Vinyl & ... Podcast

Timo Klingelhöfer

0133 - Top 10 Platten von 2005 (Vinyl & ... Talk - vinylandthewolf)...

Gorillaz? Goldfrapp? LCD Soundsystem? Sufjan Stevens? Babyshambles? Broadcast? The Cardigans? The National? The Chemical Brothers? Kettcar? Antony And The Johnsons? Marsha Qrella? ...And You Will Know Us By The Trail Of Dead? M.I.A.? Bloc Party? Télépopmusik? Maxïmo Park?

30.11.2025 172 min Timo Klingelhöfer

Zusammenfassung & Show Notes

Herzlich willkommen bei Vinyl & ... Talk mit Wolfgang alias vinylandthewolf auf YouTube und im Vinyl & ... Podcast. Wieder werden wir gemeinsam auf Zeitreise gehen. Diesmal springen wir 20 Jahre zurück ins Jahr 2005. Angela Merkel wird erstmals Bundeskanzlerin, Papst Johannes Paul II. stirbt und wird von Benedikt XVI. abgelöst. YouTube geht online, die DVD feiert ihren kommerziellen Höhepunkt, und mit der Xbox 360 beginnt eine neue Gaming-Generation. Gleichzeitig erschüttert Hurrikan Katrina die USA, während die Deutsche Telekom mit „T-Home Entertain“ erstmals IPTV in Deutschland vorstellt. Im Kino sorgt Christopher Nolans „Batman Begins“ für einen Neustart des Dark Knight, während „Brokeback Mountain“ weltweit für Gesprächsstoff sorgt. Aber will man dieses musikreiche Jahr wirklich auf solche Schlagzeilen reduzieren? Wir eher nicht. Deshalb richten wir den Blick auf die vielen großartigen Veröffentlichungen dieses Jahres – und präsentieren euch unsere persönliche Top 10 von 2005…

*** Letzter Livestream ***

Good old Hi-Fi times? (Vinyl & ... Hi-Fi Knisterecke - Markus Pajonk | exclusiv hifi)...
Do., 13.11.2025, ab 20.15 Uhr
Von YouTube benachrichtigen lassen: https://www.youtube.com/live/XvcUJB2QUTY?si=Z01-K9x6Pr-38ZY8
Auf Facebook zusagen oder Interesse bekunden: https://fb.me/e/3TtkPiQei
Auf Twitch anschauen: https://www.twitch.tv/vinylund

Herzlich willkommen bei Vinyl & ... Talk mit Wolfgang alias vinylandthewolf auf YouTube und im Vinyl & ... Podcast. Wieder werden wir gemeinsam auf Zeitreise gehen. Diesmal springen wir 20 Jahre zurück ins Jahr 2005. Angela Merkel wird erstmals Bundeskanzlerin, Papst Johannes Paul II. stirbt und wird von Benedikt XVI. abgelöst. YouTube geht online, die DVD feiert ihren kommerziellen Höhepunkt, und mit der Xbox 360 beginnt eine neue Gaming-Generation. Gleichzeitig erschüttert Hurrikan Katrina die USA, während die Deutsche Telekom mit „T-Home Entertain“ erstmals IPTV in Deutschland vorstellt. Im Kino sorgt Christopher Nolans „Batman Begins“ für einen Neustart des Dark Knight, während „Brokeback Mountain“ weltweit für Gesprächsstoff sorgt. Aber will man dieses musikreiche Jahr wirklich auf solche Schlagzeilen reduzieren? Wir eher nicht. Deshalb richten wir den Blick auf die vielen großartigen Veröffentlichungen dieses Jahres – und präsentieren euch unsere persönliche Top 10 von 2005...

Links zur Sendung:
Sprecher*innen:
vinylandthewolf (Instagram): https://www.instagram.com/vinylandthewolf/
Vinyl and Music by Vinyl and the Wolf (Threads): https://www.threads.com/@vinylandthewolf?igshid=NTc4MTIwNjQ2YQ==
vinylandthewolf (TikTok): https://www.tiktok.com/@vinylandthewolf?_t=ZN-8xEWee6fDNu&_r=1
Vinyl and the Wolf (Bluesky): https://bsky.app/profile/vinylandthewolf.bsky.social
Vinyl And The Wolf (YouTube): https://youtube.com/@vinylandthewolf?si=9w3IyRhJ51-RAXsg

Wolfgangs Vinyl:
Gorillaz - Demon Days (Discogs): https://www.discogs.com/release/10008497-Gorillaz-Demon-Days
LCD Soundsystem - LCD Soundsystem (Discogs): https://www.discogs.com/release/397215-LCD-Soundsystem-LCD-Soundsystem
Babyshambles - Down In Albion (Discogs): https://www.discogs.com/release/791951-Babyshambles-Down-In-Albion
Sufjan Stevens - Illinois (Discogs): https://www.discogs.com/release/8323262-Sufjan-Stevens-Illinois-Special-10th-Anniversary-Blue-Marvel-Edition
The National - Alligator (Discogs): https://www.discogs.com/release/3120472-The-National-Alligator
The Cardigans - Super Extra Gravity (Discogs): https://www.discogs.com/release/13142267-The-Cardigans-Super-Extra-Gravity
Antony And The Johnsons - I Am A Bird Now (Discogs): https://www.discogs.com/release/20961166-Antony-And-The-Johnsons-I-Am-A-Bird-Now
...And You Will Know Us By The Trail Of Dead - Worlds Apart (Discogs): https://www.discogs.com/release/2049269-And-You-Will-Know-Us-By-The-Trail-Of-Dead-Worlds-Apart
Bloc Party - Silent Alarm (Discogs): https://www.discogs.com/sell/release/401388
Maxïmo Park - A Certain Trigger (Discogs): https://www.discogs.com/de/release/7663471-Max%C3%AFmo-Park-A-Certain-Trigger

Timos Vinyl:
Goldfrapp - Supernature (Discogs): https://www.discogs.com/master/37290-Goldfrapp-Supernature
Sufjan Stevens - Illinois (Discogs): https://www.discogs.com/master/14863-Sufjan-Stevens-Illinois
Broadcast - Tender Buttons (Discogs): https://www.discogs.com/master/4926-Broadcast-Tender-Buttons
The Cardigans - Super Extra Gravity (Discogs): https://www.discogs.com/master/51001-The-Cardigans-Super-Extra-Gravity
The Chemical Brothers - Push The Button (Discogs): https://www.discogs.com/master/27064-The-Chemical-Brothers-Push-The-Button
Kettcar - Von Spatzen und Tauben, Dächern und Händen (Discogs): https://www.discogs.com/release/27253683-Kettcar-Von-Spatzen-Und-Tauben-Dächern-Und-Händen
Masha Qrella - Unsolved Remained (Discogs): https://www.discogs.com/master/138189-Masha-Qrella-Unsolved-Remained
M.I.A. - Arular (Discogs): https://www.discogs.com/master/80899-MIA-Arular
Télépopmusik - Angel Milk (Discogs): https://www.discogs.com/master/39581-Télépopmusik-Angel-Milk
Bloc Party - Silent Alarm (Discogs): https://www.discogs.com/release/12619479-Bloc-Party-Silent-Alarm

Sonstiges:
0050 - Top 10 Platten von 1994... (vinylandthewolf) (Vinyl & ... Talk (08.02.2024))... (LetsCast.fm): https://letscast.fm/sites/vinyl-podcast-ed9769ee/episode/0050-top-10-platten-von-1994-vinylandthewolf-vinyl-talk-08-02-2024
0092 - Top 10 Platten von 2004 (Vinyl & ... Talk - vinylandthewolf)... (LetsCast.fm): https://letscast.fm/sites/vinyl-podcast-ed9769ee/episode/0092-top-10-platten-von-2004-vinyl-talk-vinylandthewolf
0106 - Top 10 Platten von 1995 (Vinyl & ... Talk - vinylandthewolf)... (LetsCast.fm): https://letscast.fm/sites/vinyl-podcast-ed9769ee/episode/0106-top-10-platten-von-1995-vinyl-talk-vinylandthewolf


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vinylandthewolf (Wolfgang Bogner): https://youtu.be/G-c-goRzn2I
stubenrocker73 (Marc Schönherr): https://youtu.be/cLaMR5cek5s
djsvenhelwig (Sven Helwig): https://youtu.be/8uotai6xuKI
exclusivhifi (Thomas Fiek): https://youtu.be/jRaB87W_SKQ

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*** Vinyl & ... ist frei von Monetarisierung, jedoch können die Beiträge Werbung enthalten. Sollten mir Produkte kostenlos oder vergünstigt zur Verfügung gestellt werden, weise ich darauf hin. Ich stelle ausschließlich Produkte, Anbieter*innen, Plattformen und Künstler*innen vor, von denen ich selbst überzeugt bin. Geldzahlungen zur Promotion von Inhalten lehne ich grundsätzlich dankend ab. ***

