Das klassische Go to Market liegt im Sterben.
Calls und Mails funktionieren gerade noch so gut, dass wir als Manager die Notwendigkeit umzudenken und neue Wege zu gehen ignorieren. Wir befinden uns in einem konstanten Kampf um die Aufmerksamkeit der Kunden.
Mit der zunehmenden Verwendung von Chat-GPT werden die Inboxen noch weiter überflutet. Selbst gute Mails und Produkte, bekommen nicht die Aufmerksamkeit, die sie verdienen. Und auch bei Inbound-Methoden sind wir einer konstanten Informationsflut ausgesetzt.
Zusätzlich gehen wir doch alle kaum noch ans Telefon, wenn wir die Nummer nicht kennen oder den Anruf nicht erwarten oder das Handy ist aus, weil wir in Meetings sind.
Bei all der Informationsflut und Spam geht es bald nur noch um ein Thema:
VERTRAUEN!
Vertrauen kommt nur leider nicht durch mehr Mails, mehr Calls und mehr Inmail.
Menschen vertrauen Empfehlungen von Menschen, die sie kennen.
Menschen vertrauen Empfehlenungen von Menschen denen sie vertrauen.
Unsere Kunden fragen sich nicht mehr:
„Wie kann ich mein Problem lösen“, sondern,
„Wem kann ich vertrauen, der mir bei der Lösung meines Problems hilft?“.
Menschen vertrauen Empfehlenungen von Menschen denen sie vertrauen.
Unsere Kunden fragen sich nicht mehr:
„Wie kann ich mein Problem lösen“, sondern,
„Wem kann ich vertrauen, der mir bei der Lösung meines Problems hilft?“.
Die Zukunft im Sales liegt in Beziehungen, im Aufbau von Netzwerken und der eigenen Marke.
Go to Network ist das neue Go to Market
Go to Network wird der Podcast sein, sich mit allen Fragen zum Wandel zu “trust based economy” beschäftigt?
In dieser Episode von Go to Network spricht Christoph Karger mit Svenja Rossig über ein Thema, das selten laut ausgesprochen wird – aber zum Alltag vieler Vertriebsteams gehört: Alkohol im Sales.
Svenja erzählt, warum sie seit vier Jahren keinen Alkohol mehr trinkt – und wie stark das ihre persönliche und berufliche Entwicklung beeinflusst hat. Gemeinsam mit Christoph spricht sie über die Rolle von After-Work-Drinks, Führungsverantwortung, Gruppenzwang – und darüber, warum nüchtern zu bleiben oft mutiger ist, als mitzutrinken.
Im Mittelpunkt steht die Frage:
Warum wird Trinken im Business-Kontext immer noch mit Zugehörigkeit verwechselt – und wie schaffen wir ein besseres Miteinander ohne Druck?
Warum wird Trinken im Business-Kontext immer noch mit Zugehörigkeit verwechselt – und wie schaffen wir ein besseres Miteinander ohne Druck?
Es geht um Selbstverantwortung, Suchtmechanismen, Unternehmenskultur – und um das Ziel, Alternativen zu schaffen, bevor aus Gewohnheit ein Problem wird.
Eine Folge für alle, die sich (nicht nur im Januar) mit Alkohol, Teamkultur und sich selbst auseinandersetzen wollen.
Takeaways
- Wer ohne Alkohol keinen Spaß im Team hat, sollte nicht trinken – sondern den Teamfit hinterfragen.
- Zugehörigkeit darf kein Drink erfordern.
- Alkohol ist nicht der Preis für gute Laune.
- Der „eine Drink“ ist selten das Problem – aber oft der Anfang.
- Wenn man Dinge tut, die man eigentlich nicht will, verliert man das Vertrauen in sich selbst.
- Teambuilding funktioniert auch ohne Kater.
- Führung heißt: Alternativen anbieten, statt Konformität erwarten.
- Veränderung fällt leichter, wenn man nicht allein ist.
- Die Entscheidung „ich trinke nicht“ braucht keinen Grund – sondern Respekt.
Sound Bites
„Wenn man Alkohol braucht, damit sich das Team versteht – hat man das falsche Team.“
„Du bist nicht komisch, weil du nicht trinkst – du bist einfach nur klar.“
„Nüchtern feiern ist nicht uncool – es ist die Norm, die wir verlernt haben.“
„Vertrauen in sich selbst beginnt bei kleinen Entscheidungen – wie dem ersten Nein.“
„Wer nur mit Alkohol dazugehören kann, gehört vielleicht zum falschen Kreis.“
„Der Kater ist nicht der Preis für eine gute Zeit.“
„Ich wollte nie wieder aufwachen und mich selbst enttäuscht haben.“
„Die Frage ist nicht: Warum trinkst du nicht? Sondern: Warum eigentlich schon?“
„Nicht jeder, der viel trinkt, hat ein Problem – aber jeder, der aufhört, braucht Mut.“
Chapters
00:00 Begrüßung & Q4-Drink ohne Alkohol
01:20 Wer ist Svenja? Vertrieb, Content & Sober Brunch
04:00 Accountability im Sales – und warum Ehrlichkeit unbequem ist
06:30 Warum Alkohol so präsent ist – besonders im Sales
08:30 Belohnung, Gruppenzwang & „High Performance“-Kultur
11:30 Persönliche Geschichte: Panikattacke & Wendepunkt
14:00 Der Entschluss: Nie wieder Alkohol
17:30 Community statt Kater – der Sober Brunch Club
20:00 Was Abstinenz mit Selbstvertrauen zu tun hat
24:00 Wie man sich langsam entfremdet – und neue Räume braucht
27:30 Aha-Momente und Veränderung aus eigenem Antrieb
30:00 Alkohol im Team – Verantwortung, Umgang & Alternativen
33:00 Warum es mehr alkoholfreie Optionen braucht
35:00 Erfahrungsberichte: Konsum, Kultur & Kompensation
39:00 Suchtverhalten im Sales – was Teams heute besser machen können
41:00 Aufhören – nicht ab dem 1. Januar, sondern ab jetzt
44:00 Wie geht’s weiter? Instagram, TikTok & Community
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