Willkommen in der vermutlich meistbesuchten Reality-Show der Welt: deinem eigenen Kopf.
Hier kommentiert ein unsichtbarer innerer Beobachter jedes Stirnrunzeln, jedes „Ähm“ und jede Kaffeetassenbewegung – live, in HD und mit übertriebener Dramaturgie.
In „SOCIAL ANXIETY – Leben unter sozialer Angst“ tauchen wir humorvoll und tiefgründig in die Mechanismen der sozialen Angst ein. Denn soziale Angst kann jede und jeden treffen – dich, mich, Kolleg:innen, Freund:innen … und ja, auch Stars, die scheinbar mühelos vor Millionen Menschen stehen.
Wir erkunden: Warum unser Gehirn soziale Situationen manchmal wie eine lebensgefährliche Bühne interpretiert. Welche Ursachen und Symptome soziale Angst antreiben. Wie der innere Beobachter entsteht – und warum er so gnadenlos kommentiert. Was wirklich hilft, um Schritt für Schritt mehr Selbstvertrauen zu entwickeln. 
Dabei verbinden wir spannende Storys aus dem Leben mit fundiertem psychologischem Wissen und praxisnahen Übungen, die du direkt im Alltag ausprobieren kannst – diskret, wirksam und ohne peinliche Rollenspiele mit fremden Menschen (außer du willst das).
Dieser Podcast ist für alle, die sich selbst besser verstehen, ihre Angst nicht länger nur ertragen, sondern neugierig erforschen wollen – mit Wissen, Humor und einer Prise Selbstironie.

„Schlaf dich frei: Wie deine Nächte soziale Angst stillen“ -„Warum dein Kopf nachts laut wird – und was dein Schlaf wirklich mit sozialer Angst zu tun hat“

Die Episode behandelt Glorias soziale Angst und Schlaflosigkeit. Ihre Gedanken stören den Schlaf, während Tipps zur inneren Ruhe gegeben werden. Nächste Folge: Träume und soziale Angst.

05.06.2026 5 min Mr. Solar Plexus

In dieser Episode unseres Podcasts befassen wir uns mit der Thematik sozialer Angst, Schlaf und der Suche nach innerer Ruhe. Wir setzen die Geschichte von Gloria fort, die wir in der letzten Folge kennengelernt haben. Hier begleiten wir sie in einer vertrauten, aber schwierigen Situation: es ist Abend, sie ist müde, aber der Schlaf bleibt aus. Ihr Handy blitzt auf, während ihre Gedanken unaufhörlich kreisen. Wir erkunden die Frage, warum gerade zum Schlafengehen die Gedanken besonders laut werden und warum Menschen mit sozialer Angst oft Schwierigkeiten beim Einschlafen haben. Der Schlaf wird häufig als passive Tätigkeit angesehen, doch ist er weit mehr als das. Er ist ein aktiver Prozess, bei dem unser Geist eine wesentliche Arbeit leistet. Während des Schlafs sortiert unser Gehirn Erlebnisse, verarbeitet emotionale Eindrücke, baut Stress ab und verändert die Bedeutung von Erinnerungen. Diese Funktionen sind von entscheidender Bedeutung, besonders für Menschen, die unter sozialer Angst leiden. Soziale Angst beeinflusst nicht nur die Wahrnehmung von Situationen, sondern auch die Bewertung dieser Erlebnisse. Hierbei versuchen unsere Gedanken, Sorgen und Ängste oft zuerst geklärt zu werden, bevor wir zur Ruhe kommen können. Die Problematik, mit der Gloria konfrontiert ist, wird besonders deutlich: Ihr Gehirn agiert nicht im Einklang mit ihren Schlafbedürfnissen. Stattdessen empfindet es den Drang, ungelöste Gedanken und Ängste vor der Nachtruhe zu klären. Dieser Schutzmechanismus wird jedoch zum Teufelskreis: Je mehr wir versuchen zu denken und Lösungen zu finden, desto wacher fühlen wir uns. Wir betrachten die Herausforderung, dass Kontrolle über den Schlaf nicht der richtige Weg ist. Stattdessen müssen wir Bedingungen schaffen, die den Schlaf ermöglichen. Wir erläutern, wie körperliche Aktivität den Tiefschlaf fördert, was zu mehr Regeneration und weniger Anspannung führt, und wirken damit der sozialen Angst entgegen. Ein regelmäßiger Schlafrhythmus ist ebenfalls entscheidend; durch feste Schlaf- und Aufstehzeiten geben wir unserem Geist eine Struktur und Sicherheit. In der Episode ermutigen wir unsere Hörer, Gedanken nicht zu unterdrücken, sondern sie zu beobachten und als Teil des Verarbeitungsprozesses anzunehmen. Für die nächste Folge bereiten wir noch tiefere Einblicke vor: Wir werden uns den Träumen widmen und untersuchen, warum wir von peinlichen Situationen träumen, wie realistisch diese Träume erscheinen und welche Rolle sie bei der Verarbeitung sozialer Angst spielen. Gloria wird uns weiterhin begleiten und möglicherweise auf Erlebnisse stoßen, die unseren Hörern vertraut sind. Abschließend vermitteln wir die Botschaft, dass ein lauter Kopf kein Fehler ist, sondern der Beginn eines inneren Verarbeitungsprozesses, der auch während des Schlafs fortschreitet. Entspannung und Loslassen sind essenziell, während unser Inneres an der Veränderung arbeitet.

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