Transkript

Speaker0
00:00:00
Herzlich willkommen bei Vinyl und Talk mit Wolfgang alias Wineland Wolf auf YouTube und im Vinyl und Podcast. Wieder werden wir gemeinsam auf Zeitreise gehen. Diesmal springen wir 20 Jahre zurück ins Jahr 2005. Angela Merkel wird erstmals Bundeskanzlerin, Papst Johannes Paul II. Stirbt und wird von Benedikt XVI. abgelöst. YouTube geht online, die DVD feiert ihren kommerziellen Höhepunkt und mit der Xbox 360 beginnt eine neue Gaming-Generation. Gleichzeitig erschüttert Hurricane Katrina die USA, während die Deutsche Telekom mit T-Home Entertain erstmals IPTV in Deutschland vorstellt. Im Kino sorgt Christopher Nolans Batman beginnt für einen Neustart des Dark Knight, während Brokeback Mountain weltweit für Gesprächsstoff sorgt. Aber will man dieses musikreiche Jahr wirklich auf solche Schlagzeilen reduzieren? Wir eher nicht. Deshalb richten wir den Blick auf die vielen großartigen Veröffentlichungen dieses Jahres und präsentieren euch unsere persönliche Top 10 von 2005. Ja, und da ist er, mein treuer Begleiter auf allen Zeitreisen durch den Datenstrom. Schönen guten Abend, Wolfgang. Hi.
Speaker1
00:01:19
Hallo Timo, grüß dich.
Speaker0
00:01:21
Und damit sind wir jetzt offiziell angekommen im Jahr 2005, auch wenn wir immer noch so aussehen wie immer. Aber das liegt auch daran, dass wir unsterblich sind und uns einfach nie verändern.
Speaker1
00:01:34
Und vielleicht ein Weichzeichen, den du hoffentlich verwendest für die Aufnahme.
Speaker0
00:01:37
Das vielleicht auch, das werdet ihr nie erfahren. Das ist aber halt dieser Wolf-Vampir-Scheiß, den wir euch dann irgendwann mal in so einem Spin-Off genauer erklären. Nachts um 12 geht's los. Tja, also vielleicht seid ihr jetzt neu hier angekommen, dann herzlich willkommen, da sind wir, hallo. Wir machen hier regelmäßig solche Zeitreisen, ja. Also ihr könnt so ein paar alte Folgen gerne mal nachhören, wenn ihr Lust habt. Im Podcast gibt es da einige Folgen, auf YouTube sind auch noch ein paar, aber im Podcast sind es glaube ich ein paar mehr. Also unsere Mission ist halt immer so, die entsprechenden Jahrzehnte zurückzugehen, dass wir da auf eine runde Zahl kommen. Und jetzt sind wir halt beim 20th Anniversary und das ist mir mal wieder eine große Freude, das mit dir zu machen, denn du bist ja sozusagen der Impulsgeber für dieses Format. Also wärst du da nicht auf die Idee gekommen, hättest es das nie gegeben. Und die ganze Musik, YouTube, Podcast, Welt da draußen wäre um diese Erfahrung ärmer. Nicht auszudenken.
Speaker1
00:02:30
Wäre total schade. Also ich bin total happy, dass wir das gemeinsam machen können und ich genieße diese Zeitreisen extrem, weil es einfach wirklich so wie ein... Wie soll ich sagen, so eine Zeitkapsel ist, in die man zurückkehrt und Musik wieder neu entdecken kann, die man vielleicht vor jetzt vor 20 Jahren total gut gefunden hat, auch heute hoffentlich noch gut findet, aber einfach hier auch nochmal einen neuen, vielleicht auch emotionalen Zugang finden kann. Also eine irrsinnig spannende Geschichte und freue mich total auf diesen Abend heute mit dir.
Speaker0
00:03:04
Dito, ich sag ja, ich habe gestern Abend, als das Skript fertig war, da gesessen, als ich am liebsten angefangen. Also ich habe dir ja dann extra eine Nachricht geschrieben. Ich war so on fire. Ich habe gesagt, wie geil ist das denn? Wie schön ist das, dass wir das machen können. Also Leute, macht einen Podcast, wenn ihr das gerade fühlt. Einfach schön, das mit euch zu teilen. Und wir freuen uns natürlich auf all eure Kommentare, die ihr auch nur irgendwo hinschreibt. Ist doch klar. Denn ja, dieses gemeinsame Feiern, derzeit Reisen in Bezug auf Musik, das ist für uns auch nochmal die besondere Leidenschaft, warum wir das letztendlich machen. Wir würden es allerdings auch vielleicht machen, mit vielleicht lächternen Mikrofonen oder sowas, wenn ihr nicht da wärt, weil es macht einfach Sinn, darüber zu reden. Total, ja. Also, passt auf Freunde. Wir wollen euch, bevor wir der ganze Team die Musik gehen und auch vielleicht für unsere Verbindung zur Musik natürlich immer.
Speaker2
00:03:47
Wieder mal so
Speaker0
00:03:48
Herstellen, vielleicht mal so allgemein schauen. Also ich habe jetzt so diesen weltpolitischen, sportlichen, medialen Kontext wie immer so aufgespannt, was war in dem Jahr, dass man so ein bisschen eine Vorstellung hat und der eine oder andere vielleicht denkt, ach ja, damals, ja, ja, ich weiß noch, wir waren Papst und tralala. Und dann kommen ja so ein paar Assoziationen. Wolfgang, wie ist das bei dir? Was verwendest du persönlich mit diesem Jahr? Jetzt mal abgesehen von Musik oder vielleicht Brücke gebaut zur Musik. Was war das für eine Zeit für dich?
Speaker1
00:04:17
Erstmals war ich 20 Jahre jünger. Das macht schon einiges her, denke ich mal. Irgendwie so mitten im Leben sozusagen. Für mich war das knapp an der Grenze zu den 30ern. Also auch viel los damals. Erst relativ frisch mit meiner heutigen Frau in der Beziehung, die es auch schon über 20 Jahre hält, aber auch von dem her interessante Zeit, weil wieder auch dann viele dieser Alben, die in dieser Zeit herausgekommen sind, dann oft auch gemeinsam entdeckt haben, auch das eine oder andere Konzert einfach gemeinsam besucht haben. Das heißt, es sind ganz viele Musikstücke oder auch Erlebnisse, kombiniert auch eben Musik mit Erlebnis. Und jetzt auch musikalisch betrachtet, gibt es eigentlich, wenn ich jetzt so 20 Jahre zurückblicke, kaum mehr so eine Zeit wie, da ist glaube ich das fünfer Jahr so wirklich die Grenze nochmal, wo extrem viel zusammenkam, so geballt, wo es auch eine Art von Welle gab, musikalisch betrachtet, weil dann spät zerlief sich einiges oder beziehungsweise Orders konnten plötzlich nebeneinander existieren. Und was total gut ist, aber in der Wahrnehmung war das noch so etwas, so ein richtiger Big Bang und das habe ich auch total genossen in all seinen Facetten, also viel unterwegs gewesen, viel auf Konzerte, CD damals noch gehört.
Speaker0
00:05:43
Ja, ja, und DVD ist geguckt, ne? Wahrscheinlich bist du in die Bibliothek gefahren und hast dir welche rausgezogen oder bei Law-Filmen welche bestellt dann später, ne, keine Ahnung, waren sie die gehabt.
Speaker1
00:05:53
Ich glaube, das war noch viel später. Ja, und bei den Musik-Releases war ja eine beliebte Methode, so die Live-DVD, die dann auch nochmal kurz vor Weihnachten rauskam und in der Kombination, wenn man ein Album nochmal veröffentlichen wollte, gab es dann auch die Kombination mit CD und DVD. Ja, keine Ahnung, ob man das viel geguckt hat, aber heute wirkt es natürlich ein bisschen antiquiert, ganz klar, aber damals war das Hot Shit.
Speaker0
00:06:21
Das war Hot Shit, kann ich sagen und wo du auch gerade so ein bisschen persönlich geworden bist, tatsächlich bei mir auch, wo du gerade deine Liebste angesprochen hast. Wir würden sie ja grüßen, aber sie gucken halt hinzu. Naja gut, ab und zu. Aber sie lassen uns wenigstens miteinander reden. Das ist ja auch schon ein Vorteil. Ja, ich habe gerade nochmal geguckt. Love Film ist 2006 gestartet in Deutschland, aber drei in London und UK. Also gab es schon, aber bei uns, naja. Erst dann danach. Also bei mir war es nämlich so meine Liebste. Wir haben jetzt.
Speaker2
00:06:56
Gerade vor kurzem
Speaker0
00:06:57
Unser 20th Anniversary quasi gefeiert, ganz ohne Hype-Sticker auf der Schallplatte. Und das war natürlich nochmal ein besonderes Juweläum und daran habe ich es jetzt nicht schwer zu rechnen, was das für eine Zeit war. Das war eine sehr aufregende Zeit, wo wir halt eben damals zusammengekommen sind und ja heute verheiratet. Und kurz davor ist aber eine andere Beziehung zu Ende gegangen. Also das war damit so ein großer Gefühlsmix zwischen Herzschmerz, die alte Beziehung geht zu Ende und dann ganz viel Freude, die neue beginnt. Mit so einer kleinen Lücke dazwischen von so ein paar Monaten. Und da war natürlich, das kannst du dir denken, Musik nicht nur Begleiter, sondern Herztröster, Verstärker. Emotionale Feuerwerkbegleiter. Also man hat natürlich in beide Richtungen, sowohl bei dem traurigen Part als auch bei dem fröhlichen Part, halt kräftig die Tanzfläche befeuert. Und ja, deswegen Songs, die nach vorne gegangen sind, waren gefragt, aber auch so deep Songs, die einen so einen Drift und so einen Traumzustand, nicht traumatischen Zustand, Traumzustand bewegt haben. Ja. Also Leute, ihr dürft gespannt sein, was das alles ist. Also ich kann jetzt schon sagen, es ist diesmal eine sehr, sehr persönliche Zusammenstellung bei meinen Platten. Viel persönlicher als die Sendungen davor, wo ich gemerkt habe, dass mein Musikgeschmack sehr nah an besten Listen war. Immer mal so irgendwas dazwischen, was sehr persönlich war. Aber diesmal ist es maximal persönlich. Also du kannst keine Ahnung haben, Wolfgang, was ich da ziehe. Du kannst alle Listen durchgucken. Die Platten, die ich heute ziehe, die werden teilweise dort überhaupt nicht auftauchen oder weit, weit hinten. Weil sie einfach für mich persönlich emotional so wichtig waren. Und vielleicht können wir den einen oder anderen für so ein paar Perlen begeistern, die teilweise auch vergessen wurden und wir sozusagen wiedererwecken. Immer in der Hoffnung, dass es sie auf Vinyl gibt. Manchmal der Fall, manchmal sehr, sehr schwierig bis unmöglich und teuer. Deswegen mal der Ball zu dir zurückgespielt. Ist das bei dir ein bisschen ähnlich oder hast du gemerkt, dass dein Musikgespräch auch stark von solchen Bestenlisten geprägt war?
Speaker1
00:09:05
Ja, eigentlich ist es auch so ein Mix. Also wenn ich so auf meine Top Ten hier blicke, die ja derweil noch gut verwahrt neben mir so liegt, sind es schon einige Alben, die damals auch in den besten Listen vorkamen. Manche weiter vorne, manche weiter hinten, sind es aber auch Alben dabei, die ich jetzt nicht unmittelbar irgendwo bei Pitchfork oder Musik Express in den Top Ten sehen würde. Aber in der Summe betrachtet war
Speaker2
00:09:38
Es dann schon auch diese
Speaker1
00:09:39
Zeit, wo ich auch extrem viel auch Musikmagazine gelesen habe, ja selbst auch noch viel geschrieben habe mit Bemusterungen etc.
Speaker2
00:09:48
Also Ein Mix, würde ich sagen.
Speaker1
00:09:51
Also ich bin von dem her gespannt, was du da so auspackst, wenn du jetzt sagst, da gibt es vielleicht Platten, die sind sehr selten. Ja, das höre ich schon mit Spannung oder gibt es vielleicht gar nicht. Klingt auf alle Fälle gut.
Speaker0
00:10:06
Klingt gut. Und damit sind wir auch bei meinem Stack, das hier neben mir liegt, wo man nicht drüber stolpern kann. Ich habe nämlich tatsächlich aus diesem Jahr sehr wenig Schallplatten. Also wenn wir jetzt die Regel gehabt hätten, die Schallplatte, die wir vorstellen, muss da sein, dann hätten wir die Sendung absagen müssen. Das hätte gar nicht funktioniert. Das war schon bei unserer letzten Sendung so. Da haben wir nämlich auch gemerkt, okay, du bist da reichlich bestückt bei mir. So knapp die Hälfte vielleicht habe ich eine Schallplatte da, den Rest nicht. Und diesmal ist es wirklich ganz, ganz, ganz wenig. Ich habe tatsächlich nur die Top-1-Platte da stehen. Alle anderen habe ich nicht. Also es ist ganz, ganz bitter. Und dann habe ich wirklich gemerkt, ich muss eigentlich in diesem Jahr wirklich mal mich sozusagen von der Eins hocharbeiten. Und ich sage ja, es ist schwierig, also ein paar kriegst du gar nicht. Aber die, die mir fehlen. Und da kommt mir ja wieder der Reissue-Markt, Grüße-Markt, freundlich entgegen, weil wenn jetzt 20 Jahre ist, dann ein paar Sondereditionen sind schon raus. Das werde ich auch zur Sprache bringen. Und du vielleicht auch, wenn du was weißt, was ich nicht weiß. Auf jeden Fall sind das Sachen, die kommen oder könnten kommen. Also noch nicht veröffentlicht. Das war natürlich ganz gespannt. Das war in den anderen Sendungen auch so. Also kamen dann teilweise nach der Sendung erst die Ankündigungen nochmal. Aber jetzt sind wir spät im Jahr. Also es wird eng, Leute. Wenn ihr noch eine 20 Anniversary von einem unserer Alben bringen wollt, dann fühlt euch gedrängt sozusagen. Aber gut.
Speaker1
00:11:39
Timo, du hast dir total recht, dass diese Jahre so Mittlere 2000er, früher 2000er, die waren natürlich für die Schallplatte ganz schwierig. Da gab es ja bei extrem vielen Alben ganz kleine Stückzahlen und ich hatte für meinen zu fürhalten das Glück, dass ich so in meiner Sammler-Tätigkeit relativ früh angefangen habe, mir genau diese Alben zu holen, also durch so eine Zeit, wo man sich das Ganze einfach noch kaufen konnte. Ich bin unlängst in einem Plattengeschäft in so eine Kiste reingefallen, da hat mir der Plattenhändler erzählt, jemand löst seine Sammlung auf und ich soll da mal reinschauen und ich habe da durchgedickt und ich dachte mir, das ist tatsächlich so Mitte 2000er, also wirklich Gold, also wirklich Gold auch für den Plattenhändler, weil wenn du jetzt sagst, ich nehme mir da ein paar Stück, da wirst du sofort ein paar hundert Euro los, also unbezahlbar eigentlich heutzutage. Und insofern ist es auch gut, dass diese Sachen auch wieder veröffentlicht werden, damit sie auch wieder zugänglich gemacht werden für Sammler, die heute da dazustoßen, weil es einfach tatsächlich viele Dinge sind, teuer oder schwer zu haben.
Speaker0
00:12:47
Ist so. Und deswegen auf jeden Fall macht es Sinn, dass wir da auch mal so ein bisschen auf den Markt hier und da mal schauen. Wir werden euch aber alle Platten per Discogs tatsächlich verlinken. Also jetzt nicht über die Shops, wir werden vielleicht mal drüber sprechen. Wir werden euch alle Platten einblenden, auch bei Discogs, dass ihr seht, jetzt zum Beispiel, welche Version hat Wolfgang, beziehungsweise Master-Releases bei mir, weil ich sie halt eben nicht habe. Und ja, Wolfgang wird dann noch zusätzlich die Platten eben in der Kamera zeigen können, damit wir euch auf allen medialen Ebenen erreichen können. Und Wolfgang, es gibt ja noch Zwinker eine weitere Plattform, auf der uns das Jahr 2005 begleiten wird. Und damit verweise ich auf dein Instagram-Handle, WynelandtheWolf. Willst du da was verraten?
Speaker1
00:13:32
Ja, also wie es eigentlich schon gute Tradition ist, begleitend zu unseren Jahressendungen, werde ich auch diesmal die Platten, die wir jetzt heute besprechen werden, die wir vorstellen werden, in Form eines Videos präsentieren. Also dass man das Ganze auch optisch mal ansehen kann, wie schaut das Ganze aus, wenn es auf dem Dreher liegt. Einfach nochmal zum nostalgisch werden, schwelgen, abspeichern, versenden, einfach Freude haben mit dieser Art von Alben. Also wird es in den nächsten Tagen bei mir am Kanal geben, also gerne vorbeischauen.
Speaker2
00:14:07
Und die Zeit genießen.
Speaker0
00:14:09
Sehr schön. Also macht das auf jeden Fall. Wolfgang ist auch in den Videobeschreibenden Shownotes verlinkt, falls ihr zu den wenigen Leuten im Internet noch nicht folgt, dann könnt ihr das ändern. Und das lohnt sich dann auf jeden Fall nochmal so eine neue visuelle Ebene dafür zu bekommen, weil die ja gerade bei mir jetzt auch fehlt. Also die Blätter, die ich dann vielleicht zeige, die habe ich schon mal gepostet und dann ist halt erst der Claire. Aber vielleicht werde ich ja jetzt so inspiriert, auch von deinen Blatten wieder, dass ich danach dann wieder kaufe oder gar einen Live-Kauf tätige, wer weiß. Und dann ändert sich das Ganze wieder entsprechend und dann poste ich vielleicht auch noch ein paar 2005-Verblattungen. Wir werden sehen, auf jeden Fall, schaut euch das gerne bei Instagram an und nochmal großes Dank an dich, Wolfgang, dass du das zeitlich so ein bisschen daran anpassen konntest an diese Sendung, weil wenn du es jetzt natürlich vorher veröffentlicht hättest, dann würde ich jetzt natürlich wissen, was du für einen Stack hast hier und da und so haben wir jetzt wirklich diese tolle Freiheit, ich habe keine Ahnung, du hast keine Ahnung, so wie man das halt eben vom Vinyl und Podcast kennt Und so macht es natürlich besonders Spaß und es ist wirklich authentisch spannend und ich muss dir nicht sagen, oh, diese Platte hätte ich ja gar nicht gedacht. Was natürlich ein bisschen die Dynamik rausnehmen würde. Ja, das gibt es bei uns nicht. Also, it's all real und wir starten ins Pad und nach alter Tradition wechseln wir halt immer schön ab. Das heißt, wenn ich das letzte Mal angefangen habe bei der Zeitreise im Talk, dann darf jetzt eben der Wolfgang mit seinem Platz 10 beginnen. Und die Rules sind immer klar, wir gehen von 10 auf 1. Es ist die einzige Sendung, in der Doubles vermeiden, sozusagen besonders zu betrachten ist mit Sternchen. Wir haben keine Puffer. Das heißt, wenn Doubles drin sind, ist es halt so. Dann gehen wir einfach weiter oder verweisen dann drauf, welche Plätze das dann sind. Aber wir werden nicht dann irgendeine andere Platte ziehen, dass wir albern. Also wir bleiben bei den zehn Platten, so oder so. Und wenn wir beide die gleichen zehn Platten haben, dann ist die Extendung halt nur halb zu lang, tatsächlich. Das ist so, das muss man in Kauf nehmen. Also Wolfgang, hau raus, die Leute brauchen fresher Music.
Speaker1
00:16:14
Alles klar. Dann beginne ich mit meiner Nummer 10 aus dem Jahr 2005. Es handelt sich um eine Band, unter Anführungszeichen, die auch heute noch populär ist, die auch nächstes Jahr ein neues Album veröffentlichen wird, nämlich Eskrim die Gorillaz. Und ich habe deren Album Demon Days von 2005 gezogen, veröffentlicht zu einer Zeit, wo der Hype um die Gorillaz einfach so richtig am Köcheln war. Also nach dem gefeierten Debüt legten die virtuellen Charaktere, unter denen Dämen albern steckt, dann dieses Album nach. Und für mich eigentlich bis heute ihr bestes Album. Perfekter Mix aus Indie, Trip-Hop, Pop, verschiedenste Stile, verschiedene Gaststars mit an Bord, wie zum Beispiel Nene Cherry. Und einfach ein grandioses Werk. Veröffentlicht wurde das Ganze am 16. Mai, wenn ich das richtig sehe. Am 11. Mai war auch massiv erfolgreich, also weit vorne in den Charts, warf mit Dirty Harry, Feel Good Incorporated, Kids with Guns einige veritable Hits auch ab. Und, ah, na Blödsinn, Veröffentlichung 23. Mai. So, damit sind wir korrekt.
Speaker0
00:17:41
Wenn ihr es genau wissen wollt, 23. Mai in UK, 24. Mai in USA.
Speaker1
00:17:47
Ja, genau. Das war auch noch die Zeit, das ist total interessant, wo es noch diese unterschiedlichen Veröffentlichungsdaten gab. Also wo ich mitunter auch zwischen eben US und UK, aber auch zwischen UK und dem Dachraum, also mitunter wirklich Tage, mitunter Wochen lagen, kann man sich heute nicht mehr vorstellen. Aber zur Platte, die ich hier habe, es ist ein besonders schönes Stück. Es ist meine erste Platte, die ich mir damals von Winery, Please geholt habe.
Speaker2
00:18:17
Schöner.
Speaker1
00:18:18
Schöner Rot. Schöner Edition. Also eine Doppel-LP. Und man hat quasi auf jeder LP jeweils zwei Cartoon-Gesichte, die man sich hier anschauen kann. Also total stimmig auch vom Artwork her zu dieser Platte. Das macht diesen Release auch nochmal cooler, muss ich ehrlicherweise sagen. Und ja, perfektes Album. Und wenn wir uns diesen Spirit vielleicht jetzt gleich mal reinholen wollen, dann würde ich vorschlagen, spielen wir doch mal Kiss with Guns, lieber Timo.
Speaker0
00:18:56
Das ist auch noch so eine Kooperation Nene Cherry, die kenne ich jetzt glaube ich nicht, aber das machen wir sehr gerne. Und fein dann nochmal zurück, ich habe natürlich bis jetzt durchgegangen, bin ich auch bei der Platte selbstverständlich drüber gestolpert. Also ich habe die auch gehabt, ich habe die auch gefeiert, aber ich glaube, es war hauptsächlich diese Feel-Good-Ink-Geschichte, die bei mir so hängen geblieben ist. Diese Sache mit de la Soul, weil ich eben gesagt habe, es wurde viel rausgetanzt und das war so die Zeit, das war es, wenn ich dann am Floor war. Ich kann mich da in eine konkrete Situation noch in Mannheim erinnern, in so einem kleinen Klubschweißchen, wie der hieß. Halt voll abgegangen. Aber wir nehmen frei nach deinem Wunsch Kids with Guns, wünschen euch ganz viel Spaß und an der Stelle nochmal die Anmerkung, YouTube müsst ihr leider die Menü und Playlist hören. Da könnt ihr die Songs hier nicht hören, weil YouTube würde das bannen und uns ganz böse E-Mails schreiben. Aber im Menü und Podcast, da haben wir die GEMA-Lizenz und da könnt ihr sehr. Sehr gerne hören und genießen und deswegen kommt jetzt im Menü und Podcast Kids with Guns, have fun.
Speaker2
00:21:24
Cool, cool.
Speaker0
00:21:25
Das Beamen geht los, also das war ja gerade erst der erste Track, da wird noch einiges, habe ich mega geliebt, im Prinzip, seit sie gestartet sind und naja, das war die perfekte Zeit dafür einfach. Ist so. Yes. Und wir haben immer noch nicht die neue Platte empfohlen. Jetzt empfehlen wir sie. Kauft euch die neue Platte. Free Order.
Speaker1
00:21:57
Oder wartet einfach mal ab.
Speaker0
00:22:00
Auf jeden Fall haben wir ja schon mal eine Andeutung gemacht, dass wir die eigentlich noch empfehlen wollten. Hashtag Affentheater oder so. Aber irgendwie sind wir immer puffermäßig rausgerutscht.
Speaker1
00:22:10
Tatsächlich so Gorillaz thematisch finde ich die ersten drei Alben extrem gut. Und dann war für mich irgendwie auch die Luft so langsam raus. Also ich habe da immer wieder noch reingehört ob das Humans war oder auch diese Songsammlung, da weiß der Titel nicht mal mehr, weil es hat mich dann nicht mehr gecatcht. Vielleicht müsste man doch auch wieder einsteigen, weil eigentlich Themenalbern ist ja grundsätzlich schon, hat einen gewissen Geniestatus auch bei mir. Ich mag das, was er macht, schon total gerne, aber es ist für mich wirklich so komplett mit der Zeit verbunden, da passte das perfekt. Das war so einfach der richtige Mix zur richtigen Zeit und diese Zeit wäre für mich tatsächlich undenkbar ohne die Gorillaz. Vielleicht auch das Debüt mit Clint Eastwood. Das war ja dann ein Song, der komplett totgedudelt war irgendwann mal. Auch diese feine Komposition von Kids with Guns, so dieses ernste Thema eigentlich mit diesem coolen Refrain dazu. Schöne Platte, aber ja.
Speaker2
00:23:19
Ich bin ja schon sehr gespannt,
Speaker1
00:23:21
Was sich bei dir auf der Zehn tut, ehrlicherweise.
Speaker0
00:23:25
