Folge 21: Was, wenn ich nicht mehr aufwache?

Todesangst, Einschlafen und soziale Angst

24.07.2026 2 min Staffel 1 Episode 21

Zusammenfassung & Show Notes

Britta fürchtet beim Einschlafen, nicht mehr aufzuwachen. Sie lernt, Todesangst als Angstgedanken wahrzunehmen, ohne ihn ständig kontrollieren oder sich dafür schämen zu müssen.

Mini-Selbsttest: Todesangst beim Einschlafen
Beantworte spontan mit Ja oder Nein:
  1.  Habe ich Angst, beim Einschlafen die Kontrolle zu verlieren? 
  2.  Denke ich manchmal: „Was, wenn ich nicht mehr aufwache?“ 
  3.  Beobachte ich deshalb Herzschlag oder Atmung besonders genau? 
  4.  Halte ich mich manchmal bewusst wach? 
  5.  Suche ich wiederholt nach Sicherheit oder Beruhigung? 
  6.  Verberge ich diese Gedanken aus Angst, von anderen bewertet zu werden? 
Mehrere Ja-Antworten können darauf hinweisen, dass Todesangst, Kontrollbedürfnis und soziale Bewertungsangst beim Schlafen zusammenspielen. Der Test dient der Selbstreflexion und ist kein diagnostisches Instrument.

Hinweis
Gedanken über Tod und Kontrollverlust können beim Einschlafen sehr belastend sein. Versuche nicht, absolute Sicherheit zu erreichen oder deinen Körper ständig zu überprüfen – solche Kontrollstrategien können Angst mitunter aufrechterhalten.
Wenn die Todesangst häufig auftritt, deinen Schlaf stark beeinträchtigt oder zu ausgeprägtem Vermeidungs- und Kontrollverhalten führt, kann psychologische oder psychotherapeutische Unterstützung sinnvoll sein. Bei neuen oder ungewöhnlichen körperlichen Beschwerden sollte zusätzlich eine medizinische Abklärung erfolgen.
Wichtig: Ein Angstgedanke kann sich bedrohlich anfühlen, ist aber nicht automatisch ein Hinweis darauf, dass tatsächlich Gefahr besteht.