Bei Spomind glauben wir an die Magie des Sports, Persönlichkeiten zu formen. Denn Stärke beginnt immer im Kopf! In unserem Podcast möchten wir Dich inspirieren, Deine Schützlinge zukünftig noch effizienter und nachhaltiger zu coachen. Außerdem möchten wir Dich dazu einladen, gemeinsam mit uns die Welt des Sports mit etwas anderen Augen zu betrachten. Hierfür bieten wir zum einen unsere eigene Expertise an, lassen aber auch zahlreiche interessante Charaktere aus dem Profisport in Interviews zu Wort kommen.
Bei uns gilt, Menschen trainieren heißt immer auch Menschen begleiten. Das wollen wir in diesem Podcast leisten.
Es gibt ganz verschiedene Möglichkeiten, nach der aktiven Sportkarriere weiterzumachen. Unser heutiger Gast Katja Schülke ist im direkten Umfeld ihres Sports, dem Handball, geblieben und heute als Sportpsychologin tätig. Im Gespräch erzählt sie von ihren eigenen Erfahrungen mit dem Übergang aus der aktiven Karriere als Torhüterin in der Bundesliga und Nationalmannschaft und davon, wie sie heute Athlet:innen auf diesem Weg begleitet.
Dabei hat sie selbst zunächst eher zögerlich Angebote aus der Sportpsychologie angenommen und vieles lange mit sich selbst ausgemacht. Sie betont, dass es menschlich passen muss, um sich einer Person wirklich anvertrauen zu können. Außerdem sieht sie deutliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Sportarten und darin, wie etabliert Sportpsychologie in deren Umfeld bereits ist.
Heute ist sie überzeugt, dass eine kontinuierliche sportpsychologische Betreuung nicht nur für die eigene Leistungsfähigkeit und den Umgang mit Druck wertvoll ist, sondern bereits in jungen Jahren eine wichtige Vorbereitung auf das Ende der aktiven Sportkarriere darstellen kann. Denn Sport ist im besten Fall deutlich mehr als körperliche Ertüchtigung: Er kann einen entscheidenden Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung leisten und dabei helfen, herauszufinden, wer man ist und was man kann.
Genau diese Erkenntnisse sollten wir als wichtige Performance-Ressource begreifen. Sie können das Selbstwertgefühl stärken und dabei helfen, eine breite Identität aufzubauen – unabhängig davon, ob man sich gerade im aktiven Sport oder später im Berufs- und Privatleben bewegt.
Neben der Sportpsychologie haben auch Trainer:innen einen direkten Einfluss auf diesen Prozess. Katja beschreibt in diesem Zusammenhang das stetige Spannungsfeld, in dem sich diese bewegen: Einerseits geht es darum, Leistung und hohe Standards zu fördern, andererseits aber auch darum, Verantwortung und Carearbeit für die Athlet:innen zu übernehmen.
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