Ja, dann sollten wir da auf jeden Fall mal reinschauen. Also es wird jetzt kein Special Interest Geheimtipp werden, sondern eher ein Künstler, den man heute noch sehr, sehr gut im Kopf hat und noch zuordnen kann. Und das Album, das ich euch vorstellen möchte, ist am 17.08.2005 erschienen, also sozusagen im Sommer. Zumindest da auch wieder diese Unterscheidung UK, EU, USA kam es tatsächlich erst dann im März 2006 offenbar. Aber wir können es natürlich so in die 2005 mit reinnehmen. Und zwar habe ich mich entschieden für Goldfrap mit dem Album Supernature.
Speaker1
00:24:13
So, das ist
Speaker0
00:24:15
Musikalisch betrachtet Electro-Crash, also Electro-Clash, Electro-Pop, Synth-Pop, Dance-Pop, Clem-Rock, so irgendwas. So ein bisschen ähnlich vielleicht wie Rose and Murphy, über die wir ja auch schon mal gesprochen haben. Oder auch Lady Tron, über die mag eigentlich in jeder dritten Sendung reden, wenn es so viele Reaches gibt. Oder auch vielleicht so ein bisschen sowas New Order-Mäßiges, was da mit reinfließt, so diese Synth-Pop-Disco-Einflüsse. Kam auf Mute Records und ja prominent die Alison Goatrap Will Gregory war da auch mit am Start. Stilistisch sehr, sehr wandelbar, also so von ambient elektronischen Klängen zu poppiger Tanzelektronik, dann hier jetzt eben bei diesem Album. Und ich sag ja, Tanzen war angesagt für mich in dieser Zeit, das habe ich gebraucht. Das hier ist das dritte Studioalbum von Goldfrap. In UK war es auf Platz 2 der Albumcharts, hat sich weltweit über eine Million Mal verkauft. Dieses coole Artwork mit Alison im faunen Federkleid hier, auch als Peacock Dress bezeichnet. ist so ein Stilbild, was man vielleicht immer so im Kopf hat, wenn man an das Album denkt. Die hat das in so einem gemieteten Haus in England barf aufgenommen damals und auch geschrieben das Ganze. Hat sich da so bewusst so ein bisschen typisch Künstlerin isoliert, mit so möglichst wenig Ablenkung zu haben beim Schreiben als auch beim Aufnehmen. Ja, und der Song Oh La La war so der erste UK Top 5 Single Hit dann auch. Da ging es schon richtig in die Charts, Weil, wie ich Goldfrap kennengelernt habe, war das für mich eher so eine Indie-Geschichte, so ein bisschen undergroundig. Und da ging es dann auch richtig los. Ja, und die Band hat damals zu dem Album erklärt, dass sie ursprünglich nicht vorhatte, so eine Tanz-Pop-Platte zu machen. Und die wurden aber dann eben durch diese Club-Erfolge der Vorgängeralben wiederum inspiriert. Und so ist auch Goldfrap an mich rangekommen damals. Also ich kann mich so erinnern, so in Cocktailbars ging das irgendwie so los. Da lief das so im Hintergrund und halt so in stylischen, coolen Läden ist das dann irgendwie mal aufgelegt worden. Und ja, jetzt gibt es tatsächlich eine Deluxe Edition, die am 21. November erschienen ist. Es gibt auch CDs, eben diese Peacock-Farbgebung, von der ich gerade gesprochen habe. Die wird sozusagen da aufgegriffen und kann man jetzt also wirklich kriegen. Ich habe sie gerade erst in unserem immer natürlich zu empfehlenden Broadcast-Channel auf Instagram. Ich blende hier gerade bei YouTube noch den QR-Code ein. Ihr könnt es auch natürlich über die Shownotes oder Videobeschreibungen abrufen. Ja, habe ich auf das Release hingewiesen. Das möchte ich euch natürlich auch zeigen. Zum Beispiel hier bei iMusic. Das ist nämlich wirklich, wirklich, wirklich, wirklich, wirklich hübsch. Hübsch, hübsch, hübsch eigentlich. Also wenn es halt so aussieht. Es ist immer diese Mock-Up-Geschichte, man weiß es nicht. Aber halt so dieses Peacock-Style-Thema wurde halt hier aufgegriffen. Das finde ich schon mal nice. Und ja, es gab sogar eine Grammy-Nominierung hier 2007 für das Best Elektronika Dance-Album. Also das war schon kommerziell auch eine richtig feine Sache. Ja, und da sind wir jetzt beim ersten Mal an dem Punkt. Eigentlich schade, dass ich das Ding nicht in meiner Sammlung habe. Aber du hast es wahrscheinlich, ne? Du hast es wahrscheinlich.
Speaker1
00:27:39
Ja, ich habe die... Sogar die Erstpressung, die habe ich mal aus einem Stapel gezogen in den Plattenladen Mini Groove in Hamburg. Liebe Grüße. Also wer da mal drinnen war.
Speaker0
00:27:56
Ich war schon drin.
Speaker1
00:27:57
Liebe Grüße. Also komplette Empfehlung. Man muss natürlich ein bisschen Zeit mitbringen und Lust haben, sich durch die Stapel zu wühlen. Aber ich habe das auch mal gemacht und habe die zu einem sehr fairen Preis dann irgendwo unten gefunden und mitgenommen. Und es ist eine schöne Platte. Also Oh La La ist vielleicht so der Song, den man irgendwann nicht mehr so hundertprozentig hören kann.
Speaker0
00:28:20
Nein, nein, nein. Nein, nein, oh la la.
Speaker1
00:28:25
Und ja, ist bei mir auch viel gelaufen damals. Also Goldfrap habe ich schon sehr geliebt. Wobei ich das Vorgängeralbum lieber mochte, das Black Cherry. Das war so mein absolutes Lieblingsalbum von der Band. Und dann kam das hier und danach war ich dann irgendwie ein bisschen raus aus dem Gold-Frap-Game. Aber kann man sich ins Regal erstellen und die Edition sieht echt traumhaft aus. Also wenn die nur halbwegs so kommt, wie auf dem Mock-Up zu sehen ist, ist das echt ein schönes Stück.
Speaker0
00:29:01
Ja, das denke ich nämlich auch. Und deswegen gleich mal der erste Blattentipp rausgehauen. Empfehlung ist raus und ja, Minigroup. auf jeden Fall unter das Video schreiben, weil ich weiß, dass du auch ab und zu mal bei uns reinhörst und zuhörst. Also, jetzt haben wir dich mal gedroppt und cool, dass du dort die Blatte hast. Wieder so eine total schöne Vinyl-Story hier bei Wendelund, muss ich sagen. Gleich natürlich, die Erstpressung ist klar. Hättest du noch gefehlt, dass du gesagt hast, ja, ja, ja, ja, und die hat ja dann auch noch am gleichen Abend in Hamburg gespielt und dann war ich noch hinter mir hinter der Bühne und echt nette Dame und hier habe ich noch eine Unterschrift und man weiß ja nie, weil der Minztee getrunken. Und dann kam Matt noch vorbei. Wieder mal in der Hand, glaube ich, da noch gar nicht so im Fokus. Zumindest nicht von dir, ne? Na ja, gut.
Speaker1
00:29:57
Ja, also so im Fokus war er damals noch nicht, aber in meinem Fokus war er damals schon.
Speaker0
00:30:02
In deinem Fokus war er? Sagt. Na ja, gut, okay.
Speaker1
00:30:04
Also die ersten gemeinsamen Tage mit Matt. Meine Tage mit Matt. Vielleicht wird das mal so Titel meiner Memoiren.
Speaker0
00:30:12
Wenn Wolfgang sagt, ich habe wieder meine Tage, dann wisst ihr.
Speaker1
00:30:16
Ja, bin ich auf einem National-Konzert.
Speaker0
00:30:18
Ja, genau. Oh mein Gott. Themawechsel. Ich gehe jetzt mal, ich muss jetzt gerade mich mal sortieren. Also, auf jeden Fall ist es mal so, wir haben jetzt eine Platte jeweils rausgehauen und jetzt könntet ihr die Hoffnung haben, dass wir alphabetisch weitermachen, weil wir haben beide ein Album mit G gezogen. Mal gucken, ob da so ein geheimes System drin ist. Also ich bin auf jeden Fall bereit für deinen neuen Tablet, Wolfgang.
Speaker1
00:30:46
Okay, also alphabetisch würde ich sagen, kommt dieser Act nach G. Also bis jetzt stimmt deine Theorie noch. Vermutlich nicht mehr sehr lange, aber für einen kurzen Moment hält sie auf alle Fälle noch. Let's write. Ich ziehe auf der 9 das Debüt vom LCD Soundsystem. Auch hier die Erstpressung, aber das ist in dem Fall nicht das große Kunststück, ehrlicherweise. Die gibt es ganz gut verfügbar zu einem halbwegs guten Preis. Ist auch so boring black, wie man so schön sagt, aber ich mag dieses Design so mit dieser angedeuteten Disco-Kugel. Das trifft den Kern ganz gut, ist ein Gatefold. Man sieht hier die Band beim Live-Musizieren und das ist auch ganz interessant als Eckpunkt. Wir haben es hier mit dem Genre des Disco-Punks zu tun. Damit wurde relativ früh im Jahr 2005 eigentlich ein neues Genre, vielleicht nicht hundertprozentig definiert, aber zumindest mit ausgestaltet. Die Platte kam am 24. Januar heraus und hinter dem LCD Sound System steht James Murphy, der damals produziert hat, dann auch eigenes Plattenlabel hatte. Und hier mit diesem Debüt in diesen relativ frischen Bereich reinging. Also wenn wir so auf 2004 noch zurückblicken, da gab es ja auch diese Ausläufer schon. Wir haben da letztes Jahr gesprochen über The Faint zum Beispiel. Dann gab es Radio 4 als Acts. Also diese Vermischung von zackigen Gitarren mit tanzbaren Beats wird hier so richtig auf die Spitze getrieben. Es gibt diesen mittlerweile Klassiker als Album-Opener, Daft Punk is playing at my house,
Speaker0
00:32:44
Ist wirklich eine coole.
Speaker1
00:32:46
Tanzbare Hymne, passt auch einfach perfekt in die Zeit und auch in den Kontext, dass John James Murphy als solcher, der aus Brooklyn, New York kam, da hat es wirklich auch so diese Hymne.
Speaker2
00:32:59
Stadt, die niemals schläft,
Speaker1
00:33:01
Wo viel damals passiert ist, viele Acts entstanden sind. Wir denken auch an Interpol, an die Strokes, also wirklich eine total spannende Szene damals. Und mit diesem Album, irgendwo Dance, Punk, Elektronika, haben die wirklich viel bewegt. Da gab es dafür auch eine Grammy-Nominierung. Die Kritiken waren allesamt eigentlich recht gut. Es gab danach auch noch das ein oder andere Album Sound of Silver, This Is Happening. Dann kam eine Bandpause. Eigentlich war es so angekündigt als das große Farewell. Die Band oder die Formation kam dann zurück, hat dann auch wieder was veröffentlicht und auch wieder live gespielt. Also hätte man sich letztes Jahr zum Beispiel oder dieses Jahr beim Primavera Soundfestival anschauen können, wenn man es noch geschafft hätte, sich das um halb vier morgens anzutun. Ich habe es nicht geschafft, aber das wäre meine einzige Chance gewesen, mal diese Band zu sehen. Und ich habe auch eine interessante Erinnerung für mich an dieses Album, das ich damals als Doppel-CD bekommen habe. Es sind einige Tracks da drauf, ich habe das zugeschickt bekommen.
Speaker2
00:34:12
Das war die Zeit,
Speaker1
00:34:14
Als die CDs mit diesem Kopierschutz ausgestattet wurden. Also die Jahre, nachdem Napster das erste Mal sozusagen die Musikindustrie so richtig mal zerfleddert hat und gezwungen hat, um Maßnahmen sich zu überlegen gegen die Internetpiraterie, da gab es diesen Kopierschutz. Und dieser Kopierschutz macht es einerseits mitunter schwer, diese CDs dann auf CD-Player abzuspielen. Da gab es ja den einen oder anderen Fehler. Aber es war auch dann schwierig, die CDs zu rippen. Und ich kann mich erinnern, dass ich damals, das war eine der ersten CDs, glaube ich, die ich in meine iTunes-Bibliothek hineinrippen wollte und habe es irgendwie nicht geschafft. Die CD hat sich permanent damals im iMac aufgehängt. Aufgrund des Kopierschutzes gab es dann irgendwann mal gelassen. Und dieses Bild habe ich noch so vor mir. Ich habe das, glaube ich, fünfmal versucht und irgendwie gesagt, okay, ich lasse es auf der CD und genieße es dort. Aber ich habe diese Musik sehr aufregend empfunden, so in dieser Zeit, so dieses Zusammenführen von Genres, die man damals eigentlich erst nicht unmittelbar zusammenpassend vielleicht gesehen hätte. Heute würde man wahrscheinlich sagen, Was soll so ein Short-Demix schon Besonderes sein? Das passiert ja tagtäglich, aber es war schon irgendwie das Wegmarke, würde ich sagen.
Speaker0
00:35:41
Kennst du noch den roten Fuchs, den es damals für Windows gab zum Thema Kopierschutz? Oder sagen wir doch öffentlichkeitstauglich eine Software, mit der man eine Sicherheitskopie seiner Plugins erstellen konnte, so wie du das ja gemacht hast? AnyDVD hieß das. Da habe ich mir damals eine Lifetime-Lizenz geklickt irgendwie und habe gedacht, ich brauche das mein Leben lang. Ein paar Jahre später waren dann die Streaming-Dienste da und es war völlig egal. Und das hat eigentlich alles tatsächlich weggefressen. Deswegen habe ich damals auch wirklich so meine iTunes-Mediathek aufgebaut. Eben alles, was ich hatte, dann auch zu Playlists kombiniert. Also wenn ich dann Partys gemacht habe, war immer meine komplette CD-Sammlung auch digital verfügbar. Ja. Egal, ob Kopierschutz oder nicht. Und dann konnte man natürlich coole Partys feiern. Aber das ist nochmal ein anderes Thema. Ich habe gerade erst wegen Jubiläum mit meiner Frau noch mal ein paar schöne alter Bilder geguckt. Da haben wir mal so eine Party gemacht. Da hat jeder MP3-Songs vorher bei mir abgegeben. Ich glaube so drei Stück. Und dann haben wir so eine Mischbar-Sound-Relaunch-Party gemacht, wo den ganzen Abend nur die Songs gelaufen sind von den Leuten, die die mir vorher zugeschickt haben. Und dann haben wir das immer so im Shuffle gehört und das war einer der schönsten Partys, wo wir damals in der Sternzeit gemacht haben, weil es ist keiner gegangen. Also die sind alle bis zu Ende geblieben, weil jeder wollte halt seine drei Songs hören und jeder neue Song hat mal irgendjemand anderes, der da war, gefeiert. Und ich hatte da so ein Einzimmer-Apartment, wo ich dann später auch mit meiner Frau gewohnt habe, Mitte in der Innenstadt und das war halt brechend voll. Also hast du auch noch geraucht, gegessen, getrunken, Sushi haben wir auch noch gegessen. du kannst wirklich keinen Schritt machen, egal ob du auf der Toilette warst mit fünf Leuten oder in der Küche mit 15 oder im Dancing Room im Wohnraum dann nochmal mit 20, also es war wirklich, hast du eng auf eng gestanden, aber war ein saugeiler Abend auch deswegen wieder, weil Musik so zentral war, echt coole Zeit, kann man heute irgendwie so nicht mehr machen, aber vielleicht mit Streaming-Playlists kleiner Tipp für euch wenn ihr noch jung seid und noch nicht Angst um euren Teppich und eure Couch habt oder sowas, Okay, aber ihr seht schon wir schwelgen wieder dahin wir trifft wieder ab, aber das ist jetzt wirklich authentisch 20 Jahre zurück, weiß ich genau das war 2005 die Party.
Speaker2
00:37:59
Alright.
Speaker0
00:37:59
Jetzt bin ich so nostalgisch. Ich merke, wenn ich zu tief eintauche, dann weiß ich nicht mehr, was wir eigentlich machen. Warte mal, wir haben ja ein Skript. Was steht da nochmal? Wo waren wir jetzt gerade? Über was für eine Platte haben wir überhaupt geredet?
Speaker2
00:38:12
Ja, okay.
Speaker0
00:38:13
LCD Sound System. Also ich bin erst später eingestiegen bei LCD Sound System. Ich habe nochmal geguckt. Das war die Sound of Silver. Die kam 2007. Da war ich dann dabei. Also die müsste ich jetzt wirklich nochmal neu entdecken. Habe ich aber jetzt gleich Bock drauf. LCD Sound System finde ich geil. Und habe ich natürlich in dieser Phase, wo ich auch elektronische Musik gehört habe, natürlich mega gern gehört. Du hast von Daft Punk ist Playing at my House gesagt. Willst du das auch auf die Playlist oder was hast du für die Playlist dir überlegt?
Speaker1
00:38:39
Ja, würde ich, genau, für die Playlist ist das Der Track dieses Albums. Also ich glaube, wenn man das damals einfach die CD eingeworfen hat und dieser zwingende Beat da rauskam, dieses Album Openers, einfach perfekt, perfekter Opener, muss man schon sagen.
Speaker0
00:38:57
Cool. Nehmen wir mit. Pass drauf. Auf FM Music und Spotify. Jetzt auch in Premium-Qualität zu hören, würden sie das auch mal bei den Podcasts machen. Aber wir liefern ja sowieso Premium-Qualität im Podcast. Also da muss man ja nichts mehr verbessern. Wir sind ja schon an der oberen Kante. Aber jetzt könnt ihr auch die Musik in toller Qualität hören. Das muss man ja immer erwähnen. Okay, dann müsste ich jetzt weitermachen mit dem Platz 9. Schön, schön, schön. Ach, die sind alle schön. Okay, also ich... Was meinst du?
Speaker1
00:39:37
Finde ich auch. Also da ist keine schlechte Platte dabei und ich muss auch sagen, für die Auswahl dieser Top Ten, es war gar nicht so leicht. Also ich hätte schon noch ein paar Platten gehabt, wenn ich denke, gebe ich die rein, gebe ich die raus, war schon ein cooles Jahr. I feel you.
Speaker0
00:39:55
Und ich habe mir aber nicht groß Gedanken gemacht, wie sortiere ich die jetzt, weil ich gedacht habe, es sind halt alle geil. Also ich muss dann wirklich nur überlegen, was ist die allergeilste. Also dieses Ranking hatte ich relativ schnell. Oder hat das bei dir länger gedauert, das Ranking?
Speaker1
00:40:10
Ich habe schon ein bisschen drüber nachgedacht. Also gerade so die ersten, würde ich mal sagen, sechs, sieben Platten waren sofort irgendwie, okay, die passen da rein. Und dann die nächsten, das wäre eigentlich das und das und das. Aber wenn ich das ziehe, dann muss ich eigentlich das weg. Und das war dann schwierig. So wirklich, ich habe ein paar Platten nicht gezogen jetzt, die ich eigentlich total gerne damals gehört habe. Aber dann gibt es irgendwann mal eine B-Seite.
Speaker0
00:40:41
Genau, die B-Seite, das finde ich gut. Also jetzt kommt keine B-Seite, jetzt kommt mein Platz 9. Kam am 4.7.2005 in USA, da habe ich hingehört, wie schon der Titel verrät, Sofjan Stevens mit Illinois. Zu dem Wortspiel und sonstigen komme ich dann gleich mal, denn da gibt es auch wieder so ein paar schöne Vinyl-Anekdoten. Aber jetzt erstmal von vorne, musikrichtungsmäßig geht das so in die Richtung von Indie-Forg oder Chamberfork oder Indie-Rock. So ähnliche Bands sind vielleicht Nick Drake, so in Sachen introspektive Volkmusik, aber vielleicht auch nur Young, der ja auch gerne so ein bisschen orchestriertes Singer-Songwriter-Formen macht oder vielleicht auch die Decemberists, so vom Erzählerischen her, von den historischen Songtexten her. Er kam auf dem Label Asmatic Kitty Records of USA und auf Rough Trade Records in Europa. Der Sebastian Stevens ist ein US-amerikanischer Singer-Songwriter und ein Multi-Instrumentalist. Also hat viel auf dem Kasten, deswegen auch seitdem schon viele Releases. Ist so bekannt für seine konzeptuelle Arbeiten. Zum Beispiel jetzt eben hier Alben, die die US-Bundesstaaten thematisieren. Zum Beispiel vorher ja auch Michigan. Da gab es ja diese wunderschöne Pressung, die wir auch auf Bindelund neulich vorgestellt haben. einer der schönsten Pressungen in der Jahressendung. Und ja, er spielt also, weil er eben so viel kann, zahlreiche Instrumente dann auch selbst und nimmt die dann oft so in kleinen Studios oder Apartments auf. Das hat dann auch manchmal so eine gute Mischung zwischen Lo-Fi-Ästhetik, aber auch guter Produktion und spielt so ein bisschen damit rum. So, und das ist jetzt auch ein Konzeptalbum über den Bundesstaat Illinois. Also das heißt, die Songs referenzieren Orte, Ereignisse und Personen in diesem Staat. Und es ist ursprünglich ein Teil von so einer Fifty-State-Serie. Also diese Idee quasi, ja, von jedem Staat in Amerika einfach mal eine schnelle Platte zu machen. Jetzt hat man Michigan, jetzt hat man Illinois. Fehlen ja nur noch 48 oder so und das wurde dann später aber eher so ein bisschen auch als Scherz bezeichnet, wobei er ja wirklich seitdem viele Releases gebracht hat. Ja, zeitweise gab es rechtliche Probleme. Jetzt kommt die Final Dark Story, nämlich da gab es ja diese Superman auf dem Cover. Superman. Und wenn ihr jetzt an einem Blattensprang rumkramt, dann merkt ihr vielleicht so, da ist ja gar kein Superman. Und das liegt daran, dass das eben so eine Geschichte von der Erstpressung war. Es gab nämlich diesen Rechtsstreit und da musste der Superman weg. Also da hat einfach mal Marvel mal reingecotet. Wäre vielleicht noch in einigermaßen nicht ganz so despektierlicher Begriff und dann hat man das einfach ersetzt. Wir sehen hier die Luftballons aufsteigen bei YouTube. Also, Cover wurde geändert und ja, musikalisch, aber das ist das Entscheidende, wirklich tolle Streichquartetts, wir haben Hörner, wir haben Chor, wir haben wirklich viele, viele Instrumente und ja, der offizielle Titel, deswegen habe ich die ganze Zeit Wolfgang Falsch in meiner Apple Music Datenbank gehabt bis zu dieser Sendung. Ich habe immer drin stehen gehabt, ja, Souverän Stevens invites you to come on feel the Illinois, so wie es halt auf dem Cover steht. Aber das Album heißt gar nicht so. Das habe ich so eingetragen, wahrscheinlich nachdem ich es mit AnyDVD von meiner gekauften CD gerippt habe. Und auf jeden Fall, einige Originalpressungen gibt es halt mit diesem Superman-Cover. Es sind echte Sammlerstücke, also wenn ihr so ein Ding habt, schreibt es gerne mal in die Kommentare. Gerne auch bei Spotify, da könnt ihr nämlich auch Kommentare schreiben, wird uns interessieren. Und Wolfgang zeigt gleich wahrscheinlich drei verschiedene Varianten davon. Ich habe keine einzige. Aber wenn sie irgendwann vom Himmel fällt, weil ihr denkt, ach der Timo, ohne Monetarisierung, der verdient ja nie was, der schmeißt immer nur Geld rein. Ich schick sie dir. Tut euch keinen Zwang an. Im Notfall schicke ich euch meine Adresse. Also, Indie Noise, Megading. Das Album wird später sogar musikalisch nochmal adaptiert für ein Bühnenwerk, das dann Indie Noise wiederum hieß. Megading. Chicago ist einer der bekanntesten Tracks. Vielleicht noch Casimir, Pulesky Day, sehr emotional. Ach ja, hört einfach komplett. Das ist eigentlich ein Gesamtkunstwerk. Da jetzt einzelne Songs rauszupicken, ist schwierig. Aber ich mache euch mal Chicago auf die Playlist. Und es ist ein viel beachtetes Album, Aber es ist jetzt kein Nummer 1 Hit oder so. Also es war damals schon in den US-Billboard-Charts auf Platz 121 in UK, Europa, war es fast erfolgreicher. Also es war in vielen Best of the Year, Decade-Listen drin. Und ja, bei Metacritic war es auch Best Rebued 2005. Ja, gibt übrigens auch so eine 10th Anniversary nochmal für die Final Freaks. So eine Blue-Marvel-Edition, die noch ganz, ganz, ganz gut steil geht. Und ja, aber wie gesagt, wenn ihr den Superman habt, dann seid ihr happy. Also Wolfgang, was hast du in deiner Sammlung? Ich bin gespannt.
Speaker1
00:45:51
Ich habe das Album ja auch in meiner Top Ten mit. Es ist die Frage, wir reden jetzt gleich drüber, würde ich sagen.
Speaker0
00:45:58
Ja, wie du möchtest.
Speaker1
00:46:02
Also, ich habe diese 10th Anniversary. Das hier ist der Blue Marvel. Also ich kannte die Comic-Figur jetzt gar nicht, aber mit Blue Marvel hatten sie weniger Probleme wie mit Superman.
Speaker0
00:46:18
Da sieht man wieder, Wolfgang, wie viele Jahre wir schon zusammen Sendungen machen. Ich erzähle von irgendeiner Version und Wolfgang, da ist sie. Und die Leute denken doch wieder, wir haben alles geskriptet. Nein, das ist Vinyl Magic, Freunde. Das versteht ihr nicht.
