Podcastübung: „Zwischen Likes und Selbstzweifeln – Wie du soziale Angst und den Vergleichsdruck auf Social Media überwindest“

Eine psychologische Reise zurück zu Selbstvertrauen, innerer Sicherheit und einem gesunden Umgang mit der digitalen Welt

11.08.2026 5 min Staffel 4 Episode 17

Zusammenfassung & Show Notes

Social Media verbindet Menschen – und kann gleichzeitig Unsicherheit, Vergleichsdruck und soziale Ängste verstärken. In dieser Folge erfährst du, warum dein Gehirn auf Bewertungen, Likes und scheinbar perfekte Bilder so empfindlich reagiert und wie du aus der Vergleichsfalle aussteigen kannst. Mit einer therapeutischen Übung lernst du, deine Gedanken bewusster wahrzunehmen, deinen Selbstwert unabhängig von äußerer Bestätigung zu stärken und wieder mehr im eigenen Leben anzukommen.
Eine Folge für alle, die nicht länger Zuschauer ihres eigenen Lebens sein möchten, sondern wieder aktiv gestalten wollen.

Wie stark beeinflusst Social Media dein Selbstwertgefühl?
Beantworte jede Aussage mit:
0 = Nie
1 = Selten
2 = Manchmal
3 = Häufig
4 = Sehr häufig
1. Ich vergleiche mein Aussehen, meinen Erfolg oder mein Leben mit Menschen, die ich auf Social Media sehe.
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2. Nach dem Betrachten von Social Media fühle ich mich manchmal schlechter über mich selbst.
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3. Ich mache mir Gedanken darüber, wie andere Menschen meine Beiträge, Fotos oder mein Auftreten bewerten könnten.
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4. Ich lösche oder verändere Beiträge, weil ich Angst vor negativer Bewertung habe.
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5. Ich habe das Gefühl, dass andere Menschen ein besseres oder glücklicheres Leben führen als ich.
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6. Ich nutze Social Media häufig, um Bestätigung oder Anerkennung zu bekommen.
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7. Ich überprüfe häufig Likes, Kommentare oder Reaktionen anderer Menschen.
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8. Ich vermeide bestimmte soziale Situationen, weil ich Angst habe, nicht gut genug zu wirken.
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9. Ich habe Schwierigkeiten, meinen eigenen Wert unabhängig von der Meinung anderer Menschen zu spüren.
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10. Ich kann schöne Momente manchmal schwer genießen, weil ich darüber nachdenke, wie sie auf andere wirken könnten.
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Auswertung

0–10 Punkte:
Du scheinst Social Media überwiegend bewusst nutzen zu können. Du kannst vermutlich zwischen digitalen Eindrücken und deinem eigenen Wert unterscheiden.
11–25 Punkte:
Social Media beeinflusst gelegentlich deine Stimmung oder dein Selbstbild. Achtsamkeit und bewusste Nutzung können helfen, mehr innere Stabilität aufzubauen.
26–40 Punkte:
Vergleichsdruck, Bewertungsängste oder soziale Unsicherheit spielen möglicherweise eine größere Rolle. Es kann hilfreich sein, deine Gedankenmuster und dein Nutzungsverhalten genauer zu betrachten.
Wichtig: Dieser Selbsttest ersetzt keine psychologische Diagnostik. Er dient ausschließlich der persönlichen Reflexion.

Psychologischer Hinweis

Social Media zeigt häufig nur ausgewählte Ausschnitte aus dem Leben anderer Menschen. Unser Gehirn vergleicht jedoch oft automatisch unser gesamtes Leben mit diesen idealisierten Momentaufnahmen.
Wenn du merkst, dass Social Media:
  •  deinen Selbstwert stark beeinflusst, 
  •  Ängste verstärkt, 
  •  zu ständigem Vergleichen führt, 
  •  dich von realen Begegnungen abhält, 
  •  oder deine Stimmung regelmäßig verschlechtert, 
kann eine professionelle psychologische Unterstützung hilfreich sein.
Ein wichtiger erster Schritt ist die Frage:
„Nutze ich Social Media, um mein Leben zu bereichern – oder um eine innere Unsicherheit kurzfristig zu beruhigen?“
Der Weg zu mehr Selbstsicherheit beginnt nicht damit, perfekt zu wirken, sondern damit, sich selbst auch ohne Bewertung wertvoll zu erleben.