In unserer 32. Folge des GZ‑Podcasts „Chefsache“ geht es um die Eingliederung und Transformation der lokalen Traditionsmarke Förstina. Ein Prozess, der auf dem Papier einfach klingt – in der Realität aber ein hochkomplexes Zusammenspiel aus Strategie, Kultur, Markenführung und operativer Exzellenz ist. Warum das so ist, besprechen wir heute mit einem Gast, der diesen Wandel nicht nur begleitet, sondern maßgeblich gestaltet hat: Christian Schindel, Geschäftsführer der RhönSprudel‑Gruppe. Ein Manager, der Verantwortung übernimmt, wenn es darauf ankommt – und der die Integration von Förstina ganz bewusst zur Chefsache erklärt hat.2023 übernahm die Gruppe die Marke in einer Phase, die Schindel selbst als kritisch beschreibt. Absatzverluste, explodierende Energiekosten, fehlende Transparenz im Controlling – Förstina stand, wie er sagt, „mit dem Rücken zur Wand“. Doch statt abzuwarten, entschied sich die RhönSprudel‑Gruppe für einen schnellen, konsequenten Neustart. Systeme wurden umgestellt, Prozesse neu gedacht, Potenziale identifiziert. Eine der schnellsten Integrationen, die die Branche in jüngerer Zeit gesehen hat. Während RhönSprudel 2025 stabil blieb, brachte Förstina nicht nur Herausforderungen, sondern auch enorme Chancen: moderne Abfülllinien, freie Kapazitäten, ein starkes regionales Profil und ein ungewöhnlich hoher Erfrischungsgetränkeanteil. Keine Konkurrenz, sondern eine perfekte Ergänzung. Die Basis für eine neue Markenstrategie, die 2 Jahre lang entwickelt wurde und Förstina als regionalen „Local Hero“ neu positioniert – mit dem Claim „Quelle von Gemeinsamkeit...