Speaker1
00:46:34
Ja, ich glaube, ich habe mir die damals relativ zum Erscheinungstermin geholt.
Speaker0
00:46:39
Geil. Vor zehn Jahren.
Speaker1
00:46:41
Sorry, aber es ist so. Das ist eine total coole Edition. Hier ist zum Beispiel eine Stern-Beform-Single mit drauf, mit der Demo von Chicago. Und hier ist ja auch die Demo von Chicago. Also dieser Stern ist nur für die Demo-Version von Chicago, aber legt man jetzt nicht so oft auf, ehrlicherweise. Aber es ist schön, wenn man sie hat, das kann ich schon dazu sagen.
Speaker0
00:47:13
Doch, Wolfgang. Wenn die Oma Roswitha zu Weihnachten kommt und ihr habt frische Plätzchen gebacken, dann kommt das in die Mitte vom Tisch, dann kannst du ein Kerzchen draufstellen. Oder gleich die ganzen Kekse. Groß wie das Ding ist. Da kann man die Kerze draufgeben.
Speaker1
00:47:28
Plätzchen. Und wenn man das macht im Haushalt, der bekommt dann vermutlich Besuch von Superman. Also so sieht diese blaue Version so aus. So diese Blue Marble als Blau und der Blue Mar-L als Figur auf dem Cover. Also wichtig für die Unterscheidung. Grandioses Album. Also lieber das Total. Deswegen bin ich auch froh, dass ich da eine Version habe, weil die tatsächlich jetzt nicht mehr so billig ist. Aber wie du richtig gesagt hast, das schönste Sammlerstück wären die ersten Alben, auf denen Superman noch oben ist und die mit einem Sticker dann quasi geschönt wurden. Also das wäre das Sammlergold. Ich glaube, da ist auf Discogs gar keine gelistet. Keine Ahnung. Ich habe jetzt den Blick nicht drauf, aber ich glaube, das wäre wirklich so, da gab es nicht viele. Ich glaube, das wäre für das Label sonst sehr ein harter Schlag gewesen, wenn sie da drauf geblieben wären. Da würde es Aspatic Kitty vermutlich gar nicht mehr geben. Die wären dann an Kryptonit wahrscheinlich hier entschieden.
Speaker0
00:48:44
Zu Staub zerfallen. Ne, also wenn ich jetzt mal so durchgucke, ich habe jetzt mal schnell geschaut, ich kann euch das auch gerne, also wir können gerne auch zusammen reingucken, zumindest hier auf YouTube. Also hier ist zum Beispiel der Superman hier auf dem Cover drauf. Die liegt jetzt bei 300 Euro. Near Mint. Oder hier 400 Pounds ohne Einfuhrsteuern. 500 Dollar. So, jetzt haben wir es in alle gängigen Währungen gesagt. Also ihr könnt euch ungefähr vorstellen, das ist ein größeres Weihnachtsgeschenk. Für jemanden ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz lieb habt. Naja, gut. Das war jetzt kein Verbrauchertipp, aber ihr müsst selber entscheiden.
Speaker1
00:49:33
Wir sind ja nur Dienstleister, das wisst ihr ja.
Speaker0
00:49:36
So ist es. Sehr geil. Also schon wieder so ein verbindender Magic-Vinyl-Music-Moment. Wir lieben es beide, nur ich habe es ein bisschen böser gerankt. Du hast es ein bisschen weiter vorne, kannst dir dann später gerne verraten, wo es bei dir gelandet ist. Und demnach, weil ich jetzt schneller war und dich rausgeschmissen habe, kommt eben Chicago auf die Playlist. Und damit gehen wir zu Acht.
Speaker2
00:50:00
Jawohl, so machen wir das.
Speaker1
00:50:02
Chicago ist auch wirklich so ein unheimlich schöner Song. Unglaublich. Also ich bin froh, dass ich da eine eigene sternförmige, formförmige Demo dafür habe. Die hänge ich mir dann auf den Baum. Und wir haben uns überlegen, was uns auf den Baum hängen. Geht es in eine ganz andere Richtung, weg von diesem wohligen, schönen, folkigen hin zum Rock'n'Roll-Lifestyle der derbsten Sorte, den man 2005 so hören konnte, nämlich zu den Baby Shambles. Ich habe das Album Down in Albion auf die Nummer 8 gerankt. Ein Album mit Geschichte, definitiv, also Man kennt das wahrscheinlich, alle, die im Indie-Rock-Universum unterwegs sind, werden dieses Album-Cover kennen. Es ist jetzt auch hier eine Erstpressung auf schwarzem Vinyl, Doppel-LP. Auch dieses Album kommt in den nächsten Wochen nochmal raus. Anniversary Edition, das Cover sieht ein wenig anders aus bei dieser Edition, die kommt, dass sozusagen, wo man hier einfach diese Fläche nicht sieht, sondern diesen, ich weiß nicht, wie das ist, dieser kleine Dude, den wahrscheinlich Peter Doherty selbst gemalt hat bei der Neuversion, ist hier so ein Bild zu erkennen und die Platten kommen, glaube ich, sind auch erhältlich in einer Farbgebung, die ähnlich dem Cover ist. Aber zurück zur Musik, weil um die geht es ja letztendlich auch. Dieses Album kam kurz nachdem die Libertines sich ja in irgendeinem Knalleffekt aufgelöst hatten, nachdem Karl Barrett und Pete Doherty nicht miteinander konnten, geschuldet dem exzessiven Lifestyle natürlich von Pete Doherty in dieser Zeit. Und was trotz des Lifestyles nur so kurze Zeit, nachdem die Libertines ihr Album der Libertines aufgenommen hatten, Wir haben darüber ja in der letzten Sendung 2004 gesprochen. Und dieses Werk dann kommt einfach so aus dem Ärmel geschüttet mit vermutlich einer der Indie-Hymnen dieser Zeit. Also wenn ich den Titel nenne, zitiere ich einfach nur einen Songtitel. Es ist kein Schimpfwort, aber der Song heißt Fuck Forever. Wir kennen den vermutlich alle. Wir sind auf der Tanzfläche, glaube ich, dazu geschwurft, immer wieder mal. der Übertrack, würde ich mal sagen, dieses Albums. Ein Album, das vielleicht
Speaker2
00:52:48
Um den Tick
Speaker1
00:52:49
Zu lang ist, in der Gesamtheit betrachtet, weil Pete hat da alle möglichen Dinge raufgepackt. Mitunter hat das die Anmutung von Skizzen, von irgendwelchen Ideen, ja, aber auch so wunderbar schöne Songs wie der Titelsong Elbian, also diese romantische Ballade, dieses Liebeslied an England, also total cooler Song oder erwährenswert der Track Pantoneville, Nummer 10 bei mir so auf der Trackliste.
Speaker2
00:53:22
Das Lied rührt
Speaker1
00:53:22
Her aus einer Episode, da war Pete dort im Knast und hat dort mit einem Mitbewohner seiner Zelle, der hat auf ihn irgendwie aufgepasst dort und Pete hat gemeint, als Dankeschön wird er verewigt auf seiner nächsten Platte. Und diese Geschichte über, ich glaube, es ist ein General oder wie der Typ heißt, kommt in diesem Song Pentonville vor. Also Storytelling eigentlich vom feinsten, ja, cooles Indie-Rock-Album. Für mich auch so die Speerspitze des Schaffens der Baby Shambles, auch wenn es einfach eben kein perfektes Album ist. Aber den Lifestyle der Zeit hat es für mich einfach total getroffen, auch gerade, weil es auch so unfertig produziert wurde von Mick Jones, den wir von The Clash kennen. Ja, also Erscheinungstermin vielleicht noch zum Nachliefern, Das war am 14. November. Und das ist meine Geschichte zu den Baby Shambles. Damen und Herren.
Speaker0
00:54:25
Wenn ihr die Folge von letztem Jahr gehört habt, dann hättet ihr wahrscheinlich erwarten können, das merke ich jetzt gerade, dass du dieses Album pickst, weil das haben wir schon so indirekt angeteasert. Ich weiß nicht mehr ganz genau, wie das war. Aber das lag so ein bisschen in der Luft tatsächlich.
Speaker2
00:54:43
Ja, cool.
Speaker0
00:54:44
Ich bin bei der Geschichte tatsächlich nicht so dabei gewesen damals. Ich bin da eher so ein Späthörer. Ich habe halt die Skandale und so mitgekriegt und dann habe ich irgendwie gedacht, oh, finde ich nicht cool, will ich nicht und so. Habe wahrscheinlich da ganz viel verpasst, was ich jetzt mal nachholen muss tatsächlich. Und wenn du sagst, ich habe ständig hier auf Fuck Forever getanzt und wusste gar nicht, vielleicht, dass es Baby Shambles sind womöglich, dann würde ich wahrscheinlich gerade mit dem Song mal nochmal reinschnuppern. Ist das der, wo du für die Playlist vorgesehen hast oder ein anderer?
Speaker1
00:55:18
Auf jeden Fall. Ich habe auch in irgendeiner Schachtel liegen auch noch Konzertkarten für die Baby Shambles, die quasi damals noch als Hard-Ticket erworben wurden. Also mittlerweile kennen wir alles irgendwie, dass man so E-Tickets oder wenn man halt das Fan-Ticket für extra Geld dann auch bestellt. Wir kennen ja das Game. Damals wurde die einfach zugeschickt. Das ist ein Ticket zu einem Konzert, das nie stattgefunden hat. Weil die Tour wurde angekündigt. Ich habe mir die Karten gekauft, kurz bevor das Konzert stattgefunden hat. Pete ist unpässlich, kann das nicht spielen. Ja, quasi in der Zeit eigentlich immer mit einem Fuß, entweder im Knast oder im Drogenrausch. Wilde Geschichte. Man muss sagen, dass der Kerl heute noch auf der Bühne steht, dass der ein glückliches Leben führt, ist eines der größeren Wunder dieser Zeit, dieser Rockgeschichte. Das stimmt. Und das sei ihm total vergönnt, weil er einfach ein begnadeter Songwriter ist und Und damals war er oft so an der Kante zum, wird das noch was mit dem Piet oder gibt er tatsächlich mal den Löffel ab, sprichwörtlich.
Speaker0
00:56:24
Ja, da hätten sich einige, glaube ich, verzockt, wenn sie da irgendwie nach der Ferderwette da noch so was Mobiles nachgesteuert hätten. Und wie du sagst, ich glaube, die Wahrscheinlichkeit, dass man dann so eine Konzertkarte in der Zeit einlösen konnte, ich meine, ich habe jetzt keine Statistiken, aber ich glaube, die war dann insgesamt tatsächlich gefährdet. Also es war ja das, was man oft gehört hat. Oder er kommt auf die Bühne, rotzt einmal rum und geht wieder und so. Ich habe halt keinen Bock auf euch oder so irgendwas. Also er hat ja mehrere so Dinger gebracht. Ich weiß jetzt nicht mehr ganz genau, wie es war. Aber ja, da muss ich halt immer mit rechnen. Oder dass er wirklich total im Vollrausch ein Konzert gemacht hat und es richtig scheiße war und alle gesagt haben, ey, geh heim, das ist kacke und Becher werfen und so. Also sozusagen kann ich mich auch dunkel erinnern, gelesen zu haben. Also es war halt ständig irgendwie Thema in der Musikpresse. Nee, schön. Also Baby Shambles, eins der acht Weltwunder. Ja, er lebt noch. Hat sogar den Holzmittel überlebt wahrscheinlich. Ich glaube, der lebt auch noch. Aber er könnte noch den Holzmittel überlebt. Keine Ahnung, recherchiert das selber.
Speaker2
00:57:29
Okay, mega gut.
Speaker0
00:57:31
Dann würde ich sagen, muss ich das Feld freiräumen für meine Acht. Und ich bin selber gespannt, was es ist. Ich gucke gerade mit dem lange von A, U, U, O, A. Yum, yum, yum. Das ist eine gute Wahl. Ich lobe mich gerade selber. Das ist halt kacke, aber muss ich ja trotzdem mal machen, weil da ist so ein Song drauf. Den hören wir jetzt gleich. Also da gehe ich da gehe ich so ab mit, aber ich bin da voll allein, weiß ich jetzt schon also wirst du nicht so feiern wie ich halte ich aus, weil das ist jetzt so meine erste Platte, wo ich sage die ist so ein bisschen, special interest, also bei Goldfrap kann man es nicht so richtig sagen ziemlich gechadet, bei Souvian Stevens so in die Vork-Ecke kann man es auch nicht so richtig sagen, aber jetzt hier würde ich schon sagen kann man es schon sagen, also schon in die Hochkultur. Die ich euch ans Herz lege, eine Platte, die ich jetzt selten irgendwo gesehen habe, dass sie irgendjemand hochhängt, obwohl ja der Interpret jetzt kein komplett unbekannter ist. Und zwar habe ich für euch das Album Broadcast mit Tender Buttons. Das kam am 19.09. Und das war elektronischer Pop, ja, Indie-Elektronik. Das war so Tree-Pop, irgendwie Elektro-Pop, also ich hätte es damals als Elektro-Pop bezeichnet. Präferenz ist vielleicht Stereo-Lab, weil die auch so einen minimalistischen, retro-elektronischen Ansatz haben. Oder wenn es dann eher in die Dreamy-Richtung geht, Beach House oder Girl Pool mit dieser Vocal-Elektronik-Komponente, die die auch gerne mal mitgespielt haben. Also nicht so diese reine Stimme, sondern eben diese auch verzerrte oder veränderte Stimme. Kam auf Warp Records. Procast ist eine britische Indie-Elektronik-Band. Die Sängerin Trish Keenan ist also auch eine durchaus talentierte Dame, die jetzt nicht nur irgendwie so zwei, drei Elektroniktasten beherrscht, sondern auch sehr viele Facetten hat. Da war dieser Produzent James Cargill mit dabei, der war wiederum auch wieder so ein Multi-Instrumentalist, der kannte ganz viele Instrumente und noch gleichzeitig Produzent. Also ich denke, der hat einen großen Anteil dann auch an dieser Platte gehabt. Und deswegen bei diesem Album sind die so ein bisschen als Duo aktiv, auch wenn jetzt hier im Cover zu sehen, der weibliche Part in den Vordergrund gerückt wurde. Und ja, diese Mischung, also einmal so diese Retro-Synthesizer, diese 60er-Pop-Ästhetik, dieses Psychedelische und das Elektronische, das haben so eine richtig charmante Mischung produziert. Und ja, es war halt deutlich reduzierter und rauer im Vergleich jetzt zu früheren Broadcast-Werken, die schon auch so eher so ein bisschen größer so cinematisch aufgeblasen waren, mehr direktere Elektronik oder Bass hatten. Und dieser Albumtitel Tennerbands ist so eine Anspielung auf ein Werk von einer Schriftstellerin, die heißt Gertrude Stein. Und ja, das verweist auch so ein bisschen auf diese lyrische, verspielte Ausrichtung des Albums. Und dann gibt es diesen Song America's Boy, der wurde als Single ausgekoppelt, ist aber nicht der, den ich so abfeiere, aber auch der war so typisch, so spartanische Beats, so ein klarer Bass, reduzierte Gitarren, so ganz typisch für das Ding. Ja, und das Album hat von der Kritik, wurde es eigentlich gut angenommen, aber es hat jetzt keine, sage ich mal, nennenswerte Chartplatzierung erreicht. Ich meine, America's Boy ging zwar auf Platz Nummer 139 in UK, habe ich geguckt, aber jetzt das Album selbst ist nicht so durchgechartet. Und ja, viele sagen jetzt so in der Retrospektive, dass Stand Up Bandits so eins der besten Produktionen von Broadcast war, besonders wegen der konsequenten Reduktion vom Sound, die ich immer wieder angesprochen habe. Und ja, Merck's Boy ist vielleicht ein guter Einstieg, aber wir hören mal den Song Black Cat, den ich jetzt gerne mal mit dir abfeiern würde. Ja, das machen wir. Let's go. Jo, damit habe ich dann die schwarze Katze aus dem Sack gelassen und ja, ich bin nicht ganz alleine draußen. 2018 hat es nämlich Pitchfork dann auch noch mitgekriegt und immerhin Platz 7 der 30 besten Dream-Pop-Alben dieses Album mit dazu gemacht und jetzt bin ich gespannt, was sagst du zu diesem Release? Hast nicht mit gerechnet, noch?
Speaker1
01:03:21
Nein, habe ich nicht damit gerechnet. Auf dieser Liste wollte ich nämlich auch gerade hinweisen. Ich kenne dieses Ranking nämlich auch der besten Dream-Pop-Alben, weil einfach Dream-Pop ein Genre ist. Ja, das ist, glaube ich, spätestens seit Dreamhouse. Einfach habe ich das am Schirm. Dieses Arzt, Beach House meinst du? Beach House, ja, hatte ich sehr lange nicht am Schirm. Also Broadcast habe ich erst, glaube ich, das erste Mal gehört im letzten Jahr. Also ich habe es 2005... Überhaupt war das nicht in meiner Welt und fand ich auch cool, aber es quasi war zu weit weg von dem, was für mich 2005 ausgemacht hätte. Aber total spannend, dass du das siehst, weil es tatsächlich, glaube ich, sehr, doch irgendwie nerdy und eher so ein Geheimtipp ist. Also, coole Sache.
Speaker0
01:04:18
Ja, was so dieses Knistern bei der Schallplatte ist, sind da halt so diese Synthesizer-Sounds und diese Verfrickelungen. Ich weiß gar nicht, ob unsere Audio-Optimierung vom Podcast diesen Song nicht einfach komplett rausschneidet, muss ich mal gucken, als Tonstörung einschätzt. Das hatte ich schon einmal mal gehabt tatsächlich, als ich die Sendung gemacht habe über Peter Thomas mit seinem Sohn. Da gab es dieses Intro von Raumpatrouille Orion und dieser Countdown, wo mit so einer Roboterstimme halt irgendwie runtergesetzt erzählt wird. Und da hat die KI gedacht so, nö, das ist nix, das kommt einfach nicht kulturell irrelevant. Und ich so, nein, das ist doch das Wichtigste. Das kennt doch jeder. Ja, das ist mir schon witzig.
Speaker1
01:05:08
Das ist eben das I im KI, also die Intelligenz fehlt dann vielleicht da und dort, wenn es um Kultur geht.
Speaker0
01:05:14
Vor allen Dingen steht das K nicht für kulturelles Verständnis, also das ist hier nochmal deutlich geworden, ja.
Speaker2
01:05:23
Aber jetzt kam so der erste vielleicht so ein bisschen geheim,
Speaker0
01:05:27
Picky, picky, pick, wo wahrscheinlich die wenigsten Leute in ihrer Top Ten haben. Aber das macht uns aus. Das macht auch den persönlichen Charme dieser Sendung aus. Und wenn jetzt einer, die Kollegen sagen immer, einer, das muss reichen, wenn einer, aber es können gerne auch zehn sein, jetzt dieses Album reinhören und denken, geil, das habe ich ja noch nie gehört. Ist das cool? Das will ich haben? Dann freue ich mich. Dann freue ich mich. Dann habe ich noch mal so ein paar angestoßen. Und das ist ja auch einer der Gründe, das Ganze hier zu machen und abzufeiern. Und ich kann euch sagen, das kriegt ihr auch gut hin. Also ihr könnt da nach Vinyl shoppen und suchen. Also der Discogs-Link ist ja schon eine erste Referenz, mal zu gucken, was gibt es eigentlich für Pressungen. Es geht aber einfach mal so ein bisschen durch. Also ich werde früher oder später da zuschlagen. Wenn es da irgendwo mal rumsteht, dann sowieso auf jeden Fall. Und wenn nicht dann irgendwie auf dem Aftermarket, einfach mal schauen. Also das ist auf jeden Fall für mich ein tolles Ding und das ist schon so ein bisschen in Vergessenheit geraten und jetzt einfach wieder zurückgekommen durch diesen Schatz, den wir da haben, diese Zeitreisesendung. Und so habe ich.
Speaker2
01:06:36
Mich drüber gefreut. Wenn da draußen irgendjemand sucht nach einem Exemplar, beschenkt wurden, schon vor dem Vinyl Weihnachtswichteln, was jetzt gerade wieder ausgerufen wurde im Slack,
Speaker0
01:07:02
Hat ja der Wolfgang jede VMP-Pressung, die 10, 15 Jahre alt ist und noch aus der Zeit noch gar keinen VMP gab, mindestens zweimal. Nein, nein, nein, nein.
Speaker1
01:07:12
Also ich möchte das schon mal richtigstellen. Also man hat das so irgendwie den Eindruck irgendwie, ich habe jetzt jede Platte, ich brauche sie irgendwie rausziehen. Es ist nur jede zweite.
Speaker0
01:07:25
Okay. Ja, gut, dass du das nochmal bei uns jetzt richtig gestellt hast. Wir sind ja auch immer wieder ein investigatives Format und es ist uns sehr, sehr wichtig, dass wir stets korrekte Informationen liefern, auch in unserem WhatsApp-Channel, die ich gerade mal eingeblendet habe. Also jetzt wisst ihr, wie es wirklich ist. Und ich war ja auch schon bei Wolfgang und Vinyl und Interviews sage ich nur, wenn ihr mal sehen wollt.
Speaker2
01:07:44
Wie es bei ihm
Speaker0
01:07:44
Ganz genau aussieht. Es gibt natürlich viele Stockwerke. Also wir sind mit so einem Aufzug in so einen tiefen Schlund gefahren und dann hoch in den Elfenbeinturm, und dazwischen die ganzen Stockwerke. Könnt ihr euch vorstellen. Da ist West- und Ostflügel scheißdreck dagegen, liebe Grüße. Geht einfach mal bei Wolfgang vorbei. Guckt euch das an.
Speaker1
01:08:05
Jetzt kennt ihr die beiden.
Speaker0
01:08:05
Das stimmt ja alles. Das stimmt alles. Ach, schön. Guti, guti. Also, WMP-Pressung ist getroppt. Kannst du dir auf jeden Fall mal bei Gelegenheit zeigen. Interessiert mich, habe ich jetzt nicht im Auge oder im Sinn, Weil meistens ist es ja tatsächlich irgendwie so Boring-Plag oder so irgendwas, aber ich gucke mir das an. Ich interessiere mich dafür, also weil eigentlich ist das eine Version, wenn man so drauf guckt, wird es eigentlich schwarz, wird es eigentlich reichen. Ist ja irgendwie schwarz-weißes Cover, passt. Habe ich jetzt nie über Colored oder irgendwas nachgedacht, aber ist halt immer nice to have, wenn wir jetzt mal ehrlich sind. Schadet nicht. Schadet nicht. Macht nichts kaputt. Macht nichts kaputt. Und immer jetzt noch den Jingle von den Kollegen, die spielen mit den schwarzen Blatten. Ziehen wir jetzt mal weiter. Wir müssen ja noch unsere Trennschärfe behalten. Schön. Okay, aber liebe Grüße. So, jetzt geht's los. Was ziehen wir als nächstes? Die Nummer 7. Die verflexte 7.
Speaker1
01:09:09
Und das wird jetzt ein relativ kurzer auftritt meiner Seite, weil auf meiner Nummer sieben ist ein Album von Saftchen Stevens mit Namen Ideneu.
Speaker0
01:09:21
Okay, ja.
Speaker2
01:09:23
Da sind wir schnell weiter.
Speaker0
01:09:25
Es sei denn, du hast das Gefühl, also bevor ich jetzt heute Nacht mich ins Bett lege und denke, oh verdammt, das haben wir jetzt aber nicht erzählt. Es gibt ja auch noch die Green Lantern Version, wo der grüne Marvel-Held übers Cover fliegt und das haben wir gar nicht erzählt. Kannst du jetzt natürlich nochmal in Ruhe überlegen. ob da noch was fehlt.
Speaker1
01:09:42
Nein, ich glaube, die größte Kuriosität mit dem Superman am Cover hast du erwähnt. Das ist eine schöne Geschichte. Und leider, dass es nur der zweite Bundesstart blieb, finde ich, ist auch schade. Weil ich hätte mir noch gerne so ein paar weitere, hätte ich mir noch gerne angehört. Aber ja. Das hat ein tolles Album. Insofern bist du schon wieder dran mit deiner Nummer 7.
Speaker0
01:10:11
Wahnsinn, das haben wir aber das letzte Mal auch gehabt. Irgendwann beschleunigen sich die Ereignisse. Du kannst das irgendwann nicht mehr aufhalten. Wenn dann so diese Doubles drin sind, dann denkst du, Anfang geht es dann sogar so beschaulich und auf einmal beschleunigt sich das Thema. Absolut, ja. Ich habe noch einen schönen Pick, wo uns so ein bisschen zurückbeamt in eine gar nicht so lange Zeitreise zurück. Eigentlich nur so ein gutes Jahr. Da habe ich nämlich diese Band live gesehen. Dazu dann gleich nochmal mehr. Aber ich habe mir auch damals zum Release CD geholt von diesem Teil und es geht um Cardigans mit The Super Extra Gravity. Und die kam am 14. Oktober 2005 in Deutschland und Irland und dann zwei Tage später, nee, drei Tage später in UK. Ist so Pop Rock Alternative. Pop Rock. Vielleicht hier und da so ein bisschen inspiriert von Blondie, so für diesen stilistischen Crossover zwischen Pop und Rock. Vielleicht so ein bisschen Garbage für das melancholisch-rockige, falls da jemand drauf steht, mal gucken. Kam damals auf Stockholm Records. Carly Jens sind eine schwedische Band, haben sich 1992 gegründet, sind bekannt geworden durch diesen Superhit Love Fool 1996. Der wild rumgebummelt, gebammelt ist in jedem MTV dieser Welt.
Speaker2
01:11:43
Und ja, dem ein oder anderen Pop-Optics-Song,
Speaker0
01:11:46
