Karl Itschners "Trülle"
Entwicklungsgeschichte eines Kunstwerkes
03.10.2026 22 min
Zusammenfassung & Show Notes
Ein Bild zu gestalten und zu malen ist eine Kunst, es ist aber auch eine Kunst das entstandene Werk in Worte zu fassen und auf diese Weise lebendig zu machen. Maria Waser konnte das, die Schriftstellerin und Redakteurin der Zeitschrift "Die Schweiz", zeigte 1917 in ihrem Essay "Karl Itschners Trülle - zur Entwicklungsgeschichte eines Kunstwerkes" wie das geht. Über den Verbleib von Itschners "Trülle" und den Vorstudien zu dem Bild konnte nichts in Erfahrung gebracht werden, einzig die Wasers originalem Artikel beigefügten SW-Reproduktionen vermitteln einen Eindruck der "Trülle" und selbstverständlich der "farbige" Text der Autorin.
Die Dokumentation der Entwicklung eines Kunstwerkes im frühen 20. Jahrhundert, notabene mit den Mitteln jener Epoche. Der aus Küsnacht stammende Maler Karl Itschner fertigte für seine "Trülle" mehrere Vorstudien an, fast ein Glücksfall, da auf diese Weise der Weg zum endgültigen Werk aufgezeigt werden kann. Der Wermutstropfen ist, dass diese Studien und die finale "Trülle"-Version als verschollen gelten (vermutlich schlummern sie irgendwo in einet privaten Sammlung), einzig einige SW-Abbildungen aus "Die Schweiz - schweizerische illustrierte Zeitschrift" illustrieren das Essay von Maria Waser aus dem Jahr 1917.
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