Folge 7: Podcastübung: Der „Mut-Fantasie-Boost“
Tagträume können helfen, soziale Angst zu bearbeiten: ein aktuelles Problem durchspielen, absurde Szenarien entwerfen und daraus Lösungen ableiten. Humor soll Stress senken und die emotionale Belastbarkeit stärken.
25.07.2026 2 min Staffel 2 Episode 7
Zusammenfassung & Show Notes
Soziale Angst kann mithilfe von Tagträumen praktisch bearbeitet werden. Zunächst soll man ein aktuelles Problem auswählen, mehrere mögliche Umgangsweisen durchspielen und dann das absurdeste Szenario vorstellen. Anschließend sollen daraus die realistisch übertragbaren Lösungen notiert werden.
Ein weiterer Schwerpunkt ist der Einsatz von Humor in Tagträumen. Es wird erklärt, dass Lachen Stress reduzieren, die Wahrnehmung von Gefahr abschwächen und die emotionale Belastbarkeit stärken kann. Als Beispiel wird eine peinliche Situation im Büro genannt, die man sich mit einer absurden, komischen Wendung vorstellen soll.
Zum Schluss wird eine kurze Übung angeleitet: Man soll für drei bis fünf Minuten die Augen schließen und sich eine kleine Angstsituation für den nächsten Tag vorstellen. Diese soll mit lustigen, absurden Elementen ergänzt und mit einem erfolgreichen Ausgang beendet werden. Dabei soll man sich bewusst machen, dass alles nur imaginär ist, um soziale Fähigkeiten, Selbstvertrauen und Gelassenheit zu trainieren.