Mit denen sie immer besonders erfolgreich war. Hauptmitglieder zu dieser Zeit waren die Nina Persson am Gesang, die wir ja vor kurzem schon als Thema wieder hatten. Nicht nur wegen dem Live-Auftritt, sondern eben auch wegen gewissen Zeitprojekten, die ganz aktuell sind. Du hast ja die Platte vorgestellt. Und auch mit dabei der Peter Swensen an der Gitarre und für Songwriting. Es ist das sechste Studioalbum der Band, bis dato das letzte reguläre Studioalbum, Schnief, was sehr traurig ist. Umso spektakulärer war es ja, dass dann eben dieser Live-Auftritt plötzlich aus dem Nichts kam. Produktion hat damals Tore Johansen gemacht, der schon für frühere Kai Gans Album tätig war. Und ja, klanglich ist es so ein bisschen dunkler, rockiger als die früheren, poppigeren Platten. Ja, es ist einfach so eine Reifung im Stil erkennbar. Also nichts mehr love me, love me, love fool. Ja, die erste Single war dann mega Ding. Also ich weiß noch, ob ich das erstmal angemacht habe. Ich habe direkt mitgebrüllt, auch heute noch. Wenn das läuft, brülle ich immer rum. Es war nämlich ein Need some wine and you, you need to be nicer. Sehr mutig, mal einen sehr langen Songtitel zu wählen. Ist damals auf Platz 3 in Schweden gegangen. Auch der Song Don't Blame Your Daughter ist euch vielleicht, Diamonds so als zweites Single noch im Ohr, kam dann im Februar 6 raus und ja, während das Album in Schweden so gute Platziungen hatte, blieb der internationale Erfolg im Vergleich zu früher in der Veröffentlichung eher moderat. Und jetzt weiß ich nicht, vielleicht weißt du das Wolfgang, vielleicht weiß man das aber auch insgesamt nicht, keine Ahnung, dann hat das noch so mit eine Rolle gespielt, warum das Ding dann so einen Schlussstrich in die... Biografie oder in die Diskografie gesetzt hat und weil ich finde, gerade dieser Hit, Anitza Fine Wine, also war wirklich wahnsinnig eingängig, richtig tanzbar, richtig geil. Losing a friend, and then you kissed me too. Also wenn man so ein bisschen Poprock mit so leicht melancholischem Unterton mag, eigentlich ein riesen Ding. Und jetzt noch abschließend zu meinem Live-Erlebnis, wie Nulund berichtet, zumindest am Rande. und wir haben es nicht so groß aufgelegt berichtet, weil wir damals noch nicht so viel über Live-Konzerte gesprochen haben, wie jetzt dieses Jahr wir dann angefangen haben.
Speaker2
01:14:03
Aber ich war ja auf
Speaker0
01:14:04
Dem Zelt-Festival Rhein-Neckar. Liebe Grüße nochmal ans Maifeld-Derby. Da kommt ja jetzt auch was Neues. Geht mal auf Maifeld-Derby Instagram, checkt mal. Da werden gerade neue Informationen ausgerollt für so ein kleines Mini-Festival. Gibt es auch schon ein Datum. Aber das nur am Rande, weil es die gleiche Veranstalterriege ist. Team Kumpf und so. Ja, und das war halt letztes Jahr in Mannheim, also auf dem Gelände vom Mayfeld Derby, also auf den Maymarkthallen. Und ich war ganz begeistert, die Künstlerin nochmal sehen zu dürfen. Ja, und wie gesagt, der Mega-Erfolg bliegt zwar aus, aber in Schweden immerhin Platz 23, Jahresliste und Platz 83 dann 2006. Und international unterschiedlich, aber wie gesagt, also UK-Deutschland blieb es hinter den früheren, zurück und damit kommen wir zu der Frage, wie hat es bei dir gechartet, Wolfgang?
Speaker1
01:15:00
Ja, ein Album, das ich total gerne habe und das ich heute auch mit dem Stack habe.
Speaker0
01:15:05
Ach, guck an, guck an, guck an, guck an. Jetzt habe ich dich schon zweimal aufgefeuert. Vielleicht ist das meine Strategie, ne? Also so diese Platten, die du liebst, mache ich einfach als schlechte Platten vorher. Nee, es liegt an was ganz anderem, Wolfgang. Ich sag's dir, es liegt daran, dass nochmal kurz vor Schluss unwahrscheinliche Platten kommen, die wieder so eine persönliche Verbindung haben. Daran liegt das tatsächlich. Aber jetzt fängt es an, mir leid zu tun. Shit.
Speaker1
01:15:31
Total okay. Du hast zum Grunde genommen, glaube ich, alles zur Platte gesagt. Ist für mich vielleicht mein zweitliebstes von den Cardigans. Also den Vorgänger, den mochte ich fast noch ein wenig mehr. Aber diesen Stil, den sie damals entwickelt hatten, dieses Dark Pop irgendwie, Da hätte ich schon noch einfach ein paar mehr Alben gehabt, muss ich ehrlicherweise sagen. Das habe ich richtig gut gefunden und ich weiß leider auch nicht, warum es danach Schluss war. Vielleicht war das irgendwie mit Lebensplanung, vielleicht war das Kapitel dann auch mal auserzählt für die Band, aber auf alle Fälle schade drum. Also wenn da irgendwann eine Reunion auch in Form eines Albums kommen würde, würde ich sehr feiern. Und
Speaker2
01:16:24
Die würde ich auch
Speaker1
01:16:25
Wirklich gern nochmal live sehen. Also beneide dich schon sehr um dein Erlebnis im letzten Jahr. Ich glaube, sie haben auch in diesem Jahr das ein oder andere Konzert gegeben, aber es ist im Sinn von, wenn die eine Tour aufrufen, sind das, glaube ich, zwei oder drei Konzerte in Schweden oder UK. Also, dass sich die mal nach Mitteleuropa verirren, ist ja eher nicht die Norm. Vielleicht gibt es irgendwann auch noch mal die Chance, aber schöne Pflanzen, ich halte es mir da.
Speaker0
01:16:51
War halt super bequem für mich. Der Sven war ja auch irgendwie unterwegs und das war, das ist halt schön. Ich bin da in dreiviertel Stunde, also 40 Minuten vielleicht, dann war nachher im Wunsch der Kreisrohr aus, das ist halt super bequem, da auf Konzerte zu gehen und wenn da mal was Cooles ist, perfekt. Und ich habe mich halt mega gefreut. Es hätte ja sonst wohl in Deutschland sein können, aber es war direkt bei uns und das war natürlich ein riesen Win, ne? Um sie da mal zu sehen und das hat mich natürlich auch total nostalgisch gemacht und hauptsächlich ins Jahr 2005 zurückgebliebend. Das war so. Also ich habe die ganze Zeit nur gedacht, wann kommt The Fine Wine? Also irgendwie, das ist für mich das Größte. Also Love Fool natürlich auch mal schön, nochmal zurück in die 90er, aber trotzdem.
Speaker1
01:17:39
Aber das war einfach so ein bisschen, Love Fool ist für mich so dieses Candy, Pop Candy, zu süß eigentlich für mich. Also War zwar natürlich ein Riesenhit, aber so das songschreiberische Können, finde ich, das haben sie dann in der späten Phase also richtig ausgepackt. Also allein einfach, wie hast du ja gesagt, dieser Songtitel, der so lange anmutet und die Geschichte, aber auch zu diesem Song das zu erzählen und in einen Popsong zu packen, das ist schon große Kunst. Also es ist, glaube ich, auch schon so ein Album, das jetzt bei uns weit vorne rangiert, aber das in diesem Jahr 2005 dann eher unter Ferner liefen, dann irgendwo war. Also das fand man, glaube ich, in den Top-Listen nicht wirklich. Da waren eben eher die lauten und schnellen Dinge, die das überlagert haben in dem Jahr, die leisen Töner.
Speaker0
01:18:31
Ja, aber mich hat es total abgeholt und ich meine, Lawful war ja auch schon in den 90ern ein hohes Bildungsniveau an Musik zu hören, wenn man überlegt, was es sonst so gab, so Rednecks, Erotic, Techno-Head, und die Bravo-Hits vorwärts und rückwärts und Powerstation, RTL-Superhits und ach Gott, nee, also das ist ja, wenn man überlegt, was da ständig in den Charts war, da war ja Lawful, du konntest ja noch gut hören, also von daher. Okay, dann stellt sich für mich die Frage, ob dein Platz 6 noch frei ist oder ob ich den jetzt abgeschossen habe.
Speaker1
01:19:13
Platz sechs hast du nicht abgeschossen.
Speaker0
01:19:15
Okay.
Speaker1
01:19:16
Zum Glück. Zum Glück.
Speaker0
01:19:19
Dann könnten wir ja weiterziehen. Und der passende Song für euer nächstes Weinchen kommt dann auf die Playlist.
Speaker1
01:19:27
Sehr gut. Ja, dann gehen wir zu sechs. Ein Album aus dem Indie-Rock-Kosmos. So bissig wie ein Alligator-Zahn. Schlechte Überleitung irgendwie. Er liebt schlechte Überleidungen,
Speaker0
01:19:45
Weil wir machen so viel Gute, wir müssen die Leute ja auch mal wieder runterholen am Zug.
Speaker1
01:19:51
Das Album heißt doch Eligator. Wir haben heute schon kurz darüber gesprochen, Matt is back oder beziehungsweise damals macht er seine ersten wirklich wichtigen Schritte, würde ich sagen. Also wir reden über The National mit Alligate aus dem Jahr 2005. Die Band hatte zuvor zwei Alben veröffentlicht, die eigentlich so eine Stilsuche dokumentieren. Also da war der Stil noch nicht wirklich gefunden. Hier ist so der erste Punkt, wo man sieht, okay, die Band bewegt sich in eine Richtung. Die Platte hier auf ich glaube, das ist so
Speaker0
01:20:39
Green Lime heißt es.
Speaker1
01:20:41
Lime Green oder so. Also passend zum Schriftzug
Speaker2
01:20:45
Auf dem Cover.
Speaker1
01:20:47
Ein Album, das schon große Songs, große und wichtige Songs der Band enthält. Also gerade ein Track, der bei jedem Konzert gespielt wird, der auch aus dem Kontext heraus wichtig ist, ist der letzte Track, nämlich Mr. November. Das war auch damals schon ein politisches Statement, um sozusagen auf die Präsidentschaftswahl im November hinzuweisen. Die Band hat ja damals auch Barack Obama öffentlich unterstützt für den Präsidentschaftswahlkampf. Muss man auch mal hinkriegen als Präsident, dass man auch irgendwie mehr oder weniger einen hoffnungsvollen Song auf einer Platte gewidmet bekommt. Definitiv eine coole Veröffentlichung, die aber noch eher so unter dem Radar blieb. Also die kam so in dem Kontext damals, dieser Indie-Rock-Bewegung raus. Am 12. April damals, wie gesagt, Mr. November wurde dann bekannt. Es gab Able, Secret Meeting waren so die ersten Singles. Ich habe die damals als CD geschickt bekommen. Mir hat das gut gefallen. Aber diese Größe, die dann natürlich diese Band dann später für mich entwickelt hat, war da noch nicht für mich so drinnen. Es war einfach eine wirklich coole Indie-Rock-Platte mit einer inhaltlichen Tiefe. Einfach gute Geschichten, die da erzählt wurden. Und was dann später kommen würde, gerade mit ein paar Jahre später Boxer und dann High Violet, das konnte man da vermutlich noch nicht ahnen. Also ich habe es nicht geahnt, was da eigentlich ein Klass auf uns zukommt. War dann auch zwar da und dort in der Kritik, wurde es erwähnt, aber charttechnisch, ich glaube, Erfolg war das nicht wirklich, dieses Album von The National. Aber auf alle Fälle wert, so einfach in diese Zeit auch zurückzureisen und sich das anzuhören, weil es einfach für mich so der Beginn einer Reise ist. Und wir wissen ja, wo die Band heute steht. Heute ist der Sänger Matt Böhring eigentlich gut befreundet mit mir.
Speaker0
01:22:56
Und uns doch mal in so einem Nebensatz zu erwähnen mit einer kurzen Denkpause dazwischen. Komma, Doppelpunkt.
Speaker1
01:23:08
Aber was wäre denn so, wenn wir da reinhören beim Mr. November?
Speaker0
01:23:15
Das können wir sehr, sehr gerne tun. Darum, dass es kein Unglück bringt, weil das ist der letzte Track und der 13. Track und da kann ich gerne noch ein paar Eindrücke von mir hinterher schieben. Ist, dass Vinyl und ja inzwischen so 80% Vinyl, 20% HiFi irgendwie ausgerichtet ist. Ich merke, dass das bei weitem nicht so geil klingt, also jetzt von so einer Audiophil-Perspektive her gedacht, als die neueren Releases. Also man merkt, da ist noch irgendwie eine ganz andere Produktion irgendwie dahinter. Also so dieses umfüllende, warme, was wir schon oft so abgefeiert haben auf neuen Releases oder auch auf Matt Berninger-Releases, das klingt ja fantastisch, was da dann kommt, merkt man, dass es hier noch so in den klanglichen Kinderschuhen sozusagen steckt. Das muss man laufend lernen. Und vielleicht ist das so der Grund, und jetzt die Brücke, was ich noch selber zum Album erzählen wollte, dass ich das Album nie so richtig für mich entdeckt habe. Also ich habe dann mal so durchgehört und so, ja, ja, ja. Und das ist schon bemerkenswert, weil ich bin ja, also wenn ich jetzt meine absoluten zehn Lieblingsbands aufzähle, da wäre National immer dabei. Aber trotzdem, mit dem Ding ist mir, ich bin da natürlich auch drüber gestolpert, wie ich die Alben von dem Jahr mir angeschaut habe und habe gedacht so, nee, ich habe keine Verbindung zu dem Album. Also ich habe das damals nicht gehört. Ich kannte damals den National wohl gar nicht. Bin ja dann mit Boxer irgendwie rein und erst später, ich weiß nicht mal, ob ich zum Release mit Boxer rein bin. Ja, und dann war das irgendwie, ja, also ich Ich muss mich damit richtig auseinandersetzen. Tatsächlich, das ist ein Album, das ist für mich noch so ein unerforschtes Territorium. Und deswegen war ich gerade überrascht, mal den letzten Track als Start sozusagen zu nehmen, weil das ist bestimmt so ein Track, den ich schon gar nicht mehr beachtet habe, weil ich dann irgendwie alles durchgehört habe und am Schluss kommt noch irgendwas. Ich habe schon nicht mal richtig hingehört, so irgendwie beim Durchhören. Also ich habe das beiläufig gehört und es ist nie hängen geblieben.
Speaker2
01:26:38
Das ist erschreckend.
Speaker1
01:26:41
Aber auf der einen Seite gibt es noch einen Schatz zu entdecken. Also ich wäre im Grunde genommen eigentlich froh, wenn ich jetzt noch irgendwo ein Album von den National zu entdecken hätte, das grundsätzlich aber ein gutes Album ist. Also natürlich High Violet ist vermutlich so wirklich, trank da auch soundtechnisch. Also allein dieser Start, wenn die ersten Töne so, da merkt man einfach diese fette Produktion, da wo einfach schon alles auf in die Welteroberung gestellt ist und das vermutlich war so eine Sache, da gab es bei Belgers vermutlich auch noch nicht so richtig viel Kohle für diese Produktion möglicherweise. Oder es war gewollt so irgendwie scheppernd gemacht, weil es auch der Zeitgeist ein wenig war. Ich kann mich erinnern, als es rauskam, war es ja in der Assoziation eher so, dass man irgendwie, dass man so Interpol in Verbindung brachte. Die Band, die ja quasi eigentlich aus Ohio, glaube ich, kommt, aber ich weiß nicht, ob die damals schon fallweise schon in New York gewohnt haben oder ob das später kam, aber die waren ja dann auch irgendwann in New York. Aber so wurde das damals auch verkauft, mehr oder weniger, wieder eine coole Band, die in diesem Kontext, so dieses Dunkle und wenn man sich so tracks wie Looking for Astronauts oder so, das ist ja alles irgendwie so, auch ein wenig dumpf und düster und whatever. Also kann dein Argument auf alle Fälle nachvollziehen, Ich würde auf alle Fälle noch einen für mich versteckten Lieblingssong benennen wollen, nämlich den vorletzten Tim Middell. Der wabert so dahin. Ich weiß gar nicht, ob da so ein richtiger Refrain vorkommt. Ich glaube nur einmal so. Aber der ist erzählerisch und wie Matt Berninger das singt, also das ist eine echte Perle. Und auch weil er gesagt klang, man hört natürlich auch beim Gesang von Matt Berninger, dass es noch lange nicht dieser Bariton dann war, den man dann später so kannte, so mit diesem raumgreifenden Klang.
Speaker0
01:28:45
Richtig, ja. Ich weiß auch nicht, wie die das dann produktionstechnisch gemacht haben. Man macht die, aber wenn man so Stimme so größer wirken lassen will, tut man ja oft so die so mehrspurig übereinanderlegen. Und hier ist das alles noch sehr, sehr flach. Also Interpol habe ich jetzt noch recherchiert, kommt aus New York City und ist in Manhattan gegründet. Also 1997. Snell Recherche, alle Angaben ohne Gewehr. Gut, dann geht.
Speaker1
01:29:15
Es schon wieder
Speaker0
01:29:16
Weiter. Mit dem Album war ich mir erst nicht sicher, ob das irgendwie so an einem Song hängt, also dass das irgendwie vielleicht dieser eine Song ist. Der dann über alles strahlt, ob das Album überhaupt gut ist und ich vielleicht nur irgendwie in diesem Song noch in Erinnerung habe. Und habe dann immer so ein bisschen durchgehört und habe gemerkt, so, nee, ist nicht nur der erste Song, aber der erste Song macht einen unheimlichen Anteil daran. Also ich glaube, wenn der erste Song nicht drauf wäre, dann wäre das Ding nicht in meinem Sortiment. Und zwar geht es um The Chemical Products mit Push the Button. Kam am 21. Januar 2005 in UK und dann wieder einen Tag später in US. Ist für die, die es nicht kennen, elektronische Musik, Big Beat, Break Beats, Club Dance und sicherlich in einer Reihe zu nennen. Mit anderen Big Beat, Elektronik, Cosmos, Bands wie Fatboy Slim oder auch The Prodigy. Die kam auf dem Label. Noch relevant und wichtig war. Sie sind bekannt für spektakuläre Live-Shows, Sampling und Crossover zwischen Elektronik, Rock und Pop. Das ist das fünfte Studioalbum der Band mit zahlreichen prominenten Gästen, zum Beispiel Q-Tip auf Galvanize. Und das ist eben dieser Song, mit dem ich geredet habe, der mich damals so unfassbar da reingebeamt hat. Also jedes Mal, wenn das irgendwie, das ist immer wieder bei Tanzfläche, irgendwo lief. Ich bin immer ausgerastet. Ich bin, ich weiß noch, ich da rumgesprungen habe. Ich fühle das heute noch mit den Armen da rumgesprungen. Und wenn ich mich heute kenne, kann ich mich gar nicht mehr so bewegen. Ich bin zu schwer geworden wahrscheinlich. Aber da sehe ich mich noch zumindest in meiner nostalgisch verklärten Erinnerung. So wie so ein Flummi da rumspringen.
Speaker2
01:31:16
Ja, dann aber doch den Keder Ockereik,
Speaker0
01:31:19
Ich weiß nicht genau, wie man ihn ausspricht, auf Belief, Tim Burgess auf The Boxer, oh, jetzt nicht National Boxer, Ja, und dieser Song, Geminize, ging auf Platz 3 in den UK und es gab dann auch einen Grammy Award für Best Electronic Dance Album, allerdings ein Jahr später dann, 2006. Und es sind halt diverse Samples drauf und das Album Artwork ist, glaube ich, vielen sehr im musikalisch-kollektiven Gedächtnis hängen geblieben. Man hat so eine stilisierte Faust, die so aus einem Schornstein zu kommen scheint, was eine ziemlich ungewöhnliche symbolische Visualisierung im Elektronik-Genre ist. Also es sieht vielleicht auch nicht so aus wie so eine Elektronik-Platte. Und falls ihr Schornstein-Feger seid, schreibt es gerne mal in die Kommentare. Wie findet ihr das Cover? Ja, und vielleicht die Songs Galenize, Believe the Boxer mal so als Anspieltipp. Und ja, für Galenize ging es dann passend auf der Playlist auf Platz 3 in den UK Single Charts und ja, jetzt bin ich mal gespannt, ob du, über das Schätzchen hier zu erheitern bist. Was ist so deine Meinung?
Speaker1
01:32:27
Also ich habe dieses Album sicher mal gehört in der Zeit, aber im Kern bin ich an den beiden Songs Gelb an Is a Push der Button hängen geblieben. Also das hat mir im Grunde genommen damals genügt, als Geschenk von den Chemical Brothers. Das war natürlich Hammer-Songs, ganz klar. Also richtige Tanzbodenfeger. Aber weiter bin ich da nicht vorgedrungen. Aber das waren natürlich Hits.
Speaker0
01:33:00
Und da sind wir halt wieder beim persönlichen Kontext. Für mich waren das Überhits. Also ich würde sagen, in diesem Jahr, auch noch das danach und vielleicht noch gar nicht noch das danach, war so eine Zeit, wo das halt ständig auf den Dancefloor gelaufen ist und zu der Zeit dann wirklich noch frisch war. Heute denken wir, ah ja, Anfang 2000er. Und damals hat man gedacht, geil, sie spielen es auch. Yes! Und also ich bin jedes Mal ausgerastet. Und deswegen, das hätte mir jetzt schwer getan. Bei Push the Button kaum weniger. Wenn ich, wenn man das jetzt irgendwie so gesagt hätte, ja, ja, waren die zwei Hits und dann, ja, also es war einfach zu wichtig, weil wie gesagt, es war ein Jahr, wo Musik leidenschaftlich feiern und danzen ganz.
Speaker2
01:33:43
Ganz wichtig war, auch die Jahre davor.
Speaker0
01:33:46
Vielleicht irgendwann die Zeit, wo es angefangen hat auszufaden, aber das war noch so der Peak, die Hochzeit, wo ich wirklich Tanzen auch gelebt habe, also das, mein, heute ist ja immer so, wenn du mal so alle paar Wochen bist, wenn ich mal auf ein Konzert und alle paar Monate, wenn es hochkommt, bin ich mal in irgendeinem Club dann nochmal. Und dann gucke ich so am Ende aufs Jahr so, war es vielleicht zwei-, dreimal oder so. Und damals war es eher so, keine Ahnung, also es war jede Woche flischt und es war nicht selten, dass mal dreimal oder noch öfter war, wenn man jetzt noch diverse Studentenpartys mitzählt, pro Woche. Und das war auch gut für meinen Workout, also musste ich gar nicht so viel Sport machen.
Speaker1
01:34:26
Klar, klar, also ich kann mir auch gut vorstellen, vielleicht Packst du doch mal eine kleine Galvanize-Dance-Challenge bei TikTok aus.
Speaker0
01:34:36
Das würde ich wirklich gerne sehen.
Speaker1
01:34:39
Vielleicht kommt da auch ein Trend raus. Ich war ja damals ja auch nicht so stark eigentlich so in der Electronic- oder Big-Beat-Szene drinnen. Also so Filetstücke schon. Aber du bist elektronisch eigentlich stärker geprägt.
Speaker0
01:34:56
Auf jeden Fall.
Speaker1
01:34:56
Findest du, dass das Album im Klang gut gealtert ist, wenn du da heute reinhörst? Oder würdest du sagen, naja, so wie du vorher so kurz angedeutet hast, man hört einfach diese zeitliche Verordnung schon gut raus?
Speaker0
01:35:13
Ich würde sagen, man hört die zeitliche Verordnung bei allem raus, was irgendwie Big Beat ist, weil das danach irgendwie dann so verschwunden ist, was ich aber bis heute noch schade finde. Also wenn ihr coole Big Beat Beats der neueren Zeit kennt, auch gerne mal die Kommentare bei Spotify oder YouTube, weil das würde mich echt interessieren. Also vielleicht sind das Sachen dabei, die ich überhaupt nicht mehr so kenne heute und dann habe ich Bock drauf, weil das war eins der Schauer, die ich sehr geliebt habe, wirklich. Aber so fast komplett aus dem Leben verschwunden sind, so ein bisschen ähnlich wie Drum and Bass. In der Zeit war ich auch häufig auf Drum and Bass Partys und das ist auch irgendwie komplett aus meinem Leben verschwunden. Also nicht nur aus meinem. Also ich habe nicht damit angefangen, Leute. Ich hätte noch weiter gefasst. Ihr seid schuld.
Speaker2
01:36:00
Ist. Ja, passt.
Speaker0
01:36:02
Also bin ich jetzt auch nicht überrascht. Also wäre ich super überrascht gewesen, wenn du das jetzt dabei gehabt hättest.
Speaker2
01:36:07
Kann ich auch gut nachvollziehen.
Speaker0
01:36:09
Aber wie gesagt, für mich war das so. Aber klar, das ist als Gesamtalbum betrachtet fällt es hier und da ab. Das ist ganz klar. Da sind Songs drauf. Die habe ich auch nicht mehr im Ohr oder so. Bei anderen Alben kann ich da fast jeder Song irgendwie mitsingen. Das ist ja tatsächlich nicht so. Aber wie gesagt, die Dinger, die strahlen für mich über alles Und deswegen habe ich es mit dazu gepackt. Ja. Guti.
Speaker1
01:36:33
Coolio.
Speaker0
01:36:34
