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  1. Interner Podcast: So richtest Du einen Unternehmenspodcast für Mitarbeiter ein

Interner Podcast: So richtest Du einen Unternehmenspodcast für Mitarbeiter ein

Nicht jeder Podcast ist für die Öffentlichkeit bestimmt. Onboarding-Episoden für neue Kolleg:innen, das monatliche Update der Geschäftsleitung, Wissenstransfers zwischen Abteilungen: Das funktioniert als Podcast hervorragend, sollte aber möglichst nicht bei Spotify landen. Wie das gelingt, erfährst Du hier.

Smartphone with a lock icon showing secured status, next to a plant, pencil, glasses, earbuds, and notepad on a wooden surface.
Inhaltsverzeichnis

    Bei LetsCast.fm bieten wir Dir zwei Möglichkeiten, um einen Podcast rein intern bereitzustellen: unseren Passwortschutz sowie das Feature „Exklusive Hörer“. In diesem Artikel zeigen wir Dir, wie sich beide Optionen unterscheiden, wie Du sie einrichtest und welche Methode zu Deinem Anwendungsfall passt.

    Passwortgeschützt oder exklusiv – was ist der Unterschied?

    Dein RSS-Feed ist die Web-Adresse, über die Dein Podcast öffentlich abrufbar ist. Doch so sehr wir das offene Format im Podcasting feiern, ist es für sensible Formate nur bedingt geeignet. Daher gilt es für interne Podcasts, diesen Feed zu schützen, damit Unbefugte keinen Zugang zu Deinen Episoden erhalten.

    Der Unterschied zwischen Passwortschutz und exklusiven Hörern liegt darin, wie dieser Schutz des RSS-Feeds aussieht:

    • Beim Passwortschutz sichern wir Deinen Feed mit einem Nutzernamen und einem Passwort. Alle Hörer:innen teilen sich dieselben Zugangsdaten.
    • Bei exklusiven Podcasts pflegst Du jede Person, die Zugriff erhalten soll, einzeln über ihre E-Mail-Adresse bei uns ein. Diese bekommt eine eigene, individuelle Feed-URL zugesendet, welche später auch wieder deaktiviert werden kann.
    Podcast management interface showing exclusive listener settings with email entries, invitation dates, and feed URL icons.

    Beide Varianten haben dabei Vor- und Nachteile in Bezug auf Handhabung und Feature-Set, die Du folgend aufgelistet findest:

    Passwortgeschützter Podcast Exklusive Hörer
    Zugang Nur über Nutzername + Passwort. Für alle User gleich. Individuelle Feed-URL pro Person
    Podcast-Webseite Verfügbar und mit Zugangsdaten aufrufbar Basis-Webseite, um Feed zu unterstützenden Apps hinzuzufügen
    Web-Player Verfügbar auf Podcast-Webseite und zur externen Einbindung Nicht verfügbar
    Podcast-Apps Apps mit Passwort-Unterstützung nutzbar Apps mit individueller Feed-Unterstützung nutzbar
    Im Browser hören Über Podcast-Webseite möglich Rudimentär über Feed möglich
    Zugang entziehen Nutzer und Passwort ändern. Lediglich für alle gleichzeitig. E-Mail-Adresse löschen, daher gezielt pro Person möglich.
    Anhören auf Spotify Nicht möglich Nicht möglich

    Methode 1: Deinen Podcast mit einem Passwort schützen

    Diese Variante eignet sich, wenn Deine Hörergruppe stabil ist und Du den Podcast zentral zur Verfügung stellen möchtest, etwa über eine Seite im Intranet.

    So richtest Du den Passwortschutz ein

    1. Logge Dich in Dein LetsCast.fm-Dashboard ein und öffne Deinen Podcast.
    2. Wähle links im Menü den Punkt „Bearbeiten“ aus.
    3. Klicke auf „Erweiterte Einstellungen einblenden“.
    4. Aktiviere „Passwort schützen“ und trage einen Nutzernamen sowie ein Passwort ein.
    5. Speichere die Einstellung am Ende der Seite.
    Web page for podcast settings in German, showing options for language, timezone, and security settings with a username and password.

    Ab sofort werden beim Abruf Deines RSS-Feeds diese Zugangsdaten abgefragt. Auf Plattformen wie Spotify oder Apple Podcasts kannst Du den Podcast dadurch nun nicht mehr einreichen.

    So hören Kolleg:innen Deinen Podcast

    Um einen Podcast mit Passwortschutz zugänglich zu machen, stehen Dir drei Wege offen, die Du auch kombinieren kannst:

    • Podcast-Webseite: Deine Hörer:innen rufen die Webseite Deines Podcasts auf, geben Nutzername und Passwort ein und hören die Folgen direkt im Browser. Das ist der einfachste Weg für alle, die keine Podcast-App nutzen.
    • Web-Player im Intranet: Binde den Web-Player auf einer internen Unternehmensseite ein. Wie das geht, erklären wir im Howto-Bereich unter Web-Player integrieren.
    • Podcast-App: Wer den Podcast auch unterwegs hören möchte, fügt die RSS-Feed-URL samt Zugangsdaten manuell zu einer unterstützenden App hinzu. Aktuell sind dies etwa Apple Podcasts, Overcast oder Pocket Casts.

