Dem Geheimnis auf der Spur, Lk 2,1-14
1984
23.01.2026 14 min
Zusammenfassung & Show Notes
Weihnachten wird hier nicht als Fest der Hektik, Tradition oder bloßen Kindheitsromantik beschrieben, sondern als Begegnung mit dem Geheimnisvollen und dem Übernatürlichen. Die Predigt nimmt die Spannung zwischen nüchterner Realität und göttlichem Einbruch auf – so wie sie schon in der Weihnachtsgeschichte selbst angelegt ist: einerseits sachlich erzählt, andererseits voller Engel, Licht und göttlicher Verheißung.
Der Text fragt danach, warum Menschen auch heute noch an Weihnachten in die Kirche kommen, und deutet dies als tiefe, oft unausgesprochene Sehnsucht nach Sinn, Wunder und Transzendenz. Eine rein verstandesmäßige, "entzauberte" Religion wird kritisch hinterfragt. Stattdessen wird betont, dass das Christentum ohne Geheimnis, Wunder und das Wirken Gottes seine Kraft verliert.
Gleichzeitig wird beobachtet, dass diese Sehnsucht nach dem Übernatürlichen wieder stark wächst – oft außerhalb der Kirche. Die Botschaft der Episode: Das Christentum selbst trägt dieses Geheimnis in sich. Weihnachten ist damals wie heute der Einbruch des Göttlichen in das menschliche Leben, der Menschen verändert, heilt, aufrichtet und Hoffnung schenkt. Wer sich darauf einlässt, erlebt Glauben nicht als Tradition, sondern als lebendiges Abenteuer.
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