Dann geht es auf die zweite Hälfte. Wir gehen in die Top 5. Und ich bin immer gespannt, wann die abgeschossene Platte kommt. Was kommt jetzt? Die abgeschossene Platte.
Speaker1
01:36:47
Hier kommt die abgeschossene Platte. Also... Cardigans mit super extra Gravity und wer es vielleicht noch also von den YouTube-Sehern im Hinterkopf hat, als Timo vorhin das CD-Cover gezeigt hat, sieht man, dass das Album-Cover ein anderes Visual ist. Also auf dem CD-Cover sieht man Nina Person ja komplett, der gesamten Person und beim Album-Cover ist sie so abgeschnitten, also das wurde variiert.
Speaker0
01:37:19
Okay, dann liefern wir nochmal den direkten Vergleich, dass ihr das nachvollziehen könnt, das finde ich ja wieder spannend, was wir hier wieder aufdecken, tatsächlich. Was sind auch ihre Beine und so weiter. Ja, wäre mir jetzt tatsächlich nicht aufgefallen.
Speaker1
01:37:35
Cool. Ja, das ist also nicht nur ein Verbraucher-Podcast, aber auch investigativer Platten-Podcast.
Speaker0
01:37:43
Ja, auf jeden Fall. Und das wäre mir auch noch mal Info an die Community. Wenn wir was Wichtiges vergessen und wir der sagt so, ja toll, jetzt habt ihr über das Album geredet, aber was ist damit? Auch das gerne in die Kommentare schreiben, dann können wir in Schamesröte glühen und freuen uns aber auch immer wieder was Neues zu lernen. Denn letztendlich ist es so, wenn wir hier über maximal 20 Platten reden, können wir eigentlich alles auch nur anreißen, aber versuchen das so kompakt wie möglich und auch natürlich interessant und erhaltsam für euch darzubieten. So, das heißt, die Top 5 ist angerissen bei dir jetzt. Und wenn wir jetzt nicht aus dem Pad fliegen wollen, dann müsste ich im Prinzip jetzt mit der 5 nachlegen, richtig? Yes. Und das heißt, ich bin schon wieder am Glühen. Zum Glück habe ich mir noch mal eben was zu trinken eingeschüttet. Das ist jetzt hier komplett vertrockn.
Speaker1
01:38:40
Ja, tut mir leid, dass du da quasi permanent jetzt am Drücken bist. Aber ich befürchte, es wird nicht das Letzte. heute sein. Ja, mal schauen, was jetzt kommt.
Speaker0
01:38:55
Das ist jetzt die Brücke, weil wenn ich jetzt hätte raten müssen, welche Alben von denen, die ich reingemacht habe, könntest du im Stack haben, dann wäre das ziemlich weit vorne gewesen tatsächlich und deswegen gehe ich mal in so eine duckende Position, ob ich nicht gleich irgendwie wolf-typisch angefaucht werde, aber ich habe ja die Reihenfolge vorher gesetzt, also ich kann ja nichts dafür. Wie schlimm ist es, Wolfgang? Ah, kann ich gut leben.
Speaker1
01:39:24
Die habe ich nämlich nicht.
Speaker0
01:39:27
Huch, habe mich aber nochmal beruhigt. Okay, alles klar. Jetzt wollen wir noch die Podcast-HörerInnen da draußen mitnehmen, weil YouTube ist jetzt quasi fünf Sekunden Vorsprung, denn die sehen Kettka von Spatzen und Tauben und Dächern und Händen. Da habe ich fast und zu viel dazwischen. Komm mal, egal. kam am 7. März 2005 in die Welt und ist vom Genre her so Indie-Rockig, Indie-Popig, aber jetzt halt eben deutsch vergleichbar vielleicht mit Tomte natürlich. Wenn ich jetzt wie das Hotel sage, schreien einige. Ketra ist schon sehr eigenständig auf dem großartigen, von uns immer wieder gelobten Grand Hotel Van Cleef. Ist eine Hamburger Band, hat sich 2001 gegründet. Bei dieser Veröffentlichung, man sieht hier die fünf Schatten auf dem Cover. Haben wir am Start Markus Wiebusch, Gesang Gitarre, Eric Lager, Gitarre, Gesang, Reimer Busdorf, mit Bassgesang Lars Wiebusch, Keyboardgesang und Frank Tirado Rosales am Schlagzeug. Das Album gilt im Prinzip als Durchbruch der Band. Es erreichte Platz 5 der deutschen Albumcharts. Und der Titelbezug ist der, also der Albumtitel stammt aus einer Textseite des Songs. Die Ausfahrt zum Haus deiner Eltern. Song, den ich mir sehr lieber und auch die Playlist gepackt habe. Denn da kommt es vor, also mit Spatzen und Tauben, Dächern und Händen. Und spielt auf das Sprichwort lieber den Spatz in der Hand an. Das kennt ihr bestimmt. Als der, ihr wisst schon was. Stilistisch ruhiger als das Debüt. Weniger Breitwandsound. Und mehr feinfühlige Gitarrenpop-Stimmung erwartet einen hier. Und schönerweise, habt ihr vielleicht mitgekriegt, könnte auch sein, dass wir das in unserem Broadcast-Channel haben. Ich war nicht ganz sicher, aber auf jeden Fall in unserem Slack ist es natürlich auch unten verlinkt. Da gab es 20 Jahre danach ein Anniversary von dem Album. Das war so eine Gold-Proposite.
Speaker2
01:41:17
Geschichte und ja, das Album hat auch Gold-Status gekriegt,
Speaker0
01:41:21
Passt, also über 100.000 verkaufte Einheiten. Allerdings gab es diese Nominierung dann erst 2025, also jetzt im Sommer, jetzt im August. Das hat natürlich dann gepasst, nochmal was rauszubringen und deswegen auch die Goldene Venue, die dann im August kam. Und ihr seht jetzt aber hier bei YouTube nochmal eine andere Version, die es dann auch gab, so eine Blue Mubbled-Geschichte. Ja, und der Der Song Stockhausen, Bill Gates und ich ist vielleicht noch so eine Sache, da ist so ein Kinderchor drin als Unterstützung, auch sehr markant. Finde ich immer cool, wenn man da so ein bisschen in ein X-Men Hotel ist und nochmal was anderes macht oder anders was anderes wagt. Forbes Single war 48 Stunden, aber auch Deiche und Baloo, da klingelt vielleicht auch was bei euch, waren Singles von diesem Album. Und ja, die Single ging auch in die Charts auf Platz 45 und dann eben neben diesem Gold Award und diesem Album Peak mit Platz 5 auf den deutschen Charts ist das wirklich eine richtig dicke Nummer für Ketka gewesen. Und ihr wisst es, wir sind ein Ketka Grand Hotel Van Cleef freudiger Podcast. Also wir haben regelmäßig Releases von dem Label mit dabei, weil es eigentlich eins unserer Lieblingslabels ist, also für mich in Deutschland sowieso. Ganz vorne und deswegen schön, dass ich auch diesmal nochmal ein Ketka-Album mit in den Stack nehmen kann und so ein schönes. Und Wolfgang, auch wenn du es nicht dabei hattest, ich nehme an, du teilst meine Liebe dennoch.
Speaker1
01:42:52
Ja, ganz klar. Also ich habe auch wirklich schöne Erinnerungen an das Album. Ich durfte auch zu dieser Zeit, ein paar Wochen vor dem Album-Release, die Band interviewen damals. Also habe den Markus getroffen in Wien in einem Café, ich überlege jetzt kurz den Blödsinn, ich glaube es heißt Westend. Und zwar dieses Café liegt gegenüber dem Wiener Westbahnhof. Also wer irgendwann mal nach Wien kommt, heute würde man vermutlich in der Zugverbindung kommen beim Hauptbahnhof an. Aber vor 20 Jahren gab es in Wien nur den Westbahnhof, heute gibt es zwei Bahnhöfe. Und gegenüber dem Westbahnhof war dieses Café West ein und daneben ein Hotel, dessen Namen ich jetzt nicht mehr weiß. Und das war so der klassische Ort für Künstlerinnen, gerade die auch aus Deutschland kamen, wenn die in Wien Interview-Tag hatten. Dann kamen die beim Westbahnhof an, gingen quasi über die Straße, haben dort logiert. Das war eher so ein bisschen heruntergekommenes Hotel, muss ich dazu sagen. Also in die Jahre gekommen, nicht heruntergekommen, aber halt billig erschwinglich. Und dort wurden dann am Tag die Interviews gemacht und dann fuhr man wieder retour. Und das war damals in dieser Zeit, da kam im Grauen Hotel einiges raus. Also zuerst das Debüt von Ketka, dann kam diese großartige Tomte-Platte hinter all diesen Fenstern, dann kam diese Platte, dann kam dann später noch ein Tomte. Und regelmäßig war sozusagen dort diese Stelle, da konnte man dann die Künstlerinnen treffen. Und das war einfach eine total schöne Erfahrung, weil das natürlich auch so eine Zeit war, da waren die als Band einfach auch noch ein kleiner Act. Und wir haben uns wirklich einfach ein nettes Gespräch, hatten Zeit und ich war damals schon ein totaler Fanboy. Ich habe mir...
Speaker2
01:44:50
Das auch signieren lassen damals.
Speaker1
01:44:52
Ich bekam vor dem Konzert, also nicht vor dem Konzert, vor dem Interview so einen Promo-Sample als CD. Das gab es damals. Also bevor die CD rauskam, so etwas wie heute ein White Label bei Vinyl, weil es damals einfach so eine CD im Pappschuh war. Da stand dann hinten oft der Name drauf und stell es nicht ins Internet. Und das habe ich mir damals signieren lassen. Also das ist so meine persönliche Geschichte. die ich mit diesem Album ganz konkret verbinde. Das weiß ich noch, das war im Jänner 2005. Es war bitterkalt in Wien. Es war kalt, es hatte Schnee und ich saß mit Ketzka im Café Western und durfte ein paar Fragen zum Album stellen. Ja, vielleicht, das ist jetzt 20 Jahre her, Markus, falls du zuhörst, vielleicht fragst du dich wieder mal zu plaudern.
Speaker0
01:45:48
Freie Themenwahl, wenn unsere Idee blöd ist. Wir sind da flexibel. Ja, Shoutout ist raus, Einladung ist raus und Kettka ist getaggt und, Das wäre auf jeden Fall nochmal ein cooles Revival. Kann man auch im Sommer machen. Mal kalt, mal warm, bis man irgendwie so eine Differenzierung drin hat. Auf jeden Fall geht es um schwarzen Tauben und Dächer. Alles mögliche. Also, coole Geschichte auf jeden Fall. Passt mega dazu. Und schön, dass du die noch mit uns geteilt hast. Das sind doch die Geschichten, die es dann einfach auch nochmal so besonders schön machen und die uns dann auch mit den Alben in Leidenschaft verbinden. Also, ich meine, da hast du auf der einen Seite diese Konzertbesuch und auf der anderen Seite vielleicht den Dancefloor, auf der anderen Seite vielleicht irgendwie mit lieben Menschen, dass du was hörst, aber dann nochmal mit der Band selber in den Austausch zu gehen. Das ist natürlich auch was ganz Tolles. Also habe ich auch schon tausendmal erzählt. Ich werde auch nie den Auftritt damals von Ketka vergessen in unserem P-Werk im Discastel. Da hatte ich auch mal die Ehre, mit Markus Wiebesch damals zu sprechen. Und ich kenne diese Papp-Schuber-CDs sehr, sehr gut, weil da gab es ja damals auch vor dem Release von dem Debüt auch so eine Mini-CD, wo man vorab Songs hören könnte. Das war sicherlich in einer ähnlichen Schmiede oder dergleichen gedruckt. Deswegen kann ich auch mal irgendwann in die Kamera halten. Vielleicht dann in dem Talk.
Speaker1
01:47:09
Da packen wir so unsere unterschriebenen Devotionalien mit raus und machen auch Fanboys.
Speaker0
01:47:15
Du hast mir ja auch die Unterschriebene von Ketka, wo die ganzen Bandmembers noch unterschrieben haben, hast du mir auch noch rübergeschoben. Die kann man dann auch noch gerade dazu pinnen. Mega Ding. Also ganz liebe Grüße ins Grand Hotel Frank Lief. Und wir ziehen weiter auf Platz 4.
Speaker1
01:47:32
Yes, do it. Und ich bin es jetzt gar nicht mehr gewohnt, dass ich über eine Platte sprechen darf mittlerweile,
Speaker0
01:47:38
Aber du darfst. Aber nur noch eine, nur noch eine. Dann kann ich dir noch die restlichen drei abschießen.
Speaker1
01:47:47
Nein, ich kann wirklich die letzte Gelegenheit, dass ich das mache. Aber mache ich dann mit großer Freude. weil es eine richtig schöne Platte ist, ein schönes, großes Album. Und zwar habe ich auf die vier gepackt, Anthony and the Johnsons mit I am a bird now. Mittlerweile heißt der Künstler Anoni, hat ja das Geschlecht gewechselt vor ein paar Jahren, macht aber trotzdem noch großartige Musik. Damals hieß er noch, oder hieß sie noch, Anthony Hegarty. Also wenn wir nach 2005 zurückgehen, war es ein R. Und das war ein Album, ja, wie soll man sagen, orchestraler Pop, gar nicht so einfach zu konsumieren. Die ersten Minuten oder Sekunden mit Hope that someone, diese Stimme, diese Sehnsucht, dieses Gefühl, das in dieser Platte drinsteckt, also einfach, kann man sagen, das mochte man oder mochte es nicht. Ich glaube, da gab es jetzt wenig dazwischen. Ich mochte es, habe mir von diesem Album vor einiger Zeit eine Colored Version organisiert, die gab es in Frankreich, so ein schönes Grün, hat jetzt farbtechnisch natürlich leider in dem Fall nichts von einem Colorfitting, weil sonst wäre es eigentlich so weiß oder auch die schwarze Platte würde dann vom Artwork her natürlich am besten passen. Aber wir wissen, wenn irgendwo eine bunte Pressung ist, dann wird man ja da und dort ganz nervös. Herausgekommen ist das Ding am 1. Februar bei Secretly Canadian. Und ja, vom Genre ist es auch als Chamber-Pop definiert, wie das genannt. Anthony hatte für dieses Album einige prominente Gäste. Das ist jetzt Lou Reed, Boy George, Rufus Wainwright, Devendra Benhart, also eigentlich eine große Künstlerriege. Wurde auch für den Mercury Prize 2005 nominiert und auch prämiert. Also wurde dadurch eigentlich auch erst einer größeren Öffentlichkeit bekannt. Nach dieser Nominierung wurde es dann auch, glaube ich, ein relativ guter monetärer Erfolg für die Band. Und interessant ist vielleicht noch das Coverfoto zu erwähnen. Das zeigt eine Aufnahme von Candy Darling auf ihrem Sterbebett. Also eigentlich ein trauriges Thema, aber auch ein Statement. Und entsprechend ist auch dieses Album, das stimmungstechnisch eigentlich so zwischen allen Facetten des Lebens sich abspielt, orchestriert eben mit Klavierorgeln, eben Chamber Pop, wie gesagt. Also ein deepes Werk für mich, dass vielleicht nicht immer reinpasst, sich das anzuhören, aber einfach ein Klassiker ist. Und wir haben auch in diesem Sommer ja auch schon darüber gesprochen. Ich hatte ja das Vergnügen, Anoni dieses Jahr
Speaker2
01:51:07
Live zu sehen und
Speaker1
01:51:09
Das war ein totaler Gänsehautmoment. Und ich habe dann ja auch eine Platte für unser Interview gezogen. Ja, also ganz große Künstlerin und hörenswertes Album. Und für die Playlist würde ich ziehen den Song You Are My Sister. Auch so ein Song, der finde ich im richtigen Kontext richtig für Gänsehaut sorgt. Cool.
Speaker0
01:51:34
Was mich noch interessieren würde, was ist denn da für ein kritisches Bild in dem Cover? Weißt du das, was so kritisch ist, dass Discogs es nicht anzeigt? Es sei denn, man lockt sich ein. Kann ich jetzt natürlich mal machen, aber vielleicht weißt du es.
Speaker1
01:51:49
Kann ich es zeigen?
Speaker2
01:51:50
Kurz.
Speaker0
01:51:51
Wie so ein flüchtiger Moment.
Speaker1
01:51:54
Also ich beschreibe es mal. Also man sieht darauf eine Person, ich würde sagen ein Mann, vielleicht ist es auch er. Man sieht die Brustwarzen und der Kopf ist in schwarzer Farbe, sieht aus wie eine Maske, ist aber eigentlich, glaube ich, einfach nur der Kopf, der schwarz bemalt ist.
Speaker0
01:52:13
Du kannst ja die Nippel abdecken oder so. dann haben wir kein Nivelgate.
Speaker1
01:52:21
Also da habe ich jetzt keine Ahnung, warum das nicht gezeigt werden darf,
Speaker0
01:52:25
Aber Es hat so was Salomaso-mäßiges, oder? Mit der Maske irgendwie so.
Speaker2
01:52:29
Eher nicht so.
Speaker1
01:52:30
Ja, aber dann dürfte man ja das Gesamtwerk, das späte Gesamtwerk von Madonna nirgendwo zeigen, oder?
Speaker0
01:52:35
Ja. Lack und Leder ist aus, Freunde. Ist zu teuer eine Herstellung und schlecht für die Ökobilanz. Deswegen guckt euch nicht solche Bilder an. Also, keine Ahnung.
Speaker1
01:52:48
Nur Öko-Lack und Leder, bitte.
Speaker0
01:52:51
Genau. Sonst werdet ihr wie mit einem Nerz besprüht oder so. Naja, gut, okay, dann ist das aufgeklärt. Also, bei weitem nicht so shocking, wie ich jetzt erwartet habe. Falls ihr an der Stelle in dem Video irgendwie so ein schwarzer Bildschirm gesehen habt.
Speaker2
01:53:07
Dann wisst ihr,
Speaker0
01:53:07
Dass das jetzt irgendwo in Amerika doch ein Problem ist. Aber nicht im Podcast. Und das ist wieder der Vorteil. Deswegen sind wir einfach überall. Da haben wir keinen Stress.
Speaker2
01:53:16
Cool.
Speaker0
01:53:17
Annelie & Johnson, ja, mega. Habe ich auch immer geliebt. Habe ich auch immer gern gehört. Weißt du ja, haben wir auch schon öfter im Podcast drüber gesprochen. Auch diese Entwicklung von ihm, von ihr, wie immer, wo immer wir gerade sind. Und finde ich cool, dass du es dabei hast. Bin ich auch drüber gestolpert. Aber da ich damals nicht so Verknüpfungen mit dem Album jetzt selbst hatte, Und habe ich es nicht dazu genommen. Vor allen Dingen auch deswegen, wenn ich jetzt das Album so irgendwo im Plattenladen in die Hand kriegen würde, dann hätte ich in dem Moment gar nicht gecheckt, dass es ein Anthony Jonsons Album ist. Also so weit ist das Album von mir weg, weil ich war das Jahr davor mit diesem Anthony Jonsons and the Noni Self-Titled, also ohne Noni, damals noch Self-Titled Album, war ich halt drin. Und dann habe ich irgendwie den Künstler so ein bisschen aus den Augen verloren. Dann weiß ich noch, war ich im CD-Regal und ich habe aber nie irgendein anderes Release davon dann später noch gehabt, auch nie auf Schallplatte, daher ist das entsprechend rausgefallen. Aber wir hatten ja auch schon mal Anoni.
Speaker2
01:54:14
Empfohlen in einer
Speaker0
01:54:15
Anderen Folge. Aber das ist eine Schieberarbeit. Ich glaube, was da.
Speaker1
01:54:21
Noch interessant ist, dass als dieses Album rauskam, oder ich glaube das Jahr davor, da gab es einfach ein gewisses Momentum für Anthony Hegarty, in dieser unheimlich coolen Single von Hercules and Love Affair, stimme ich sagen, nämlich in Blind, glaube ich, war der Track. Und ich glaube, er hat noch einen zweiten Track dort gesungen. Und das war ja ein massiver Indie-Dance-Hit und das hat ihn so richtig gepusht. Und im Zuge dessen kam dann, glaube ich, das Jahr drauf, dieses Albo. Und dann war auch die Aufmerksamkeit auch gerade da. Da war sein Name auch groß gehighlighted und entsprechend passt halt das Momentum dann für diesen Release.
Speaker2
01:55:03
Okay, cool.
Speaker0
01:55:05
Dann kommt der letzte Platz von mir vor dem Siegertreppchen und dann wird es ernst. Aber auch zu diesem Album habe ich noch ein paar schöne Gedanken, die ich mit euch teilen möchte. Und zwar geht es um Masha Queller mit Unsolved Remained. Das ist am 8. März 2005 erschienen und ist auch wieder Indie-Pop, Indie-Rock, Electronics, was wir heute schon öfter von uns und besonders von mir gehört haben, jetzt auch wieder Female Vocals, alle Klischees erfüllt, ist so eine Mischung aus elektronischen Elementen, Songwriting, Strukturen, vielleicht vergleichbar mit Lali Puna, die ich ja auch schon mal mit Faking Books hier vor kurzem in einer historischen Sendung von uns gefeiert habe. Das ist auch so elektronisch-indiatisch, also wenn ihr auf sowas steht, dann seid ihr mit Masha Kuala schon gut unterwegs. Barbara Morgenstern ist vielleicht noch zu erwähnen, Die war so in der Zeit auch ein Name, gerade als Berliner Songwriterin wieder mit Elektronikbesuch. Und wenn ihr so in der deutschen Szene nicht so bewandert seid oder deutsch-österreichisch-schweizerischen Szene.
Speaker2
01:56:09
Sage ich jetzt mal besser,
Speaker0
01:56:11
Um alle mitzunehmen, die deutschsprachigen Länder mitzunehmen, wo wir ja auch gehört werden, vielleicht noch Amy Mann, die da nicht dazu zählt. Ja, da ist nämlich so ein bisschen, ja, so diese Songwriting-Qualität vielleicht. Mit Parallelen zu nennen. Also das kam auf dem Label More Music Deutschland und die Marsha Koller heißt eigentlich Mariana Curello, also Künstlername. Wird 75 in Ostberlin geboren, ist eben nicht nur Sängerin und Songwriterin, sondern auch eine sehr talentierte Frau.
Speaker1
01:56:43
Die sehr viele Instrumente beherrscht.
Speaker0
01:56:45
Sie war jetzt vor ihrer Solo-Karriere, von der wir hier gerade sprechen, in Bands wie Contriba aktiv, die vielleicht auch der eine oder andere von euch kennt, wenn da so ein bisschen tiefer drin ist. Und sie ist, das war jetzt das zweite Soloalbum nach Lack von 2004. Lack habe ich auch schon mal irgendwann, ich glaube zu Podcastzeiten war das noch, also vor den Podcastzeiten war das noch mit Clubhouse. Da habe ich glaube ich Lack damals gefeiert. Das ist auch ein riesen, riesen Ding. Was ich sehr empfehlen kann, finde ich sogar noch besser als Unsolved Remain tatsächlich. Aber das hat auch wieder persönliche Gründe, auf die ich noch kommen möchte. Ja, dann diese, das ist eine Doppel-LP mit Gatefold, wurde auch ein Poster mit beigelegt damals und es wurden auch sogar Songs lizenziert und zwar für Grey's Anatomy. Destination Vertical Feels Like, was eine Verbindung ist, wo man jetzt im ersten Moment vielleicht gar nicht hinkriegt. Und die Künstlerin kombiniert halt in ihren Songs so persönliche Themen mit dieser genannten elektronischen Klangästhetik. Ist nicht Mainstream, aber schon sehr starker songwriterischer Fokus. Und die besagten Songs könnt ihr ja mal reinhören. Unsolved Remained, also der Titeltrack, würde ich euch mal auf die Playlist schicken. Einfach mal zum Kennenlernen. Ich finde es sehr, sehr cool. Man kann es auch wunderbar nach anderen Alben, die ich heute schon genannt habe, spielen. Zum Beispiel Broadcast. Also es ist sehr, sehr ähnlich, weil ich habe in der Zeit halt auf so Sachen wahnsinnig gestanden und abgefahren. Und jetzt noch der persönliche Kontext. Das Album davor Luck war für mich so mitten in diese Trennungsphase mit meiner alten Beziehung reingefallen. Also am Anfang, wenn ich mich noch richtig erinnere, waren wir noch zusammen, als wir das zusammen gefeiert haben, dann ging es auseinander. Und dann kam Unsolved Remained, also so unter dem Motto, was bleibt noch, was remained noch. Und das hat mich irgendwie so auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle geschickt. Weil das Lackalbum war mit meiner alten Freundin verbunden und das Unsolved Remained ging jetzt den Übergang zu der neuen Beziehung und das ist mir am Anfang ganz schwer gefallen, das jetzt irgendwie mit meiner heutigen Frau dann zu hören, weil diese Künstlerin irgendwie so besetzt war von der alten Beziehung. Und deswegen ist das für mich so ein Brückenalbum in ein neues Leben, das ich bis heute lebe und deswegen wahnsinnig emotional mit mir verbunden. Und so erklärt sich das, dass so ein Album, das nirgendwo jetzt groß irgendwie gerankt, gechartet war, auch wieder so ein Special Interest-Tipp es kurz vor das Treppchen geschafft hat. Kennst du das Album überhaupt?
Speaker1
01:59:27
Nö, also noch nie davon gehört, weder vom Album noch vom Act, also das war jetzt der komplette Überraschungsmoment für mich, also so weit vorne eigentlich im Ranking was zu hören von dir, du hast genannt zu bekommen, wo ich gar nichts beitragen kann, aber ich bin gespannt, da rein zu hören, also sehr interessant beschrieben, Aber ja, überraschend gelungen.
