"Das Meer wühlt viele Themen nicht nur auf, sondern heilt sie auch. Wir glauben, manchmal wissen wir gar nicht, was wir brauchen, bis wir es gefunden haben. - Genau dieses "Finden" war unser Prozess, den wir mit der Idee des Clubs weitergeben möchten."
Die Folge ist Teil des großen Podcasthon (2.800 Podcasts, 4. Ausgabe), bei dem weltweit in einer Woche wohltätige Projekte ins Rampenlicht gerückt werden und die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen. Es geht dabei vor allen Dingen, um Menschen, die mit ihrem ehrenamtlichen Engagement im wahrsten Sinne "beyond" gehen - jenseits vom Monetären - es geht vielleicht sogar darum, was uns in unserer Essenz eigentlich als Menschheit ausmacht. Füreinander dasein - auch, wenn das in der aktuellen Weltlage fast schon absurd und paradox klingt. Gleichzeitig ist es vielleicht einfach gerade genau deswegen so wichtig genau jetzt daran zu erinnern. Ich spreche mit Florian, einer der aktuellen Vorstandsmitglieder und mit Kim dem Gründer und der "Source" des legendären The Social Surf Club e.V. in Hamburg. Dabei geht es natürlich auch um Surfen, aber eben nicht nur...sondern um viel mehr. Es geht um Gemeinschaft, intensive Betreuung von Kindern und Jugendlichen, um Raum für echte Begegnung. Und obwohl “Surf-Therapie” mittlerweile ein Wort ist, dass in den Sprachgebrauch des Clubs übernommen wurde, ist es keine Therapie im engen Sinn - zumal sich alle der Verantwortung im Umgang mit diesem Begriff sehr bewusst sind. Florian beschreibt seine eigene Reise zum Surfen, wie für fast alle, die im Club engagiert sind, wie folgt: „Wenn man mit Surfen beginnt, merkt man, dass es einen verändert… Das Meer, die Natur – das Gefühl, an nichts anderes zu denken, Endorphine – das war bei mir der Türöffner für andere Prozesse. Themen wie Nähe und Distanz: Surfen hilft mir, mich mit den eigenen E...