Wenn der Kunde auf der Tankstelle wütend wird.
06.10.2026 4 min
Zusammenfassung & Show Notes
Ein wütender Kunde, ein scharfer Ton – und sofort meldet sich die soziale Angst. Doch nicht jede Unzufriedenheit ist eine persönliche Kritik. In dieser Folge lernst du, ruhig und respektvoll zu reagieren, ohne dich zu rechtfertigen oder die Stimmung des anderen reparieren zu müssen. Du darfst empathisch bleiben und gleichzeitig bei dir selbst bleiben. Denn wahre Souveränität bedeutet nicht, dass jeder zufrieden ist – sondern dass du freundlich bleibst, ohne dich selbst zu verlieren.
Selbsttest: Wie sehr übernimmst du die Stimmung anderer?
Selbsttest: Wie sehr übernimmst du die Stimmung anderer?
Bewerte jede Aussage:
- Oft = 2 Punkte
- Manchmal = 1 Punkt
- Selten oder nie = 0 Punkte
- Wenn jemand unfreundlich reagiert, suche ich den Fehler sofort bei mir.
- Ich fühle mich für die Zufriedenheit anderer Menschen verantwortlich.
- Bei Beschwerden bekomme ich Herzklopfen oder werde angespannt.
- Ich rechtfertige mich ausführlich, obwohl ich nichts falsch gemacht habe.
- Ein scharfer Ton beschäftigt mich noch lange nach dem Gespräch.
- Ich versuche, verärgerte Menschen möglichst schnell zu beruhigen.
- Ich habe Angst, unfreundlich oder inkompetent zu wirken.
- Es fällt mir schwer, sachlich zu bleiben und mich innerlich abzugrenzen.
- Ich empfinde die Kritik an einer Situation als Kritik an meiner Person.
- Ich fühle mich schuldig, wenn mein Gegenüber unzufrieden bleibt.
Auswertung
- 0–6 Punkte: Du kannst dich meist gut abgrenzen. Achte weiterhin bewusst darauf, was wirklich zu deiner Verantwortung gehört.
- 7–13 Punkte: Die Stimmung anderer beeinflusst dich spürbar. Kurze Atempausen und sachliche Antworten können dir mehr Sicherheit geben.
-
14–20 Punkte: Du übernimmst häufig zu viel emotionale Verantwortung. Übe bewusst den Satz:
„Ein anderer Mensch darf unzufrieden sein, ohne dass ich etwas falsch gemacht habe.“
Der Selbsttest dient der persönlichen Reflexion und ersetzt keine professionelle Diagnostik.