Speaker0
02:00:01
Überraschend gelungen. Ich habe dich auch vorgewandt, aber mach mal. Gerne Feedback hinterlassen, wie du es dann fandest. Weil es ist für mich unvorstellbar, dieses Album ohne dieses Gefühl, Kontext zu hören. Das kann ich einfach gar nicht. Also ich kann dir keine objektive Meinung zu diesem Album sagen. Ich kann dir nur sagen, dass es mich einfach berührt, bewegt. Und dass ich diese Künstlerin dann auch später einfach verfolgt habe. Also ja, richtig, gestoppt. gestalkt, nein, Quatsch, verfolgt habe, was die so macht oder.
Speaker1
02:00:30
Auch wo die so
Speaker0
02:00:31
Auftritt. Aber ich habe es heute nie wirklich geschafft, sie irgendwie dann mal mehr kennenzulernen. Also ich habe durchaus mal ein Album von ihr empfohlen, dann später. Da ist auch die Verbindung. Da habe ich vielleicht auch mal im Nebensatz jetzt Lack rausgeschmissen. Aber ich kann mich jetzt dunkel erwähnen. Also an Soft Remained habe ich bestimmt höchstens mal in einem Nebensatz fallen lassen. Also fand ich das jetzt schön, dass ich das mal nochmal so platzieren konnte. Und falls sich jetzt jemand nostalgisch erinnert fühlt, ah ja, cool, habe ich auch gehört, Timo, kenne ich, auch gerne schreiben, interessiert mich, Leute zu finden, die das teilen können, was ihr jetzt heute davon denkt, was ihr jetzt damals davon gedacht habt, würde ich mich echt über Austausch freuen. Und wenn es für euch ganz neu ist, sowieso, ihr wisst ja, von der Vinyl und Playlist immer dann zum Album und vielleicht dann auch zur Schallplatte. That's the way. Und damit würde ich sagen, machen wir das Treppchen bereit, oder?
Speaker2
02:01:29
Platz 3.
Speaker1
02:01:31
Platz 3. Da kommt mein Platz 3. Ich habe jetzt auf diesem prominenten Platz raufgenommen, die Band And You Will Know Us by The Trail of Dead.
Speaker2
02:01:48
Da haben wir sie.
Speaker1
02:01:49
Mit dem Album Worlds Apart. Für mich einer der coolen Indie-Alternative-Rock-Bands dieser Zeit. Das Album erschien am 25. Januar 2005. Und interessanterweise, weil wir heute schon darüber gesprochen haben, am gleichen Tag, an dem ich Ketzka interviewt habe für das gleiche Album.
Speaker0
02:02:16
Hast du gedacht, bevor ich jetzt unnütz heimfahre, mich auf die Couch lege, machst du noch schnell ein Interview auf dem Rückweg.
Speaker1
02:02:23
Nein, Interview habe ich keins gemacht, aber ich war an diesem Tag bei der Plattenfirma, die das Album rausbrachte und ich bekam die CD quasi mit im Sinn von Hör dir das doch mal an und ich war total gehypt, weil ich ja das Vorgängeralbum schon extrem geliebt hatte, Source Tags and Codes hat das damals geheißen und World's Apart war das erste Album bei Interscope. Und die Plattenfirma hatte irrsinnige Hoffnungen in diese Band gesetzt und wollte die eigentlich pushen zum Welterfolg. Spoiler, es hat nicht geklappt. Dieses Album war fett produziert. Es hatte eigentlich gute, nicht nur eigentlich, es hatte tolle Songs, Aber man hat da und dort auch gemerkt, die wurden auch so produziert, dass die auch Hit sein könnten. Zum Beispiel The Rest Will Follow, einer meiner absoluten Lieblingssongs, würde ich auch für die Playlist nominieren wollen. Dann das interessante Stück To Russia My Homeland mit Hilary Hahn als Gaststar. So dieses Crossobering-Klassik-Bereich, das damals auch gemacht wurde, hatte auch etwas Neuartiges und war ein krasses, grandioses Album. Trail of Dead haben dann noch ein weiteres Album für Interscope veröffentlicht, das bis heute nicht auf Vinyl erschienen ist. Also es ist einer dieser verlorenen Schätze, auf die ich immer noch warten würde, dass das irgendwann nochmal veröffentlicht wird. So Divided hieß diese Platte oder hieß die CD, weil Platte im umgangssprachlichen Sinn gibt es ja nicht. Und dann wurde die Band gedroppt von Interscope. Also damit war quasi die Geduld vorbei, es reicht ja nicht zum Welterfolg und seither veröffentlicht die Band regelmäßig auf, weiß nicht, ob das eigene Labels sind, kleinen Labels, aber sie veröffentlichen permanent, also alle paar Jahre kommt ein neues Album, auch mit diesen unglaublich coolen Artworks, also diese Gemälde wie ein Wimmelbild mit den opulenten Schriften, das ist bis heute geblieben.
Speaker2
02:04:38
Aber das war für mich schon ein Peak,
Speaker1
02:04:42
Also eines meiner Lieblingsalben der Band. Und dieser Mix aus Alternative, Post-Hardcore, Art-Rock, wenn man so sagen will, Pro-Rock, zusammengepackt in dieser wirklich irren Energie, war schon ein cooles Statement. Und das ist meine Nummer drei.
Speaker0
02:05:03
Sehr schön, dann vielen Dank. Also And You Know Us by The Trail of Dead ist auf jeden Fall für jeden Podcaster da draußen immer wieder eine Herausforderung. Deswegen geniehst du auch bei mir jetzt nicht flüssig, darüber zu reden. Kenne ich natürlich, aber habe ich nie so wirklich gefeiert. Immer nur Leute getroffen, die es gefeiert haben. Mit dem Album mich jetzt noch ganz wenig beschäftigt, aber habe ich auf jeden Fall Bock drauf und wird natürlich ausprobiert. Gut, dann geht's weiter mit meinem Platz 3 und damit auf das Siegertröppchen drauf und wieder. Wolfgang, wirst du wahrscheinlich nicht damit gerechnet haben, wie sollst du auch, wie willst du auch, dass es dieses Album sein würde. Aber ich habe es halt so übel gefeiert, als es damals kam, weil es so fresh und so anders war, wie ich es bis dato noch nie gehört hatte. Und deswegen musste ich es einfach mitgehen. Und zwar geht es um dieses hier M.I.A. mit dem Album Arrowar. Das kam am 22. März 2005 raus in den USA und auch im April dann in UK und Europa. Ist so eine Mischung, jetzt kommt was ganz anderes, aus Hip-Hop, Dancehall, Electroclash und Worldbeat. So Künstler wie Diplo oder Switch, die auch Produzenten auf dem Album waren. Sind hier zu nennen, weil sie halt eben auch diesen Stilmix prägen und diese globalen Einflüsse, ich sagte ja auch World, Beat, so Acts wie Senti Gold oder Little Dragon, das sind ja bekannt für so genreüberschreitendes Musik irgendwo in der globalen Pop-Elektronik, aber klingen halt alle immer noch irgendwie ganz anders. Also ich würde sagen, es ist sehr eigenständig. Er kam auf XL Recordings und Indoscope Records, MIA, da steckt dahinter ein Name, der wahnsinnig schwer auszusprechen ist für mich, aber ich probiere es mal. Matangi oder auch Maya Arul Raghazam, die ist britisch-tamilische Musikerin und hat sich hier mit dieser Mischung aus Pop und Politikerbotschaft und diesen Global Sounds ein Denkmal gesetzt. Der Titel Arola steht so für diese Verbindung von DIY-Ästhetik, Protest und Tanzbarkeit und das merkt man auch gleich, also es ist wahnsinnig, ja auch aggressiv, es hat so eine Shoutout-Ästhetik, man merkt halt einfach, die Frau will was und die will auch vor allen Dingen was ausdrücken, dabei ist aber trotzdem tanzbar und halt nicht irgendwie sperrig oder so. Und jetzt dieser Titel, Arona, ist ein Codename von ihrem Vater, der auch in der familien Unabhängigkeitsbewegung aktiv ist. Das heißt so dieses Thema Revolution, Identität, das Album ist auch familiär geprägt. Und MIA ist hierbei in grob weiten Teilen selbst verantwortlich für die ganze Geschichte. Also sie produziert mit minimalstem Material für die Technik-Fans. Das war ein Roland MC-505. Baut sie sich so, ja, fast schon Billy Eilish-mäßig, so Tracks in ihrem Zimmer zusammen und hat dann eben diese globalen Rhythmen da mit reinfließen lassen. Und ja, irgendwas mit Dancebeats, irgendwas mit politisch. die Kritiker fanden es ziemlich gefeiert. Also haben dann gesagt so, okay, Tanzmusik mit Revolte, wann hatten wir das das letzte Mal? Ich musste jetzt gerade kurz an Rage Against the Machine oder sowas denken. Aber auch das klingt natürlich völlig anders. Und ja, es gab eine Verschiebung bei dem Album, habe ich jetzt nochmal rausgefunden, das wusste ich damals auch nicht. Da gab es nämlich so Probleme mit Sample-Rechten. Also ursprünglich sollte das Album nämlich schon 2004 kommen und wäre damit, in unserer letztjährigen Sendung aufgetaucht. Und die Single Sunshower ist thematisiert so Themen wie zum Beispiel Guerillakampf und Asyl. Und vom Artwork her ist das halt sehr cool gemacht. Man sieht Tiger, man sieht Panzer, man sieht Anspielungen auf die tamilische Symbole. Also es ist visuell wie auch auditiv rebellisch sozusagen. Und ich würde euch gerne mal mit in diese Welt von MRAE nehmen, wenn ihr sie vielleicht nicht kennt und würde gerne mit euch den Song Pull Up The People rausschauten und dann schauen wir mal, ob ich den Wolfgang ein bisschen verstört habe oder inspiriert habe. Und da gehe ich raus. Sehr geil, das ist mal mit dir zu feiern für die YouTube- und Podcast-Hörer diesmal, da wir ja den YouTube-Videopart rausschneiden später. Kann leider niemand von uns sehen, wie wir gerade abgegangen sind. Zwar immer noch auf dem Bürostuhl und sozialverträglich, aber es hat uns auf jeden Fall geschakt. Und ja, was soll ich noch sagen? Ich kann natürlich noch die Brobs raushauen. Auch hier haben wir nämlich eine Nominierung für den Mercury Prize gehabt in UK. Okay, wir haben Metacritics 88 von 100, wir haben UK-Album-Charts auf 98 und den US-Billboard 200, ging es auf den Platz 190, aber das ist aus meiner Sicht alles völlig irrelevant, weil was zur Hölle denkt Wolfgang da drüber, das will ich wissen. Ich bin gespannt.
Speaker1
02:11:36
Also ich hatte dieses Album für eine gewisse Zeit in meinen Top 10 für heute. Also das war so ein Album, das einfach ganz klar auch dieser Zeit verbunden ist, das war extrem innovativ. Dieser Mix eben aus dieser Dance, World, Music mit politischen Botschaften, das war einfach eine Ansage.
Speaker0
02:12:01
Es ist letztendlich.
Speaker1
02:12:02
Deswegen dann rausgefallen bei mir, weil es dann andere Alben gab, die mir emotional dann näher standen. Also das war irgendwie so für mich ein Kopfalbum, zu sagen, ja stimmt, 2005 Müsste eigentlich diese Platte da dabei sein. Und insofern ist es cool, dass du sie mit hast, weil sonst wäre sie herausgefallen. Aber weil ich sie immer weitesten Stack hatte, kann ich die auch zeigen.
Speaker0
02:12:33
Ich habe mich nämlich kurz gefragt, ja, warum geht denn der Wolfgang da weg von der Kamera? Was macht er denn da, während wir den Song hören? Geht er, braucht er jetzt mehr Tanzfläche, braucht er mehr Platz? Nein, er zieht es. Also es hat ganz.
Speaker1
02:12:45
Ganz viel Platz natürlich zum Dancen. Aber vor allem ist bemerkenswert dieser Album-Release Das war nämlich oder ist eigentlich ein echtes VMP-Schätzchen. Also die kam vor ein paar Jahren als VMP-Exklusiv raus. Und ich sehe gerade,
Speaker2
02:13:10
Ich habe die Nummer 500.
Speaker1
02:13:12
Eine schöne Nummer.
Speaker0
02:13:16
Jetzt wäre es nicht schon Info genug, dass du schon wieder eine VMP-geile Person hast von einem größten Album von 2005. Jetzt hast du auch noch die 500. Warum hast du nicht die 2005? Ja, weil es nicht so viel gab.
Speaker1
02:13:30
Ich glaube, das war auch nur eine 500er Auflage, also wirklich wenig. Aber die war auch ganz, ganz schnell weg. Doppel-LP mit zweifarbigen Pressungen. Eine so, auch so Lime, so gelbmäßig ist es. Dieses Album. Das ist die eine Sache und die zweite Platte ist grün.
Speaker2
02:14:00
Schön.
Speaker1
02:14:02
Ja, auch so eine schöne, grelle Farbe, die einfach, oder beide passen ja perfekt zum Cover-Artwork. Also damit findet sich beides so gelb und grün. Ja, ist deswegen auch ein Schätzchen. Nicht nur, weil die Pressung so schön ist, die ist mittlerweile auch richtig toll.
Speaker0
02:14:22
Also wenn du mal mit Anthony & Johnson auf dem Sterbebettel liegst, du bist ja ein bisschen älter als ich und du wirst das vererben, dann kannst du ja irgendwo in die Shownotes was reinkriegen, was mit der Beleidung passiert. Das ist wirklich, also das ist wirklich, also wenn du das Ding hast, ich kann mich da wirklich dran erinnern, weil ich war ja nie bei VMP, ich hab das ja immer irgendwie gemieden, bis heute und jetzt heute noch mehr Gründe vielleicht jetzt damals. Und mir war es halt immer irgendwie zu teuer oder zu kompliziert oder ich wollte nicht so was Regelmäßiges haben, ich wollte irgendwie mehr Kontrolle. Das war für mich so das, warum ich das nicht gemacht habe. Aber ich weiß, dass das da angekündigt war und ich weiß, dass es in dem Moment besonders schmerzhaft für mich war, weil ich die wirklich sehr, sehr gerne damals gehabt hätte. Sehr geil. Und das zeigt auch wieder Wolfgang, wie gut organisiert du bist. Man denkt noch so kurz, er steht kurz auf, leicht dänzer oder tut sich die Beine verschütteln, aber keine zehn Sekunden später ist er wieder zurück und zieht diese Plane raus. Also er weiß schon, wo er greifen muss.
Speaker1
02:15:23
Also, wie gesagt, ich habe hier neben meinem Platz noch einen kleinen Stack von Platten, die es nicht in die Top 10 geschafft haben. Ich aber noch nicht eins hatte, dachte jetzt, vielleicht höre ich die noch und ich kann die noch brauchen und tata!
Speaker0
02:15:40
Die Leuten verkaufen das schon anders. Denen sagen wir, zufälligerweise war diese Platte auf diesem Stockwerk, und du musstest nicht in den Aufzug, weil das hätte natürlich gedauert, dass der dann aus dem tiefen Schacht da wieder auf dein Stockwerk hochfährt, ins Studio. Das hättest dir jetzt nicht so schnell geschafft.
Speaker1
02:15:58
So viele Platten sind es ja geil. Es sind schon ein paar, aber ja, okay.
Speaker0
02:16:03
Der bescheidene Wolf.
Speaker1
02:16:05
Auf alle Fälle toller Release. definitiv, ja.
Speaker0
02:16:10
Ja, cool. Hätte ich jetzt nie gedacht, dass du den irgendwie in so einem näheren Stack zu der Top 10 drin hast, also Top 10 sowieso nicht, aber dass es überhaupt irgendwie in Frage gekommen wäre, hätte ich jetzt nie gedacht, also hätte ich nicht gedacht, dass dir das irgendwie gefällt, aber freut mich total, dass du es auch dabei hast. Das bestätigt nur, dass ihr da draußen dieses Album nochmal auskramen solltet. Ja, schön.
Speaker1
02:16:37
Definitiv, also Also so ein Song wie... Wacky, dann Gunn, war so mein Albumöffner damals.
Speaker0
02:16:45
Ja, das war so gut. Also gerade die zwei, da konnte ich mich eh kaum mehr... Oder Banana. Na gut, das ist nur das Intro. Also zwischen den zwei wäre es bei mir auch ausgegangen. Aber ich habe mich jetzt mal für Productive People entschieden. Also ihr merkt, spätestens bei dem Träbchen fangen wir an zu schwurfen. Auch wenn ihr es nicht seht, ihr müsst uns glauben. Auf jeden Fall so laut gedreht, dass wir unsere alternden Knochen nicht hören und sich alles noch genauso anfühlt wie 2005, weil wir ja, wie schon gesagt, konserviert zu euch sprechen. Also da ändert sich ja nichts. Guckt euch ein Video an von vor fünf Jahren, das ist genau das Gleiche.
Speaker1
02:17:30
Und ich werde dir dann einfach so diese Platte dann in den Kommentaren vermachen. Also quasi als YouTube-Testament.
Speaker0
02:17:39
Testament in den Shownotes, ja. Genau. Auch eigentlich ganz interessant. Was für eigentlich, wenn.
Speaker1
02:17:46
Ihr eine Plattensammlung habt, die ihr uns gerne überlassen möchtet, bitte jetzt in die Shownotes den Discogs-Link der Sammlung.
Speaker0
02:17:56
Das ist gut, ja. Genau. Aber wir sind ja ein Sunnyboy-Podcast, wir wollen das ja nicht schlechte Laune machen. Und über das Ende der Zeitreise reden. Nein, wir gehen zurück. Einfach 2005. Holen euch ab, werfen euch dahin, hoffen, dass ihr da jetzt möglichst eine gute Zeit hattet oder zumindest eine, über die ihr gerne zurückdenkt. Denn auch melancholische und traurige Momente sind ja manchmal, man geht ja auch manchmal gerne in dieser Melancholie auf. Also mir geht es zumindest so, war nicht alles cool in der Zeit, aber trotzdem denke ich gern dran zurück. Es sind ja auch Zeiten, die einen dann prägen und man ist ein Teil davon und das hat halt seine Wichtigkeit. Gut, also, so ist es. Platz zwei. Ja.
Speaker1
02:18:42
Platz zwei bei mir. Ich habe heute schon mal gesagt im Podcast, dass das so die Zeit war, wo nochmal diese, aus meiner Sicht das letzte Mal, so eine richtige Welle an Bands, an Musikstilen kam. Also in diesem Jahr war dieser Indie-Rock aus UK extrem prägend. Für mich, aber für ganz viele andere Leute auch. Es war eine Zeit mit ganz tollen, eigentlich waren es meistens Debüts, was das Ganze auch ein bisschen charakterisiert. Die meisten Acts sind dann mit dem zweiten Album schon mal abgefallen. Nicht alle, aber diese Welle brach dann auch schnell wieder. Nur 2005 war so wirklich so dieser Wellenkamm. Und da gab es dann ein paar Alben, denen konnte man damals nicht vorbei, wenn man so Indie-Rock hören wollte. Und die fingen vielleicht ganz leise an, aber dann wurden gleich die Alarmglocken geläutet. Und auf meiner Nummer zwei ist das Debüt von Blockparty, Silent Alarm, das ein irrsinnig cooles Indie-Rock-Dance-Rock-Album ist. Also auch hier, wir haben dieses Thema Treibende, zackige Gitarren, wirklich so treibende Songs. Man denkt an Helikopter, an Bankhead, an This Modern Love. Also wirklich ein Debüt, wie es einfach ganz wenige in dieser Zeit gab. Die Band Blockparty hatte sich erst kurz zuvor gegründet. Wir denken vielleicht noch an den Sänger Kehle, Der ist auch heute, glaube ich, das einzige fixe Mitglied noch ist, also das bei Blockparty
Speaker2
02:20:56
Öffentlichkeit würde ich nichts sagen, weil es natürlich gibt die Band noch. Ich glaube, sie treten auch nächstes Jahr in einer gemeinsamen Tour mit Interpol auf,
Speaker1
02:21:04
In so einer Jubiläumskombinationsgeschichte. Und dieses Album gibt es auch aktuell als 20-Jahre-Edition, ich glaube auf weißem Vinyl, neu veröffentlicht worden, gibt auch eine schöne Box dazu. Und wer in dieser Zeit dieser britischen Indie-Rock-Welle wieder eintauchen möchte, sollte das mit diesem Album unbedingt tun. Ich habe hier ausnahmsweise die erste Saison auf Boring Black, also Braucht man jetzt nicht großartig rausgeben. Schönes Album. Muss man eigentlich haben. In dem Jahr 2005, auch bei vielen besten Listen, ganz weit vorhin bei vielen Kritikern. Ich habe mich total damals in diesen Sound verliebt. Ich glaube, es war vermutlich eh Helikopter. Diese Gitarren, diese Dringlichkeit. Man hat einfach gespürt, diese Band hat eine Aussage, eine Agenda, die hat was zu sagen, die hat es auf dem Herzen und wurde auch für den Mercury Prize nominiert. Ich glaube, sie hat ihn aber nicht gewonnen und waren so einer einer der großen Protagonisten dieser britischen Indie-Rock-Velle der 2005er-Zeit.
Speaker0
02:22:22
Gut, ich sehe das ja vielleicht ganz anders. Für die Podcast-HörerInnen, das war natürlich ironisch, denn ich halte gerade mein Exemplar vom Blockparty Silent Alarm hoch und ich sage jetzt mal so, es hat jetzt nicht zufällig in Reichweite meiner, Fingerchen gestanden, sondern ich hatte damit heute noch was vor.
Speaker1
02:22:46
Doch.
Speaker0
02:22:48
Ja, aber so ist es und ich meine gleiches Recht für alle. Es muss auch mal mich treffen. Das ist mehr als fair. Und ich bin voll bei dir. Ich hatte ja eher so ein bisschen getippt, dass du sie vielleicht auch auf der Eins hast, aber das hast du nicht.
Speaker1
02:23:11
Ja.
Speaker0
02:23:14
Kann man ja eigentlich so sagen. Aber selbst wenn du es hättest, du bist ja immer im Vorteil, du darfst ja zuerst schießen. Also insofern, ja, musste ich mich schon letztendlich ein bisschen mit vor arrangieren, dass die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass dieses Album nicht von mir vorgestellt oder gezeigt wird. Aber das ist völlig okay, denn wir müssen das ganz dringend drin haben. Weil, ich weiß nicht, man muss auch auf die Vinyl und Playlist gucken. Also ich glaube, wir haben es schon wirklich an vielen Stellen, haben wir es schon erwähnt und immer wieder davon gesprochen. Mit Recht, weil das ist einfach ein Meilenstein des Genres dieser Zeit und kann ich oft genug und viel genug gefeiert werden und natürlich auch bei uns und diese weiße 20th anniversary, die habe ich natürlich auch am Schirm.
Speaker2
02:24:08
Die kam, glaube ich,
Speaker0
02:24:08
Gerade erst vor einer Woche. Jetzt, wo wir gerade aufnehmen, Also auch eine ganz frische Geschichte und das lohnt sich. Aber ich habe tatsächlich eine andere, kann ich auch mal zeigen. Vielleicht hast du deine auch noch, dann können wir die sozusagen aneinander halten. Also ich habe keine Erstpressung, ich blende es mal gerade ein. Also ich habe hier ein späteres Release und zwar hier die, da war auch so ein Hype-Sticker drauf, eine 180 Gramm Vinyl, weil das ja so wahnsinnig wichtig ist. Das ist eine Version hier von, Moment, ich muss schauen, 2018, genau, kam das raus, im Oktober. Auch Budgeter, You Must See und das habe ich damals geholt, weil ich kann mich erinnern, als ich die geholt habe, da waren nämlich gerade so Erstpressungen so schwer zu kriegen oder teuer und dann war eigentlich der Markt so geleert mit diesem Album und alle hatten das total gefeiert, dass es das endlich wieder gab, kann ich mich erinnern und da im Zuge dessen hatte ich dann eben entsprechend zugeschlagen. So viel zur Historie.
Speaker1
02:25:17
Aber das heißt, Die ist da bei dir jetzt auch auf Platz 2.
Speaker0
02:25:22
Nicht ganz. Aber da ja unsere ZuhörerInnen wahrscheinlich auch, so wie ich, mit Mathe nicht so viel am Hut haben, heißt das ja nichts.
Speaker1
02:25:37
Stimmt.
Speaker0
02:25:40
Es ist alles noch möglich. Also wir wollen da auch wirklich nichts irgendwie vorwegnehmen. Also wir würden auf jeden Fall nicht meinen Link, was ich euch gerade gezeigt habe, das war jetzt nur so ein Bonus, sondern den von Wolfgang dann in die Shownotes packen und dann könnt ihr euch das eben entsprechend anschauen. Also ich bin immer wieder begeistert, Wolfgang und die Erstpressungen, da könnte man eigentlich auch nochmal eine Eigenfolge draus machen. Es ist also wirklich krass, was du alles da rumstehen hast, weil das ist ja auch wieder so ein Ding, ne? Wenn du das heute kaufen willst, jo. Ne? Ne? Ne?
Speaker1
02:26:19
Die Gnade der frühen Geburt. Also bei vielen Dingen ist es keine Gnade, schon so alt zu sein. Aber wenn es ums Plattenkaufen geht, ist es schon recht gut, wenn man Platten gekauft hat, bevor der große Hype kam.
Speaker0
02:26:37
