Düngemittel, Helium und Kunststoffe – wie eine blockierte Meerenge Lieferketten weltweit erschüttert und warum der Ölpreis nur die Spitze des Eisbergs ist.
Die Sperre der Straße von Hormuz trifft die Weltwirtschaft weit tiefer, als der Ölpreis allein vermuten lässt. Durch diese Meerenge fließt nicht nur ein Fünftel des weltweiten Öls und Gases, sondern auch ein Drittel der globalen Düngemittelproduktion sowie kritische Spezialrohstoffe wie Helium für die Chipproduktion und Polyphenylether für die Elektronikindustrie. Dr. Manfred Drennig erklärt, warum selbst eine rasche politische Einigung die Krise nicht beendet – denn zerstörte Produktionsanlagen lassen sich nicht wegverhandeln. Für Anleger bedeutet das: Wer nur auf Energieaktien schaut, sieht nur einen Bruchteil der Chancen und Risiken.