    Zur Not lässt sich die Feed-URL mit den Zugangsdaten auch direkt im Browser öffnen. Allerdings steht dort lediglich ein rudimentärer Audio-Player zur Verfügung.

    Methode 2: Exklusive Hörer anlegen

    Bei dieser Variante legst Du jede Person, die Deinen Podcast hören darf, einzeln an. Dies bedeutet etwas mehr Pflegeaufwand, gibt Dir dafür jedoch die volle Kontrolle. Denn jede eingetragene Person erhält eine exklusive Feed-URL, die automatisch ungültig wird, sobald Du sie wieder entfernst.

    So aktivierst Du „Exklusive Hörer“

    1. Öffne Deinen Podcast im LetsCast.fm-Dashboard.
    2. Wähle links im Menü den Punkt „Exklusive Hörer“ aus.
    3. Trage die E-Mail-Adresse der Person ein, die Zugang bekommen soll, und speichere.

    Sobald Du die erste E-Mail-Adresse einträgst, schaltet LetsCast.fm Deinen Podcast automatisch auf exklusiv. Jede eingetragene Person erhält ihre persönliche Feed-URL per E-Mail und kann diese zu einer unterstützenden Podcast-App wie Apple Podcasts, Overcast oder Pocket Casts hinzufügen.

    Email invitation to an exclusive podcast with buttons for RSS feed and podcast website links. Contains text in German.

    So entfernst Du Hörer:innen wieder

    Verlässt jemand das Unternehmen oder das Projekt, setzt Du im Menüpunkt „Exklusive Hörer“ den Haken bei „Entfernen“ und speicherst. Die individuelle Feed-URL dieser Person wird damit ungültig, alle anderen Zugänge bleiben unberührt.

    Aktuell verwaltest Du die E-Mail-Adressen manuell. Für ein Team von 20 Personen ist das schnell erledigt – bei mehreren Hundert Hörer:innen mit regelmäßigen Wechseln solltest Du diesen Aufwand einplanen oder auf den Passwortschutz ausweichen.

    Eine ausführliche Anleitung inklusive Anlegen des Podcasts findest Du im Howto Exklusiven Podcast erstellen.

    Das gilt für beide Methoden

    Damit es später keine Überraschungen gibt, solltest Du diese drei Punkte zuvor in Deinem Team kommunizieren:

    • Spotify fällt weg. Geschützte und exklusive Feeds lassen sich nicht auf Spotify abrufen. Wer Spotify gewohnt ist, muss für den internen Podcast auf eine andere App ausweichen.
    • Nicht jede App unterstützt geschützte Feeds. Lediglich Podcast-Player, die das manuelle Hinzufügen eines Feeds beherrschen, sind für exklusive Hörer und passwortgeschützte Podcasts geeignet. Alternativ können Deine Kolleg:innen über einen Browser hineingehören.
    • Kein Schutz ist absolut. Zugangsdaten und individuelle Feed-URLs können weitergegeben werden. Beide Methoden verhindern zwar zuverlässig, dass Dein Podcast öffentlich auffindbar ist. Sie sind jedoch keine Garantie gegen unbefugten Zugriff. Behandle vertrauliche Inhalte entsprechend.

    Welche Methode passt zu Dir?

    Entscheide Dich für den Passwortschutz, wenn Du Deinen Podcast über eine zentrale Stelle wie das Intranet ausspielst und Du Podcast-Webseite sowie Web-Player nutzen möchtest.

    Verwende das Feature „Exklusive Hörer“, wenn Deine Zielgruppe überschaubar bleibt, Du genau nachvollziehen möchtest, wer Zugang zum Podcast hat, und Du diesen Zugang individuell wieder entziehen willst.

    Übrigens: Exklusive Podcasts sind nicht nur etwas für die interne Unternehmenskommunikation. Du kannst damit auch Premium-Episoden für zahlende Supporter anbieten, etwa über eine Steady-Integration.

    Fazit

    Einen internen Podcast bei LetsCast.fm hast Du in wenigen Minuten eingerichtet. Der Passwortschutz ist der pragmatische Weg für Teams, die den Podcast zentral bereitstellen und dabei Podcast-Webseite und Web-Player nutzen möchten.

    Exklusive Hörer:innen geben Dir die feinere Kontrolle, benötigen dafür etwas Pflegeaufwand. In beiden Fällen gilt: Der Podcast wird nicht auf öffentlichen Plattformen gelistet und kann auch nicht zur Spotify-App hinzugefügt werden.

    Du bist Dir unsicher, welche Variante für Deinen Anwendungsfall die richtige ist? Melde Dich gern bei unserem Support-Team und wir schauen gemeinsam, welche Variante die für Dich beste Lösung ist.

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