Thammavong Podcast mit Andreas Kühne und Felix Fechner.
Die Thammavong Schule für Klassische Chinesische Medizin, Qigong und Kung Fu wurde 1990 von Andreas Kühne in Neustrelitz gegründet.
Felix Fechner eröffnete die Thammavong Schule Rostock im Jahr 2011.
In diesen Schulen geht es um Klassisches Kung Fu, als gesunde Lebensweise in der heutigen Zeit.
Dazu gehören Klassische Chinesische Medizin, Lebensphilosophie, Selbstverteidigung, Qigong, Ernährungslehre, Heilkräuter, Meditation, Akupunktur und Tuina.
Im Thammavong Podcast möchten Felix, Andreas und auch Gäste, ihre Konzepte und Erfahrungen teilen, spannende Themen diskutieren, anregen und inspirieren.
Gesundheit ist kein Zustand – warum wir trotz richtiger Lebensweise krank werden können
Du machst alles richtig – und wirst trotzdem krank?
05.08.2026 66 min
Was bedeutet es eigentlich, gesund zu leben – und warum können Menschen trotz guter Ernährung, Bewegung, Schlaf und bewusster Lebensführung schwer erkranken?
In dieser Folge sprechen wir über ein verbreitetes Missverständnis: die Vorstellung, Gesundheit ließe sich wie ein technisches Ergebnis herstellen. Wer alles richtig macht, so die Hoffnung, müsse gesund bleiben. Doch der Mensch ist keine Maschine. Gesundheit entsteht nicht allein durch die richtigen Maßnahmen, sondern durch die Fähigkeit, sich unter wechselnden Bedingungen immer wieder neu zu regulieren.
Wir betrachten Gesundheit deshalb nicht als festen Zustand und auch nicht als bloße Abwesenheit von Krankheit. Gesundheit zeigt sich vielmehr darin, maßvoll, zeitgerecht und beziehungsrichtig in Wandlung zu bleiben.
Dabei gehen wir unter anderem folgenden Fragen nach:
Warum kann übertriebene Gesundheitsdisziplin selbst zur Belastung werden?
Welche Rolle spielt die individuelle Konstitution?
Was bedeutet es, eine Krankheit anzunehmen, ohne sich mit ihr abzufinden?
Warum sind Verantwortung und Schuld nicht dasselbe?
Und wie viel Gesundheit kann auch innerhalb einer Krankheit bereits vorhanden sein?
Welche Rolle spielt die individuelle Konstitution?
Was bedeutet es, eine Krankheit anzunehmen, ohne sich mit ihr abzufinden?
Warum sind Verantwortung und Schuld nicht dasselbe?
Und wie viel Gesundheit kann auch innerhalb einer Krankheit bereits vorhanden sein?
Am Beispiel von Schmerzen, Bewegung, Ernährung und Kampfkunst entwickeln wir ein anderes Verständnis von Einfluss: Wir sind weder ohnmächtig noch allmächtig. Die größte Handlungsmöglichkeit entsteht dort, wo wir unserer Situation auf Augenhöhe begegnen, Verantwortung übernehmen und mit dem arbeiten, was gegenwärtig tatsächlich möglich ist.
Eine Folge über Gesundheit als Beziehungsfähigkeit, über die Bedeutung von Wahrnehmung und darüber, warum wir unser Leben nicht auf die Zeit nach der Krankheit verschieben sollten.
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https://www.thammavong-rostock.de/
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