das gar nicht mehr der Fall,
weil irgendwie, ich glaube, das Private, weil sie so viel Freiraum auch haben
oder mit Freunden wirklich frei draußen spielen können, das ist bei uns noch
möglich, ist das Bedürfnis dann nicht da.
Genau, das wollte ich gerade sagen. Aber jetzt beobachtet. Das kann man auch
erleben auf Klassenfahrten, wenn da ein schönes Live-Programm ist,
wird das Handy völlig uninteressant.
Das ist eben wirklich eine Ersatzgeschichte, weitgehend.
Hast du denn da Möglichkeiten, ich meine, das ist ja dann auch nicht einfach
für euch Lehrer, wenn ihr das beobachtet, dass diese Aufmerksamkeitsspanne so abnimmt,
hast du da gute Erfahrungen, wie du sie wieder dann doch begeistern kannst oder abholen kannst?
Also was wir, vor allen Dingen bei den Kleinen, aber auch sonst,
was wir ganz viel versuchen zu pflegen, ist, dass der Unterricht atmet.
Also dass es immer Ausatmenphasen gibt, dass es immer Entspannungsphasen gibt.
Mit spielerischen Dingen, mit rhythmischen Übungen, wo der Körper einfach auch ganz viel zu tun hat.
Die Kleinen haben ganz viel Freispielzeit.
Und lernen dadurch viel besser. Also wenn man die Lernzeiten verkürzt und die
Spielzeiten vergrößert, dann kommt das dem Lernen zugute in Wirklichkeit.
Ja, das...
Und nicht, wenn man die Übungsblätter und die Lernzeiten verlängert,
sondern dann wird der Überdruss immer stärker. Ja. Widerstand dagegen.
Ja, das kann ich mir sehr gut vorstellen. Weil oft heißt es ja,
die Kinder müssen ja schon ab jungen Jahren schon still sitzen oder sollen sich konzentrieren.
Dabei wollen sie sich ja auch noch viel mehr, was du sagst, immer zwischendrin mal wieder bewerben.
Ihr Lebenselement, bewegen.
Und dann wird auch oft vergessen, glaube ich, dass Jungs und Mädchen unterschiedlich sind.
Also weißt du, einfach wie weit sie sind, oder die Grobmotorik und die Feinmotorik,
das sind so viele Sachen, das habe ich jetzt auch mal gelesen,
was so unterschiedlich ist.
Aber sie sollen halt zusammen gleich funktionieren.
Und dann kommt schnell irgendwie, wie gesagt, dann sind wir wieder bei den Optimierungen
oder die Defiziten, würde ich es mal sagen.
Das heißt, du sollst dann eben abgeklärt werden auf verschiedene Sachen oder
du bist zu aktiv, du kannst dich nicht
konzentrieren, du hast eine Leserechtschreibschwäche, was auch immer.
Und das finde ich schade, weil oft habe ich von anderen Eltern dann gehört,
wenn die Eltern dann unterstützen oder doch auch mal mehrere gute Lehrer als Vorbilder da rankamen,
haben die Kinder nachher was ganz anderes hingelegt als das,
was vorher diagnostiziert oder gesehen worden ist.
Weil dann doch eben Menschen auf dem Weg waren, die an sie geglaubt haben.
Und das ist, glaube ich, ganz, ganz wichtig.
Das wirft auch weitreichende Konsequenzen für das Bild einer zeitgemäßen Lehrerrolle.
Wir haben über Gerald Hüther erfahren, dass Wachstum ein sich selbst organisierender Prozess ist.
Lernen entsprechend, wenn es gesund geschieht, auch deshalb dieses Bedürfnis
nach Autonomie und Selbstbestimmung.
Und insofern müsste der Lehrer eigentlich zurücktreten, Projektarbeit und sowas
anbieten und als Mentor und Berater
zur Seite stehen und aber nicht als derjenige, dem nachzubeten ist.
Man kann ja sagen, die traditionelle Schule hat eigentlich zwei Urväter.
Das eine ist die Kirche mit der Beratungs- bzw.
Belehrungskultur und das andere ist das Militär mit dem Gleichschritt,
dem durchgetaktet sein.
