Bei Spomind glauben wir an die Magie des Sports, Persönlichkeiten zu formen. Denn Stärke beginnt immer im Kopf! In unserem Podcast möchten wir Dich inspirieren, Deine Schützlinge zukünftig noch effizienter und nachhaltiger zu coachen. Außerdem möchten wir Dich dazu einladen, gemeinsam mit uns die Welt des Sports mit etwas anderen Augen zu betrachten. Hierfür bieten wir zum einen unsere eigene Expertise an, lassen aber auch zahlreiche interessante Charaktere aus dem Profisport in Interviews zu Wort kommen.
Bei uns gilt, Menschen trainieren heißt immer auch Menschen begleiten. Das wollen wir in diesem Podcast leisten.
149 - Mehr als Sport – Was Olympia für Deutschland bewegen kann
Mit Stephan Brause vom DOSB
08.10.2026 34 min
München hat den Zuschlag für die deutsche Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 erhalten und sich dabei einigermaßen deutlich gegen die Region Köln-Rhein-Ruhr und Berlin durchgesetzt. In der heutigen Episode sprechen wir mit Stephan Brause, dem Ressortleiter der Olympiabewerbung des DOSB, über das Auswahlverfahren und seine möglichen Folgen.
Wir wollten von Stephan wissen, wonach die Entscheidung getroffen wurde und vor allem, wie er die Herangehensweise mit einer innerdeutschen Vorentscheidung bewertet. Was spricht aus seiner Sicht für Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland und warum die Abstimmung im Vorfeld?
Stephan betont, dass alle drei Bewerbungen auf einem sehr hohen Niveau lagen und im Vergleich zu früheren Bewerbungen nur wenige bis gar keine Schwachstellen aufwiesen. Gleichzeitig verweist er darauf, was allein der Bewerbungsprozess bereits angestoßen hat – etwa im Bereich der sportlichen Infrastruktur.
Für ihn sind Olympische und Paralympische Spiele dabei weit mehr als ein sportliches Großereignis. Sie können ein Mittel sein, gesellschaftlicher Spaltung etwas entgegenzusetzen und Menschen wieder stärker zusammenzubringen, etwas das unsere Gesellschaft derzeit sehr gut gebrauchen kann.
Darüber hinaus sieht Stephan enormes Potenzial bei der Infrastruktur – und zwar nicht nur bei Projekten, die unmittelbar für die sportlichen Wettkämpfe benötigt werden. Vor allem lange aufgeschobene Vorhaben wie der Ausbau des Schienenverkehrs oder die Digitalisierung könnten durch die Spiele einen zusätzlichen Schub bekommen. Beispiele wie die Renaturierung der Seine im Zuge der vergangenen Olympischen Spiele zeigen, welche langfristigen Veränderungen ein solches Großereignis anstoßen kann. Auch im Bereich Gesundheitsförderung sieht er große Potentiale.
Eine entscheidende Frage bleibt nun: Wie gelingt es, die Euphorie über München hinaus ins gesamte Land zu tragen? Wie können Menschen motiviert werden, wieder stärker zusammenzurücken und vielleicht auch selbst wieder mehr Sport zu treiben?
Stephan betont, dass der DOSB mit seiner Arbeit einen wichtigen Rahmen setzen kann. Letztlich liegt es aber an uns allen, diese Energie und Euphorie zu nutzen – und aus Begeisterung konkretes Handeln werden zu lassen.
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