Netze, Speicher, Rechenzentren: Was Europas Standortnachteil für Anleger bedeutet
Warum Europas Energiekosten strukturell hoch bleiben, wo der Ausbau der Erneuerbaren an Grenzen stößt und weshalb Rechenzentren den Strommarkt neu vermessen
14.08.2026 38 min
Stefan Ferstl und Dr. Manfred Drennig ordnen ein, warum Europas Energiekosten strukturell und nicht nur zyklisch hoch sind, welche praktischen Probleme beim Ausbau von Netzen und Speichern auftreten und wie realistisch eine Renaissance der Atomkraft ist. Im Zentrum steht der wachsende Strombedarf von Rechenzentren, der laut den beiden zum entscheidenden neuen Faktor für Energiemärkte und digitale Souveränität wird. Hörer erhalten eine Einordnung, welche Unternehmenstypen von dieser Entwicklung profitieren könnten.
Wenn eine Meerenge die Welt blockiert: Die unsichtbaren Folgen der Hormuz-Sperre für Wirtschaft und Anleger
Düngemittel, Helium und Kunststoffe – wie eine blockierte Meerenge Lieferketten weltweit erschüttert und warum der Ölpreis nur die Spitze des Eisbergs ist.
16.06.2026 36 min
Die Sperre der Straße von Hormuz trifft die Weltwirtschaft weit tiefer, als der Ölpreis allein vermuten lässt. Durch diese Meerenge fließt nicht nur ein Fünftel des weltweiten Öls und Gases, sondern auch ein Drittel der globalen Düngemittelproduktion sowie kritische Spezialrohstoffe wie Helium für die Chipproduktion und Polyphenylether für die Elektronikindustrie. Dr. Manfred Drennig erklärt, warum selbst eine rasche politische Einigung die Krise nicht beendet – denn zerstörte Produktionsanlagen lassen sich nicht wegverhandeln. Für Anleger bedeutet das: Wer nur auf Energieaktien schaut, sieht nur einen Bruchteil der Chancen und Risiken.