Ja, das hast du sehr gut verglichen.
Das stammt nicht von mir, das stammt von Marge Drasfeld.
Finde ich sehr schön.
Aber ich finde es sehr treffend. Kirche und Militär zusammen im Verbund,
die Signatur von traditioneller Schule.
Ja, absolut.
Du bist ja bei der Waldorfschule, du kennst ja die Waldorfschulepädagogik schon
sehr, sehr lange und hast ein bisschen schon auch angerissen,
wie das dort gelebt wird oder was ich auch sehr, sehr schön finde.
Und dann gibt es natürlich auch andere Konzepte, andere Schulen,
Privatschulen oder vielleicht auch schon gute öffentliche Schulen,
die da auch gemerkt haben, dass sich da auch was ändern müsste.
Wir wollen ja jetzt keine Werbung für die eine oder andere Art.
Es geht ja eigentlich darum, Christian, ich glaube, da haben wir ja auch im
Vorfeld schon Gespräche geführt, dass es darum geht,
Egal, in welcher Schule das Kind jetzt ist oder wie die Situation ist,
es sollte eben darum gehen, dass man die Kinder, ja, wie soll ich sagen,
mehr ermutigt, die Talente fördert,
sie auf ihrem Weg, du kannst das wahrscheinlich als Lehrer noch viel schöner
sagen, aber mir als Mutter bleibt.
Oder abholt, wo sie hat.
Ja, dass diese Bewertungsrolle rausgeht, dass dieser Druck rausgenommen wird,
dass da nicht immer dran gezogen wird.
Richtig. Das würde ich mir sehr wünschen, dass egal, wenn jetzt uns jemand auch
zuhört als Lehrer und natürlich auch die Eltern, dass wir da irgendwie umdenken dürfen.
Ganz genau. Da ist auch wirklich jetzt, was Elternhaus und Schule,
Lehrer angeht, im Grunde ein übergeordnetes gemeinsames Motiv, nämlich die Haltung.
Was ist meine Haltung, aus der heraus ich das Wachstum, das Lernen von Kindern
und Jugendlichen begleite?
Und er kann beurteilen und messen und vergleichen und zerstückeln des Unterrichtsstoffs
und so weiter, das kann nicht der richtige Weg sein.
Und da ist ganz viel im Umbruch, auch an allen Schultypen.
Also es gibt ja auch an den Regelschulen ganz viele Kollegen,
die sich wieder setzen und die merken, dass das sozusagen wieder die Natur ist,
was da die Rahmen, Richtlinien und Lehrpläne und Curricula vorschreiben.
Und versuchen was anderes. Da ist ziemlich viel im Gange.
Auch an den Montessori-Schulen, die jetzt auch ganz viel auf diesen Autonomie-Pol zum Beispiel setzen.
Das finde ich auch sehr wichtig. Peter-Petersen-Schule. Von Peter-Petersen stammt
dieser Begriff Kopf, Herz und Hand.
Mögen im Erziehungsgeschehen beteiligt sein. Und andere Schulen,
wie die Walder-Schulen, haben sich auch auf ihre Fahnen geschrieben.
Aber es stammt woanders her.
Ist auch egal. Ich will nur sagen, Da gibt es übergreifende,
übergeordnete Motive, die verbinden.
Und das Effizienzmodell der Zukunft ist Co-Kreativität, ist Teamwork,
ist Zusammenarbeiten und nicht mehr dieses Einzelkämpfer.
Absolut, das beobachtest du ja auch in der Arbeitswelt kann man das ja auch
beobachten, dass zum Glück jetzt auch da einige Manager oder Coaches draußen
sind, die auch versuchen, auch den Blick wieder zu öffnen.
Nicht, dass ein Chef einem sagen muss, was ich zu tun habe und mich noch kontrolliert,
was ja in der heutigen Welt leider noch oft der Fall ist, sondern eher,
wie du sagst, dieser co-kreative Prozess. Jeder hat seine Stärken, Teamarbeit.
Und mal schauen, was draus wird und das eben auch zu fördern.
