Energie neu denken – Warum der Mensch kein Akku ist
Von Müdigkeit, Wandlung und dem richtigen Maß
07.09.2026 56 min
Video zur Episode
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Zusammenfassung & Show Notes
Was bedeutet es eigentlich, wenn wir sagen: „Ich habe keine Energie“?
Wir sprechen davon, unsere Akkus aufzuladen, morgens erst durch Kaffee in Gang zu kommen oder nach einem anstrengenden Tag völlig leer zu sein. Doch diese Bilder stammen aus der Welt der Maschinen. Ein Computer wird geladen, ein Auto wird betankt – aber funktioniert ein lebendiger Mensch tatsächlich nach demselben Prinzip?
In dieser Episode sprechen Andreas und Felix darüber, warum Müdigkeit nicht automatisch bedeutet, dass uns etwas fehlt. Vielleicht verlangt unser Organismus in diesem Moment nicht nach „mehr Energie“, sondern nach einer anderen Form von Beziehung oder Beziehungsrichtung: nach Rückzug statt Aktivität, nach Ruhe statt Leistung, nach Spiel statt Konzentration oder nach einer Veränderung unseres bisherigen Rhythmus.
Dabei geht es auch um die Frage, was der chinesische Begriff Qi eigentlich bedeutet. Muss Qi wirklich als „Lebensenergie“ verstanden werden? Oder führt uns die Vorstellung von Qi als Wandlungs- und Transformationsfähigkeit näher an das klassische chinesische Denken heran?
Eine Episode über Müdigkeit und Leistungsfähigkeit, über Schlaf und Regeneration, über natürliche Rhythmen und gesellschaftliche Erwartungen – und über die Frage, warum Gesundheit vielleicht weniger darin besteht, einen Zustand festzuhalten, als darin, sich immer wieder neu und angemessen auf eine veränderte Welt einzustellen.
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