Gottes Wort ist ein Naturereignis, Jes 55,6-12
1983
13.03.2026 24 min
Zusammenfassung & Show Notes
In dieser Predigt zu Jesaja 55,6–12 steht die Einladung im Zentrum: „Sucht den Herrn, solange er zu finden ist.“ Doch es geht nicht nur darum, Gott zu suchen, sondern zu prüfen, welches Bild von Gott wir eigentlich mit uns tragen. Oft machen wir ihn kleiner, als er ist. Wir wünschen uns einen harmonischen Gott ohne Leid – doch der biblische Gott geht selbst ins Leid hinein, sichtbar am Kreuz. Wir suchen einen Gott, der uns tröstet und bestätigt, aber unser Leben nicht verändern soll – doch Gott will mehr als eine gelegentliche Rolle als Nothelfer. Oder wir denken abstrakt von ihm als unpersönlicher Macht – während die Bibel von einem lebendigen, persönlichen Gott spricht, der sich festgelegt und in Jesus konkret gezeigt hat.
Im zweiten Teil geht es um Gottes Wort. Es ist nicht bloße religiöse Information, sondern ein Ereignis. Wie Regen die Erde fruchtbar macht, so bewirkt Gottes Reden Veränderung. Man kann viel über Glauben wissen und doch Gottes lebendiges Wort verpassen. Wo Gott wirklich spricht, entsteht Klarheit, Vergebung wird Gewissheit, Zweifel verwandeln sich in Vertrauen. Gottes Wort kehrt nicht leer zurück – es verändert.
Am Ende bleibt die Frage: Haben wir das schon erlebt? Und daraus wächst ein schlichtes Gebet: Herr, rede so zu mir, dass sich mein Leben ändert.
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