Und wenn wir das unseren Kindern jetzt nicht beibringen, wir wissen noch gar
nicht, wo die Reise genau hingeht mit der Digitalisierung und welche Jobs wegfallen,
was neu sich formen darf.
Aber wenn wir die Kinder in solchen Staren mustern lassen oder ihnen zeigen,
du musst der Stärkste sein, du musst dich durchsetzen, du musst der Beste sein,
darum wird es nicht mehr gehen. Ich glaube, die Zeit ist vorbei.
Die anstehenden Probleme sind so auch nicht zu stemmen.
Also die planetarischen Probleme. Es geht nur. Im Moment ist doch so ein Aufbegehren
des alten Denkens mit diesen Kriegen, diesen idiotischen Mindsets, die dahinterstehen.
Das können wir uns überhaupt nicht leisten.
Das ist wie so, als ob das Alte nochmal so aufräumt.
Und nochmal zeigt, hier bin ich. Aber es hat keinerlei Zukunft.
Es macht nur Zerstörung. Das können wir leider hinreichend erleben im Moment.
Wie sagt Albert Einstein immer, du kannst das Problem nicht auf der gleichen Ebene lösen.
Du musst woanders ansetzen, sonst läufst du immer irgendwo wieder gegen die
Wand oder hast das gleiche Problem, aber du löst es nicht.
Nicht mit dem gleichen Denken, wie es entstanden ist. Du musst dein Denken aneuern.
Da sind wir ja wieder an dem Punkt.
Forscher sein, unterwegs sein, nach neuem Ausverhalten, offen bleiben.
Wenn die Kinder das an uns erleben, dann entwickeln die sich auch und dann finden die auch ihren Weg.
Ja, und weil ich auch weißt, selbst wenn es bei uns auch später kam,
wenn sie sehen, dass wir Lösungen finden oder auch zuversichtlich sind oder
im Vertrauen oder nicht in dem Mangel oder in dem Meckern oder irgendwas sind,
sondern auch wirklich sagen, komm,
Mir geht es jetzt auch mal nicht gut, dass wir es auch mal bei uns sehen,
also als Eltern. Einfach, dass wir sagen, ich werde aber eine Lösung finden.
Ja, super. Oder ich arbeite an mir.
Mir geht es heute mal schlecht,
Aber wir finden einen Weg.
Oder ich finde eine Lösung dafür. Und ich glaube, das können die Kinder auch
ruhig sehen, weil das gibt dann auch Zuversicht.
Auch wenn sie vielleicht auf dem Weg die eine oder andere unangenehme Erfahrung gemacht haben.
Wir können ihnen ja nicht alles ersparen, weil das Leben ist...
Nee, also wie Gerald Hüther so schön sagt, man muss ihnen Probleme zum Lösen
geben, aber sie müssen für sie lösbar sein.
Bloß nicht alles wegnehmen und alles machen wollen, das schwächt.
Und unlösbare Probleme lösen schwächt natürlich auch. Das ist klar,
da gibt es den goldenen Mittelweg.
Ja, ich meine, du kennst ja, mein Thema ist ja starke Mütter für starke Kinder.
Es fängt alles bei uns an und da arbeite ich ja in meinem Programm, helfe ich ja Müttern.
Ich habe mich ja nur auf Mütter halt spezialisiert, eben werdende Mütter oder
Mütter, die auf ihrem Weg schon sind oder Unterstützung benötigen dabei.
Und das Gleiche machst du ja eigentlich auch auf der Schuleebene.
Wie würdest du das beschreiben, wenn man jetzt sagt, wir brauchen,
würde ich jetzt so sagen, starke Lehrpersonen oder Lehrer, um auch starke Kinder
von der Seite zu fördern.
Was fällt dir dazu noch ein?
Ja, und starke Lehrer, also heißt bestimmt nicht Alphatiere,
die sich als Heerführer zur Verfügung stellen, nein, sondern starke Lehrer heißt
wirklich in sich gefestigte, offene Lehrer, die wahrnehmungsbereit sind.