Ich sag mal so, wenn man jetzt für euch Podcast-Eureihe da draußen, die jetzt nicht die Preise bei Discog sehen, wer nicht eine Mint-Mint-Mint-Mint-Mint Version haben will und die normalen Blood-Records-Preise gewöhnt ist, der kann ja mal kann ja mal kann ja mal sich, kann sich ja mal eine herholen, das geht schon. Das geht schon. Okay, wow. Blog-Party ist schon raus. Noch einmal tief durchatmen. So langsam kriege ich Hitze hier. Zum Glück habe ich noch ein letztes Getränk hier übrig, weil jetzt wird es natürlich immer zwingender und immer nochmal besser und wir waren ja schon so hoch. Aber ich sage dir was, also wenn ich jetzt gleich mit meinem Platz zwei komme, weil mehr habe ich ja dann nicht mehr, dann wirst du, glaube ich, auch wieder überrascht sein. Also du wirst nicht sagen, oh ja, klar, habe ich auch, lieber Plupp. Es könnte sein, dass du es gehört hast. Es könnte sogar sein, ich bin mir nicht ganz sicher, dass ich es mal gesehen habe, also auf Social Media. Aber ob du es jetzt warst oder jemand anderes.
Speaker2
02:27:46
Schwierig.
Speaker0
02:27:48
Aber ich sage mal so, wenn jemand überhaupt das Ding auf Schallplatte hat, jetzt sind wir nämlich bei diesem Thema Ra, dann vielleicht wirklich du. Jetzt weißt du natürlich nicht, ob oben oder unten in deinem Zuhause.
Speaker1
02:28:02
Wo die Bundeslade quasi untergebracht ist.
Speaker0
02:28:07
Genau. Oder noch tiefer, wo die Erstpressungen hergestellt wurden. Das bedarf weiterer Erklärung, aber ich muss sagen, es ist für mich also ein, maximal underrated Album, weil ich finde, also auch gerade in der JVC, in der German Vinyl Community taucht es kaum auf und ich befürchte, es liegt halt eben daran dass man nicht einfach mal.
Speaker2
02:28:35
Irgendwie in die
Speaker0
02:28:35
Schallblatte irgendwo rausziehen kann aber ich hoffe, dass es daran liegt, dass es eben nicht daran liegt, dass ihr das Ding noch nie gehört habt oder womöglich nicht kennt, weil dann hättet ihr da draußen schwer was verpasst. Und jetzt kann ich es endlich mal raushauen. Ich wollte schon so lange mal über dieses Album noch mal sprechen. Wir haben es mal gehabt, aber frag mich nicht in welchem Kontext. Aber jetzt Schluss mit Rätseln. Es geht um Tele-Pop-Music oder Tele-Pop-Musik. Wenn ihr das ausspricht, mit K hinten und dem Album Angel Milk. Das kam am 21.06.2005 und ist so eine Genre-Mischung zwischen Downtempo, Trip-Pop, Electro-Pop, Ambient-Pop. Ist ein bisschen ähnlich zuzuordnen in eurer Schallblattensammlung, wenn ihr sie halt, wie gesagt, habt mit Air oder Zero-Seven oder den von mir häufig gelobten Theory Corporation oder auch Ruhig-Skop. Alles Dinge, die mir häufiger mal durch den Mund fliegen, aber Telepop Music eher seltener. Kam auf Capital Records, auf Ammy Music Friends. Ist ein französisches Elektronik-Trio und trotzdem nicht Daft Punk oder so. Bestehen aus Fabrice Dumont und Stéphane Henry und Christophe Hedier. Ich hoffe, ich spreche das richtig aus. International bekannt geworden sind sie durch Spreed vom Debütalbum Genetic World Und vom Steed her sind sie so eleganter, reduzierter Downtempo, wie ich sagte, mit sehr, und jetzt holt es mich ab, weil Downtempo alleine nicht so warmen Vocals und sehr feinelektronischen Vocals. Schichten und Lagen. Also es ist deutlich szeniastischer, melancholischer als das Debüt. Wir haben einen engen Fokus auf Atmosphäre, wir haben Streicher, wir haben fragile Beats, wir haben mehrschichtiges Sounddesign, das einem so richtig wie so eine Decke umhüllt und so richtig schön warm macht. Ein Grund mehr ist gerne auf Vinyl zu haben mit einem entsprechenden musikalischen Hi-Fi Setup. Wir haben da die großartige Angela Mac Kluski drauf mit ihrer markanten Stimme so wie Deborah Anderson. Das sind Namen, die tauchen an verschiedenen Orten mal auf. Es sind beides ganz großartige Sängerinnen, die die entsprechenden Songs, die sie beigesteuert haben, wahnsinnig prägern und auch, glaube ich, einen Großteil davon ausmachen, dass ich dieses Album so toll finde. Und es ist auch sehr stark produziert. Wollen wir noch dazu sagen. Also die audiophilen Hörer kommen auch auf ihre Kosten. Ich habe es leider nie auf Schallbleiter gehört, aber Aber man hört es ja schon digital, also wir haben wirklich eine ganz tiefe Bühne und halt eben so dieser warme Electronic-Mix, das kommt sehr schön übereinander. Vielleicht so ein bisschen ähnlich wie jetzt mit Gruder und Dorfmeister, das ist ja auch diese Audiophile-Pressung da von Gruntman, die ich vor kurzem im YouTube-Video vorgestellt habe. Aber das ist ja auch nochmal Next Level, also richtig gut. Und ja, also egal, was ihr da jetzt hört, Intro Everything, Don't Look Back, Ghost Girls, Wham, Lost Train 2, wherever, whatever ihr hört, ihr werdet abgeholt, wenn ihr auf Musik dieser Art steht. Das ist nie ein großer Schaderfolg gewesen, aber trotzdem, jeder, der es gehört hat, hat dem Ding starke Kritiken gegeben. Und das führt auch so ein bisschen dazu, dass es in der Szene, also zumindest in der Trip-Hop- oder Downtempo-Szene, als Kultalbum gilt. Und diese Original-LP von 2005 auf Black Vinyl, ja, ganz, ganz schwierig. Reissues, ganz schwierig. Also es ist wirklich eine ganz gesuchte Pressung, aufgrund auch der Klangqualität schon alleine. Also da ist einfach der Markt viel zu flach für dieses Ding. Und die meisten Einträge, die man dann halt irgendwo bei Discogs findet, sind CDs. Das heißt, wenn man jetzt bei Discogs zum Beispiel filtert nach Vinyl, ja, dann landet man halt hier bei einem Reisshow von 2021 und das war's. Also es ist einfach nichts vorhanden und es wäre so schön, wenn es wieder kommt, aber ein perfektes Jahr auch dafür, aber dann müsste man dann wirklich noch irgendwie kurz und einen Weihnachtsbaum oder so legen. Ich weiß es nicht. Wolfgang, hast du das Ding stehen?
Speaker1
02:33:00
Warte kurz. Nein, habe ich nicht.
Speaker0
02:33:06
Okay, da kann ich ja nochmal ruhiger atmen.
Speaker1
02:33:11
Wenn ich die Platte hätte, ich würde sie dir jetzt dann gleich auch in den Kommentaren vermachen. Oder mit den
Speaker0
02:33:18
Anderen Platten schicken, die du mir noch gewünscht hast, die du mir angeboren hast.
Speaker1
02:33:23
Genau, auf dem Wunschzettel, da stehen noch ein paar Sachen drauf. Also nein, also mir sagt zwar der Name, der Titel etwas musikalisch, kann ich ja mit der Aufnahme jetzt tatsächlich nichts anfangen. Also habe das vermutlich nie gehört, aber wenn das auch bei dir so weit oben rankt, riskiere ich auf alle Fälle noch ein Ohr. Aber habe dazu jetzt für mich eben keinen Kontext.
Speaker0
02:33:51
Okay, dann gebe ich dir den Kontext, weil es gibt diesen schönen Songtitel, wo diese besagte Angela Meklanski mitsingt und der heißt witzigerweise Don't Look Back, aber wir sind ja hier eine Zeitmaschine und natürlich gucken wir zurück und dann verstehst du vielleicht, was ich meine. Peter, auf deiner Schulter, was sagst du?
Speaker1
02:35:23
Cooler, cooler Track. Also ich kann mir sehr gut vorstellen, dass diese Musik auf einer gut produzierten Schallplatte wirklich eine schöne Sache ist. Also ich habe jetzt schon das Gefühl gehabt, man kann so diese klangliche Tiefe hier wahrnehmen. Wie eine Decke, ne? Ja, schon cool.
Speaker2
02:35:45
Ja.
Speaker0
02:35:46
Schönen und Also Leute, falls ihr zu Hause diese Blatte rumstehen habt und gesagt hat, ah, dieser doofe Panda, ich lege die eh nie auf und ist mir auch alles viel zu umständlich, das irgendwie im Internet zu verkaufen und ich meine, ich höre ja immer bei Wolfgang Timo so gern zu, ich schicke das Ding gerne raus. Gerne eine E-Mail an vinylund at t-online.de. Das Witzige ist, Wolfgang, es ist jetzt natürlich als Joke gemeint, aber man muss echt vorsichtig sein in unserer Community. Erinnere dich, ich habe ja mal irgendwann gesagt, dass ich diesen Repress von Daft Punk so gerne hätte und den leider verpasst habe, dieser riesen Hype. Und da hat mir ja wirklich jemand aus der Community das Ding zugeschickt. Also das ist ja real happened. Das traurige an der Sache war nur, ich hatte sie mir selber schon irgendwo besorgt und so gab es ja dann ein Gewinnspiel für die Community. Also ihr seht, im Notfall kommt es wieder in die Community zurück. Also wenn ich jetzt fünf Platten Telephone Music Angel & Milk kriege, dann kann ich vier wieder in den nächsten Verlosungstopf schmeißen.
Speaker1
02:36:50
So, dann nehme ich auch eine. Okay.
Speaker0
02:36:53
Oder jeder im Quartett kriegt eine und Thomas, hörst du mal rein, ob es überhaupt was für dich ist.
Speaker2
02:37:01
Das wäre doch eigentlich,
Speaker1
02:37:02
Vielleicht mach mal so eine Sendung so, in Österreich gab es mal so eine Tiersendung, wo so Hunde und Katzen gezeigt wurden
Speaker2
02:37:10
Und die suchten
Speaker1
02:37:11
Quasi ein neues Plätzchen. Wir könnten ja sowas für Schallplatten machen, sagen, okay, hier haben wir die kleine verspielte Telepop-Musik, die sucht ein neues Plätzchen, wer möchte denn? Und dann können die Leute E-Mails schreiben oder Nachrichten reinschicken und vice versa. und heute suchen wir für uns die Telepop-Musik.
Speaker0
02:37:32
Wer hätte denn die? Gewinne, gewinne, gewinne! Das kann man vielleicht mit so verschiedenen Formaten kombinieren. Vielleicht sprechen wir auch noch mit Textixix. Liebe Grüße nach Karlsruhe, aus Karlsruhe. Vielleicht kann man da noch so eine Versteigerung dran machen oder sowas. Ja, man muss mal überlegen, was es da alles gibt. Vielleicht kriege ich noch den Vinyl-Flow-Markt mit dazu. wir institutionalisieren das. Wir müssen das nur ein bisschen weiter auswählen.
Speaker1
02:38:01
Man muss erfinderisch sein. Bei diesen Sachen aus den 2000ern muss man sich was einfallen lassen.
Speaker0
02:38:06
Ja, so ist es. Also Leute, schaut alles raus. Ihr habt uns nicht ZwinkerSmiley-Sagen hören, also schickt uns eure Platten und wir denken uns danach dann das Konzept jetzt raus. Alright, Platz 2 ist getroppt und ich würde sagen, das heißt Trommelwirbel bei dir und Told You So bei mir. Letzte Platte für heute. Was ist dein Platz 1? Bam, bam.
Speaker1
02:38:33
Ja, also 2005 war es für ein Jahr, wo diese große Indie-Rock-Welle in der Spitze war. Und es gab ein paar Bands, die wirklich tolle Debüts veröffentlicht haben. Also ich könnte zwar den selben Text, den ich vor einer Platte gesprochen habe, jetzt nochmal bringen, weil es auch für diese Platte nämlich passt.
Speaker2
02:38:57
Hat er. Maximopark.
Speaker1
02:38:59
Das ist Maximopark. A Surve Trigger. Konnte man vielleicht erwarten, oder Timo?
Speaker0
02:39:07
Jetzt, wo du ausgeholt hast, da habe ich gemerkt, dass die noch gefehlt hat und da wusste ich es hundertprozentig. Also hätte ich jetzt mein Leben in die Waagschale geworfen, ich hätte es jetzt einfach riskiert, wenn ich dafür irgendwas Geiles kriege, zum Beispiel die Telepop-Musik. Also da war ich mir jetzt zu 99,8% sicher, dass es die ist. Jetzt mit diesen Einleiten Worten wusste ich es, weil ich bin natürlich drüber gestolpert und ja.
Speaker2
02:39:31
Ja, es ist ein Muss.
Speaker1
02:39:36
Ich kann mich noch so gut an diese Zeit erinnern. Das Jahr nach dem Debüt von Franz Ferdinand. Und kaum war quasi Franz Ferdinand noch irgendwie aktuell, hieß es schon, es kommen jetzt die neuen Franz Ferdinand. Und irgendwie finde ich,
Speaker2
02:39:51
Das war gar
Speaker1
02:39:51
Nicht so ein passender Vergleich, weil Maximum Park irgendwo schon eine andere Schule hat. Also auch dieser zackige Indie-Rock, schon auch natürlich tanzbar. Da konnte man auch vergleichen mit Bands wie Maximal Park, mit Franz Ferdinand, Block Party, Kaiser Chiefs, Future Heads. Das war schon diese Schule. Aber natürlich dazu kam dieses Songwriting und auch dieser spezielle Gesang auch von Paul Smith, der diese Songs auch irgendwie ein wenig auf ein literarisches Level hob. Also das war schon außergewöhnlich. Außergewöhnlich war auch, dass für eine Gitarrenrockplatte, dass die auf dem WAP-Label erschienen ist, die ja damals für elektronische Musik gestanden sind. Ich glaube, das war auch die erste Platte als Gitarrenrock, die dort erschienen ist. Und rausgekommen im Mai, am 16. Mai 2005, gab natürlich einige coole Singles. Und was bei diesem Release auch super war, sie hatten auch ein sehr stringentes Atem. Also so wie man es auf dem Cover sieht, es waren dann auch die einzelnen Singles mit der gleichen Shift, mit dieser Typo und mit Bildern von Leuten, die irgendwie als Freisteller fotografiert waren. Also zog sich super durch, ein schönes Konzept. Ich habe von dieser Platte die 10-Jahres-Edition. Und zwar kommt die auf Rot.
Speaker0
02:41:26
Perfektes Rot.
Speaker1
02:41:28
Diese Version. Also ich finde ja rote Platten total hübsch.
Speaker2
02:41:35
Es gibt aktuell eine 20-Jahres-Edition.
Speaker1
02:41:41
Ich glaube, die wurde auf schwarz ganz regulär neu veröffentlicht. Es gibt auch eine weiße im Bandshop. Sie machte vor einigen Monaten eine weiße Signierte die Runde. Also quasi die aktuellen Bandmitglieder direkt am Cover unterschrieben hatten. Ich glaube, man kann sich die normale weiße aber noch bestellen. Wenn sie sich signierte, war dann schnell weg.
Speaker0
02:42:07
Die habe ich im Slack, glaube ich, gesehen. Die hat jemand aus der Community gepostet mit den Unterschriften. Da habe ich gedacht, ah ja, gab es. Gab es also irgendwie so zu kaufen, habe ich mir gleich gedacht.
Speaker1
02:42:18
Und das war dann auch in der Vorbestellung, ich glaube, das war im August, könnte es vielleicht sogar sagen, so 14. Oder 15. August herum, wurde dieser Vorbestell-Link im Slack gepostet. Es haben auch einige Leute dort auch gleich bestellt. Dann gab es aber Stornierungen, weil sich irgendwie der Shop bei den Versandkosten irgendwie verkalkuliert hatte und die haben dann diese Bestellung storniert und glücklich, wer dann danach nochmal bestellt hat und vielleicht jetzt ein Sammlerstück hat. Ich habe es nicht. Aber ist auch okay, weil ich habe diese schöne Version und im Zweifelsfall mag ich Rot lieber als Weiß, muss ich sagen. Das ist für mich das perfekte Ausgabe.
Speaker0
02:43:02
Jetzt sehe ich es gerade nochmal. Ach ja. Also, wir sagen es auch an der Stelle nochmal, kommt in den Slack. Das ist nämlich Eddie gewesen, unser treuer Zuhörer, der es mit Sicherheit auch diese Folge anhört und auch schon wirklich einer zu den Leuten gehört, die im Slack wirklich so die coolsten Plattentipps eigentlich raushauen und witzigerweise, also er hat erstmal vier Credits gekriegt, neun Leute haben schon mal irgendwie hier Symbol drangehauen, zehn insgesamt, und außerdem ist oben drüber die The Sundays, witzigerweise wo ja jetzt gerade der Talk mit Marco, was mit Musik war, unser Livestream, wo wir die Platte so gehypt haben, und da sieht man halt die drei Unterschriften also Eddie kannst du stolz drauf sein, schönes Ding und ganz liebe Grüße und danke fürs treu zu hören.
Speaker1
02:43:52
Kann man sich mal anschließen. Ja. Wow.
Speaker2
02:43:56
Sollen wir noch eine
Speaker0
02:43:57
Werbung machen für das Vinyl-Weihnachtswichtel? Vielleicht hat jemand in den Slack zu kommen, nur deswegen.
Speaker1
02:44:06
Wer schnell ist, ich glaube, wir kommen ja jetzt, wenn wir jetzt rauskommen, dann wäre noch drei Tage Zeit, A, in den Slack zu kommen und B, wenn man schon im Slack ist, sich beim Vinyl-Weihnachtswichteln Weihnachtswichteln unserer Slack-Community, unserer Lost-in-Winal-Community dort anzuschließen. Das wird von mir jährlich organisiert. Das heißt, ich sammle alle Adressen ein von Leuten, die da mitmachen wollen, ziehe dann meine Wolfs-Weihnachtsmütze an, los dann zu, wer welchen Wichtel bekommt. Und dann verschickt man eine Platte und kann sich unter dem Weihnachtsbaum über eine Überraschung freuen. Von einer ziemlich sicher cool ausgewählten Platte, weil hier einfach ja kein Ramsch verschickt wird. Jeder macht sich so seine Gedanken, welche Platte möchte ich gerne schenken. Die hat mir in diesem Jahr besonders gut gefallen. Sie bedeutet mir viel. Sie ist ein Klassiker, kann aus der Sammlung sein, kann neu sein, aber es ist immer eine schöne Sache. Und ich freue mich persönlich immer einerseits darüber, dass einfach da viele Leute mitmachen und dann auf den Moment, wenn die Leute die Platten ziehen, die sie bekommen haben und zu sehen, was haben
Speaker0
02:45:22
Sich die Leute da.
Speaker1
02:45:23
Gegenseitig geschenkt. Das ist so zu Weihnachten einfach immer noch sowas, ein schönes Tüpfelchen auf dem auf dem Baum. Also, ein paar Tage wäre noch Zeit. Nennschluss ist 3. Dezember um 18 Uhr. Das wird ja noch.
Speaker0
02:45:40
Also ist unter jedem Video, unter jeder Podcast-Folge eigentlich immer standardmäßig verlinkt. Ihr müsst euch dann noch so eine App installieren und dann seid ihr drin. Also so knapp über 250 Leute sind da aktiv. Also nicht die paar Millionen, was immer, lassen Sie mal sagen, Sie sind jetzt mal transparent. Aber die paar wenige, die da drin sind, die sind wahnsinnig leidenschaftlich, das muss man sagen. Das sind auch Leute, die von Anfang an früh dabei waren in diesem ganzen Vinyl-Universum, wie das alles so über die Jahre gewachsen ist. Also ursprünglich war es ja die Instagram-Gruppe, die ich damals gehostet hatte, aus der der Slack quasi entstanden ist. Deswegen bin ich da bis heute noch mit Herzen verbunden. Ganz viele YouTuber-Podcaster sind da kollektiv zusammen und ich würde sagen, neben den Weekend-Challenges, Wochenend-Challenges ist halt eben dieses Vinyl-Weihnachtsstich, eines der großen Highlights und deswegen der perfekte Moment, das nochmal zu sagen. Wenn ihr Bock drauf habt, da ein bisschen mehr in Touch mit der Community zu gehen und die Zeit reicht ja noch, also es lohnt sich und ihr kriegt dann eh ganz viele Platten-Tipps, ähnlich wie es jetzt auch im Progres-Channel bei Instagram ist. Also da gibt es viele Dubletten und Ähnlichkeiten, weil wir halt alle eine eng verzahnte Community sind. Liebe Grüße dahin an den lieben Sven, der der Host ist vom Lost in Vinyl Slack. Gut, also jetzt mehr können wir.
Speaker2
02:47:00
Fast nicht mehr
Speaker0
02:47:02
Sagen, weil wir sind, wir haben das ganze Jahr durchwandert, haben nicht einmal über den Papst gesprochen, über Angela Merkel auch nicht und Brokeback Mountain ist jetzt auch kein Skandal mehr. Liebt euch alle, egal welche Geschlechter untereinander und also wir sind bei der Musik geblieben, ich hoffe das war in eurem Sinne auch wenn das Intro noch am Anfang mehr Sachen aufgespannt hat, über die man noch 100 Jahre weiterreden könnte, aber ja wow, das war eine coole Zeitreise ich hab's wieder sehr sehr genossen und macht mir jetzt schon Laune für 2026, wo wir ja auch wieder 20 Jahre, 30 Jahre zurückreisen.
Speaker1
02:47:43
Dürfen auch nächstes Jahr gibt es ja ein paar Jubiläen also man kann auch sagen 1996 war ein cooles Jahr 2006 war auch noch ein cooles Jahr da kann man schon was draus machen aber
Speaker0
02:47:58
Die Frage ist Timo sollen wir.
Speaker1
02:47:59
Zum Rausschmeißen noch in einen Song meiner Nummer 1 reinhören? Natürlich und um sich geht es nicht The Coast is Always Changing so auch ein kleiner ja Ja, Wir sagen ein kleines Motto auch unserer gemeinsamen Arbeit, weil es geht immer weiter, die Platte dreht sich, es kommen neue Songs, es kommen alte Songs. Einzigbeständig ist der Wandel.
Speaker0
02:49:40
Ist der Jahreswechsel. Ich sag dir, ich werde mich wahnsinnig.
Speaker2
02:49:44
Auf 96 freuen. Das war für
Speaker0
02:49:46
Mich der, Urknall überhaupt, Musik zu hören. Aber dazu dein nächstes Jahr mehr. Das wird cool. Ich freue mich drauf. Aber wie gesagt, hört gerne auch die alten Folgen nach, was wir da alles gemacht haben. 1995 gibt es. 2004, 94, ich weiß gar nicht. Also wir sind schon ein paar Mal in die Zeitmaschine gestiegen. Gerne mal im Feed zurückgehen, wenn ihr hier Spaß hattet. Da habt ihr da genauso Spaß und das sind die Folgen, die sind zeitlos. Vinyl und Pre-Order ist immer heiß mit Pre-Order, Reissue, okay, was gibt's gerade, aber ein Jahr später gibt's schon wieder eine andere Pressung. Da muss man dann immer hören, wenn's frisch rauskommt. Aber diese Folgen.
Speaker2
02:50:23
Die sind zeitlos.
Speaker0
02:50:24
Die könnt ihr immer hören. Da könnt ihr jetzt direkt danach die nächste hören. Das macht immer Spaß, deswegen Einladung ist raus und ihr merkt schon, wir wollen eigentlich nie aufhören, aber Wolfgang, wenn du nichts mehr hast, wir müssen jetzt trotzdem mal Ende machen.
Speaker1
02:50:38
So sei es. Hat Spaß gemacht.
Speaker0
02:50:40
Sei es Dito. Sowas von. Und wir schauen auch vorne, wie es weitergeht bei Winnie und der Wolfgang.
Speaker1
02:50:48
Ciao.
Speaker0
02:50:50
Das war Vinyl und Talk zum Thema Top 10 Platten von 2005. Das größte Dankeschön, wie immer, an das gemeinsame Zeit zurückdrehen. Geht an Wolfgang, alias One on the Wolf bei Instagram, verfolgt unbedingt sein Profil und checkt die Posts, die dann kommen über das Jahr 2005 und gerne reposten, kommentieren. Wir rücken zusammen. Aber natürlich auch Danke an die Zuschauer und Zuhörerinnen auf YouTube und alle Podcast-Hörer im Vinyl und Podcast. Playlist könnt ihr jetzt im Anschluss hören oder eine andere Zeitreise-Folge oder was ganz anderes. Vielleicht interessiert euch für HiFi. Es gibt ja alles Mögliche. Schaut euch um bei YouTube. Lasst ein Like da, lasst einen Kommentar da, Abo, Glocke. Und die neue Funktion Video Hypen hilft uns natürlich am allermeisten, glaube ich zumindest. Keine Ahnung, klickt mal drauf, dann erfahren wir es endlich mal. Ansonsten Podcast abonnieren, Sterne verteilen, Rezensionen schreiben. Was den Podcast betrifft, wir sind immer noch traurig, dass ihr so selten was schreibt. Wir kommunizieren immer noch in ein dunkles Podcast-Loch, auch wenn wir die Zugriffszahlen sehen. Vielleicht ist ja Weihnachten oder der Jahreswechsel mal der Zeit ein paar liebe Worte dazulassen, It means a world for us sozusagen und die nächste Folge ist wieder Vinyl und Reissue mit Marc alias Sturmrocker73 mit dem ich gemeinsam unsere Plattenstaus im Kopf sozusagen beseitigen werde, ja kauft ihr euch Platten oder habt ihr Platten die wir hier besprechen, setzt bei eurem Post gerne das Hashtag Vinyl und Club und tagt Wein und Rolf beziehungsweise. Vinyl und, gerne reposten wir das in unseren Storys auf Instagram und hier auf YouTube zeige ich euch noch, wie man das Ganze schreibt. Aber so schwer ist es eigentlich nicht. Vielen Dank für das gemeinsame Feiern der Blatten, die uns bewegt haben. Macht's gut.
Speaker2
02:52:28
Ciao.