Denn das ist das Grundnahrungsmittel ich will gesehen werden ich brauche, dass man mich wahrnimmt,
für wahrnimmt, also nicht irgendwie anders haben will, als ich bin,
sondern so ich bin, wenn ich war, das ist erstmal gut und genügt und dann kann ich durchstarten,
das braucht es wie auch die Idee von Verbundenheit und Freiheit,
also ich muss mich verbunden fühlen und ich fühle mich verbunden wenn ich wahrgenommen
werde, wenn mich jemand zieht und mich nicht einfach loslässt und fallen ist
und dann kann ich raus in die Welt und kann mich bewegen.
So, das braucht man den Lehrern auch, diese Grundhaltung.
Das, denke ich, ist ganz wichtig. Ich bin ein großer Freund an unserem Schultyp
von diesen Präsentationsveranstaltungen, also Klassenspielen,
aber auch 12-Klass-Arbeiten, wo die Vorträge halten.
8-Klass-Arbeiten, wo die 14-Jährigen ihre kleinen Vorträge halten.
Das ist so toll zu sehen, wie die leuchten, wie die hinterher gewachsen sind.
Das ist so toll und das Niveau ist total unterschiedlich. Der eine macht so
eine kleine Sache und der andere macht ein Riesending und halbe Doktorarbeit.
Jeder hat nach seinem Vermögen.
Ja, unterschiedlich.
Also darum geht es überhaupt nicht, eine vereinheitliche Messlatte da irgendwie
zu errichten, sondern es geht darum, dass jeder nach seinem Vermögen was aus
sich macht und da auch Freude bei hat.
Ja.
Das ist sozusagen das Geschenk, das dann zu sehen. Das ist toll, wirklich.
Glaube ich dir. Ich glaube, dann merkst du auch als Lehrer keinen anderen Weg mehr sehen.
Ja, wobei es gibt eine Art verwandte Schultypen, die ganz ähnliche Werte haben.
Könntest du dir, nehmen wir mal an, ich wäre jetzt Lehrer und ich erlebe das
jetzt aber noch anders als du und ich bin jetzt total frustriert,
weil ich irgendwie mit meinen Ideen oder was ich ändern möchte oder das,
was ich so sehe, da, wo ich gerade bin, irgendwie nicht weiterkomme?
Was würdest du Lehrern empfehlen?
Wo könnten sie sich Hilfe, Inspiration oder was kann man da machen?
Ich stelle mir das gerade so vor, wenn ich jetzt an irgendwo bin,
wo ich mich nicht mehr wohlfühle oder wo ich irgendwie an meine Grenzen stoße,
weil ich glaube, das ist auch oft der Fall.
Es gibt natürlich denkbar auch eine Grenze, wo man sagen muss,
du musst das System verlassen.
Das ist ja keine gute Lösung, wenn alle Lehrer, die eine kritische Distanz haben, das System verlassen.
Ich finde es wichtig, dass man innerhalb dieses unfreien und konditionierenden Systems Nischen sucht.
Und das gilt auch für die Lehrer, also dass sie sich wirklich Momente suchen,
Klassenstunden, wo die einfach Gespräche suchen, Begegnungen suchen,
dass sie also Nischen suchen, wo sie wirklich auf den Menschen gucken und an
dessen Entwicklung interessiert sind und ein etwas leichtfüßigeres Verhältnis
entwickeln zu dem, was da zu tun getan werden muss.
Also diese Erfüllerseite zwar machen, weil es geht nicht anders,
Wir können das Bildungssystem nicht mal eben so umkrempeln, aber wir können
es unterwandern, indem wir wirklich andere Werte da reinschleusen.
Und das machen ja auch viele Kollegen, auch an den Regelstuhl,
Schulen, wenn die jetzt ein Theaterprojekt machen oder so ein Fach wie Verantwortung
etablieren, wo die Kinder rausgehen und anderen helfen, zum Beispiel Flüchtlingskindern.
Es gibt ja ganz viele Initiativen, wo Kinder sich vollkommen anders erleben
und ihre Selbstwirksamkeit erleben und daran erkraften und die fühlen sich toll.
Das ist plötzlich, ach ja, jetzt erlebe ich Sinn, ich erlebe Selbstwirksamkeit, ich kann was machen.
Das Schlimmste ist ja diese Ohnmacht. Also es gibt eine enorm zunehmende Zukunftsangst
und auch planetarisch eine richtige Klimaangst als Befund.
Und wenn das jetzt gekoppelt ist mit so einer Defizitkultur,
wo man immer nur bewertet wird und das Gefühl hat, ich kann überhaupt nichts
machen, das macht krank.
Auf Dauer, ja.
Auf die Dauer macht das richtig krank. Und deshalb ist es so wichtig,
im Kleinen Erlebnisse zu verschaffen, wo die ihre Wirksamkeit erleben.
Er sagt ja immer, die brauchen was, also Gerhard Hüther, wo die sich drum kümmern
können. Wenn die jetzt ein Meerschweinchen oder ein Kaninchen oder eine Katze
oder was haben, wo die sich darum kümmern können. Das ist toll. So eine Aufgabe.
Ah ja, ich bin wichtig, ich werde gebraucht, ich kann was tun.
Und letztens ist das Wichtigste. Ich kann was tun.
Ich kann was.
Genau, ich kann was ich kann nichts richtig, mach mal anders umbetrachtet die Botschaft,
Ich kann nichts, die kommt also dann von offizieller Seite leider viel zu viel
das ist so wichtig, dass auch eben Eltern da was gegensetzen und ihren Kindern
das Erlebnis verschaffen, du kannst was.
Ja und ihnen das auch vor's Auge führen oder auch ihre Stärken sehen und die
auch rausbringen, dass sie da auch aufblühen dürfen, ja.
Ja, lieber Christian, was würdest du sagen, wenn wir jetzt unser Gespräch so
betrachten, du aus deiner Perspektive, ich aus meiner, was können wir unseren
Zuschauern, zum Hörern,
was können wir denen, was Positives, weil wir wollen ja, wir haben ja,
wir haben natürlich schon viel kritische Themen angesprochen,
was ja auch gut ist und natürlich ist nicht alles schlecht und wir wettern ja
nicht jetzt gegen die öffentliche Schule und sagen, die privaten sollen,
Wir haben ja gesagt, es geht generell um die Schule, egal in welchem System
oder wie sie heißt, dass sich da vieles ändern darf.
Und bei den Eltern natürlich auch.
Also mir fallen da zwei Leitfragen ein, mit T, nicht mit D.
Also zwei leitende Fragen, die die innere Haltung ein bisschen steuern mögen und generieren helfen.
Die erste Frage ist, was brauchst du?
Immer wieder diese Frage, was brauchst du? Wie kann ich dich unterstützen? Was stärkt dich?
Und die zweite Frage ist was habe ich noch nicht gegeben also ist da noch Luft
nach oben kann ich da noch was machen.
Das finde ich sehr schön, was du gerade sagst. Das sind eigentlich ganz einfache
Fragen, wie wir uns jeder, egal in welcher, es geht ja nicht um Rolle,
sondern auch als wirklich die Person, die du und ich bin und jeder andere,
wie wir uns immer wieder auch fragen können.
Und natürlich unsere Kinder, also nicht nur Kinder, die Heranwachsenden,
die Erwachsenen, jeder von uns.
Das hast du sehr, sehr schön gesagt. Und mir fällt da noch jetzt spontan so
ein Satz ein, den ich mir halt ganz oft sage, den kennst du auch,
was tut mir eigentlich gut?
Oder tut mir das eigentlich gerade gut? Und dann kann ich schneller eine Entscheidung treffen, nein.
Dann kann ich dann auch mal was absagen oder ein klares Nein bekennen oder eben
auf mich auch besser hören.
Das sind so einfache Sätze, die wir uns immer wieder, wenn wir irgendwo sind
und ein bisschen entweder fremdgesteuert, was auch immer, wo wir uns unter Druck fühlen.
Das klappt nicht immer, weil manchmal sind die Bedingungen noch so,
dass wir nicht sagen, ich bin jetzt in dem Hamsterrad noch oder irgendwo drin
und kann jetzt nicht einfach mal den Revoluzzer spielen und da rausbrechen.
Aber irgendwo, wo kann ich das schon machen oder immer mehr leben?
Genau, also diese Dinge wirken ja in homöopathischen Dosen, sozusagen hoher
Potenz, kleine Städtertropfen höhlt den Stein.
Das sagt ja jeder spirituelle Lehrer, die Routinen sind es, Die wenigstipps,
die kleinen Schritte, die aber regelmäßig.
Ja, sehr schön.
Sehr schön.
Ich wollte noch was sagen, gerade was du, was du,
jetzt ist mir leider weggerutscht, gerade als du das ausgeführt hast,
so schön, wollte ich noch was dazu sagen.
Mit dem, was tut mir eigentlich gut.
Ja, genau. Jetzt ist es mir wieder eingefallen. Was tut mir eigentlich gut?
Also was du eben beschrieben hast, ist eben auch etwas, was nicht wieder zu
mir zurückführt, zu meinem Kern und zum Kontakt zu mir.
Und dagegen ist so exzentrierend diese Fear of Missing Out, also diese Angst,
ich muss eigentlich überall sein.
Das ist ja ein Begriff, der auch jetzt vom Handygebrauch und Social Media stammt.
Das Gefühl, es muss überall sein, nichts überhaupt nicht zu schaffen,
führt ins Hamsterrad, ist hoffnungslos.
Richtig, ja.
Wir werden aber durch die Werbung und alles mögliche, werden wir dazu ständig
angehalten, überall zu sein.
Ja klar, die haben ja auch ein Interesse an uns. Wir sollen ja konsumiert,
abgelenkt im Außen sein.
Auch so einen Gegenakzent zu setzen.
Ja, sehr schön, Christian. Ich finde, du hast es jetzt sehr schön noch gesagt.
Ich finde, die zwei Sätze, vielleicht auch noch mit meinem dritten Satz dazu,
können wir uns öfter immer mal wieder fragen, um einfach wieder mehr angebunden
zu sein oder authentisch und zufriedener, vielleicht auch glücklicher zu sein.
Ja, lieber Christian, ich habe mich total...
Vielen Dank.
Sehr gerne. Es war schön, dass du heute bei mir warst und es hat mich total
gefreut und ich fand das ein sehr, sehr schönes, auch zum Schluss noch inspirierendes Gespräch.
Also es war ganz schön, aber einfach, dass wir auch wieder den Mut,
die Hoffnung, reinbringen.
Man kann immer was machen. Ja.
Sehr schön. Ja, dann hoffe ich,
dass auch meinen Zuhörern das Gespräch mit Christian gefallen hat und dass ihr
vielleicht auch ein paar Impulse oder Ideen mitgenommen habt und dass eben den
Kopf in den Sand stecken sicherlich nicht die Lösung ist oder es besser macht.
Ja, und ich wünsche euch allen noch einen wunderschönen Tag und bis zum nächsten Mal.
Ja, wünsche ich allen Zuhörenden, Eltern, Müttern auch. Danke, Christian.
Danke.
Bis dann. Bis dann. Tschüss.
So schön, dass du heute bei dieser Podcast-Folge mit dabei warst.
Ich hoffe, du konntest ein paar anregende Impulse, Inspiration, Mut mitnehmen.
Das wünsche ich mir von ganzem Herzen. Und sicher ist, wenn du jetzt nur den
Podcast hörst, würde er dein Leben nicht verändern.
Es braucht mehr, es braucht die Umsetzung und es ist ein Weg,
der hoch und runter geht. und ich hoffe, dass du diesen Weg mit mir gehst, mit uns.
Es braucht uns Mütter, die noch authentischer
leben und mehr dadurch auch verbunden mit ihren Kindern sind.
Lass es uns wie eine Sisterhood sehen, dass wir uns zusammentun und füreinander
da sind, um Hilfe fragen, wenn wir Hilfe brauchen und diesen Weg nicht alleine gehen.
Dazu soll dieser Podcast ermutigen. Ich hoffe, du bist beim nächsten Mal wieder mit dabei.
Wenn du mehr zu meiner Arbeit finden möchtest und mein Online-Programm oder
zum nächsten Podcast, dann schau gern in den Shownotes nach oder abonniere meinen Channel.
Bis dahin, von Herzen, deine Jana.
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